Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Danke Claus Fussek“ von Heidi Schmitt-Lermann


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Ja liebe Heidi ich kann dich
verstehen auch ich bin schon
viele Jahre frei berufliche
Mitarbeiterin bei der Caritas.
Jede Woche Montag und Freitag.
Ich mache es gerne, die Leute
freuen sich, wenn ich komme.
Lieb grüßt dich Margit

Heidi Schmitt-Lermann (19.08.2010):
Liebe Margit, vielen Dank für Deinen guten Kommentar. Das finde ich ganz toll, dass Du das machst. Ich weiß, was es heißt Menschen zu pflegen. Ich habe 4 1/2 Jahre meine Mutter gepflegt. Aber es war eine gute Sache.Ich bin heute noch glücklich darüber, dass ich ihr das Heim erspart habe. Da Du ja ein große Begabung hast, kannst Du die Menschen dort auch sicher gut unterhalten. Weiterhin alles Gute, liebe Margit. Liebe Grüße, Heidi

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Liebe Heidi,
ein bemerkenswertes Gedicht, mit einem ganz bemerkenswertem Anliegen hast Du hier geschrieben!
Sorry,aber ich kenne Claus Fussek gar nicht. Kein Wunder, bin ja auch schon eine Zeit weit weg vom Schuss und sowas dringt natuerlich bis hier nicht durch.
Ich kenne aber von meiner ganz frueheren beruflichen Taetigkeit(Telefonanlagen installieren und erweitern) auch einige Altenheime von innen. Weiss daher ein wenig was dort abgeht! Es hat mich damals schon gegraust! Wie erst mag es heute dort aussehen? Menschenwuerde??
Hut ab fuer diesen Mann!!! Und auch grosses Lob fuer Dich, diese Zustaende auch hier anzuprangern.
Ganz lieben Gruss: Herbert

Heidi Schmitt-Lermann (12.08.2010):
Lieber Herbert, klar kennst Du ihn nicht. Claus Fussek macht ja auch um seine Person überhaupt kein Aufhebens. Aber das Deutsche Fernsehen und das Internet berichtet immer wieder über ihn. Ja die Heime das Gruselkabinett für die armen, alten Leute ist ein absolut scheußlicher Abschluss des Lebens. Haben sich die Älteren doch um den Staat(auch für Renten und Steuern gezahlt) und ihre Kinder verdient gemacht. Leider gibt es auch in der häuslichen Pflege oft Gewalt in der eigenen Familie, weil die überfordert ist. Das ganze Systhem krankt an Lieblosigkeit. Die Eltern arbeiten, Kinder Schlüsselkinder, die Großeltern abgeschoben. Ich würde da auch Alzheimer bekommen, damit ich das alles nicht mehr mitbekomme. Danke für Deinen schönen Kommentar, lieber Herbert. ganz liebe Grüße, Heidi

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Liebe Heide,

Wir denken mit Grauen an ein Altersheim, die zwar in Canada nicht berüchtigt sind. Was dabei stört, ist es untätig seinem Ende entgegen zu sehen, zumal man eventuell noch körperlich leidet.

Ich danke dir und ich freue mich, dass es noch Menschen gibt, die sich selbstlos dafür einsetzen, dass alte Heimbewohner wenigstens menschlich behandelt werden.

Liebe Grüße
Karl-Heinz

Heidi Schmitt-Lermann (11.08.2010):
Lieber Karl Heinz, Wenn man alle diese Dinge mitbekommt, denkt man klar mit Grauen an ein Altersheim. Natürlich ist es besonders schlimm, wenn man körperlich leidet und dann natürlich auch geistig-seelisch. Man sollte mehr an Wohngemeinschaften denken, wenn es einmal so weit ist. Aber Claus Fussek ist mit seinem Einsatz wirklich sehr verdienstvoll und das musste mal zur Sprache gebracht werden. Herzliche, liebe Grüße ins schöne Land Heidi

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Liebe Heidi...das war ein guter Text von dir...den ich sehr begrüßt habe.Ja die Mißstände sind groß und gut das es solche Menschen gibt...die dagegen angehen und nicht einfach wegschauen...wie es so viele tun. Ich habe meine Lehre damals...oh ist das lange her...in eier Psychiatrie gemacht...und mit Staatsexamen abgeschlossen. Ich war sehr lange aus diesem Beruf rus...als ich mich eines Tages hier in Mönchengladbach um eine Stelle in einem Altenheim beworben hatte...und diese Stelle auch bekam. Es war erschreckend liebe Heidi..ich hätte genauso gut in einem Verpackungsbetrieb mit Akkordarbeit arbeiten können. Alles so unpersönlich...zehn Minunten pro Mensch...zack zack. Wollte ich mal ein näheres menschliches Gespräch eingehen...eh...dafür haben wir keine Zeit...hau mal rein. Gebe zu...die Menschen taten mir leid...und ich hielt es nicht länger als drei Monate dort aus. Gut daß es Menschen wie Claus Fussek gibt...alle Achtung. Liebe Grüße...Rüdiger

Heidi Schmitt-Lermann (11.08.2010):
Lieber Rüdiger, Deine Kommentare mag ich immer auch besonders gerne, weil sie immer emotional und aus dem ehrlichem Herzen heraus gewschrieben sind. Ich kann Dir die Arbeit im Altenheim nachfühlen, denn sowohl im Altenheim, als auch mit der Pflege auf Rädern habe ich meine schauerlichen Erfahrungen gemacht. Es ging bis, wenn ich weg war, den blinden, alten Mann in die Winternacht hinausjagen, damit er eine Lungenentzündung bekommt, dass man ihn endlich beerben kann. Aber das waren die eigenen Leute, kein Heim. Gerade dieser alte Mann war so ein Lieber. Hat sich nie beklagt und war immer vergnügt und wollte alle seine Pflegerinnen heiraten. Über all diese fürchterlichen Dinge könnte ich ein Buch schreiben, über das, was man da erlebte. Trauriger Weise wundert es mich also gar nicht, was Du erlebt hast, Du Ärmster. Aber ich danke Dir herzlich für Deinen schönen Kommentar. Ganz liebe Grüße Heidi

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Ich finde, das hast Du großartig geschrieben, Heidi, und gerade diese Menschen, von denen es nur wenige gibt, die brauchen die Unterstützung aller.
GlG Adalbert.

Heidi Schmitt-Lermann (11.08.2010):
Lieber Adalbert, vielen Dank für Dein liebes Lob, Du hast ganz recht, er bräuchte die Unterstützung aller. Besonders wir, die ja auch schon älter sind, müssen schauen, dass man ihm hilft. ganz liebe Grüße, Heidi

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Liebe Heidi,

ich finde es rührend, wie Du diesen Menschen hier preist. Er hat es verdient wie kein anderer, die nur Lippenbekenntnisse ablegen. In den Großstädten muss es besonders schlimm sein, weil nicht so sehr kontrolliert werden kann. Wieviel Häme wird ihm schon begegnet sein bei seinem ehrenvollen Tun. Wegreden und ähnliches wird ihm vorgekommen sein. Er kennt die Menschen wie so gut wie kein anderer. Das stärkt ihn nur noch mehr.
Danke, dass Du ihn ehrst, Du wirst ihm doch das Gedicht schicken. Er wird sich unglaublich freuen...
Sei ganz lieb gegrüßt von Margit

Heidi Schmitt-Lermann (11.08.2010):
Liebe Margit, vielen, herzlichen Dank für Deinen, wie immer, so lieben und warmherzigen Kommentar. Ja, der Mann hat sicher schon viel durchgemacht auf seinem Weg. Aber ihm das Gedicht schicken, kann ich nicht. Man kann sich doch nicht selber loben,"Da schau mal, was ich für dich geschrieben habe".Das müssten schon andere machen. Nein, ich glaube, dass Claus Fussek einer ist, der es gar nicht so mag, wenn um ihn so ein "Gedöns" gemacht wird. Ich fürchte eher, es würde ihn erschrecken, weil er das, was er tut, als ganz normal ansieht. Er sieht seinen Einsatz gar nicht als etwas Besonderes an. So sehe ich das. Er ist, glaube ich, ein sehr bescheidener Mensch, der alles das aus seinen Gewissensgrundsätzen heraus macht. Noch einmal, Danke innig liebe Margit. gaaanz liebe Grüße, Heidi

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Liebe Heidi, schön dass es solche Leute gibt, die sich einsetzen für die Belange aller derer, die sich nicht mehr helfen können. Gestern habe ich im Fernsehen ARD einen Bericht über die Firma Ameos gesehen. Es ist grausam, was da im Pflegebereich alles passiert und wie die Menschen ausgenutzt werden. Liebe Grüße Norbert

Heidi Schmitt-Lermann (10.08.2010):
Lieber Norbert, sowas, da scheint meine Antwort perdue gegangen zu sein, ich habe Dir nämlich schon einmal geschrieben. Also ich finde, da hast Du ganz recht. Man kann es gar nicht genug bewundern, wenn sich einer so positiv einsetzt. Man kann sich ja nur noch grausen vor dem wirklichen Alter, aber wenn man die Lieblosigkeit doch noch merkt. Es gibt auch gute Heime, ich will sie wirklich nicht alle verteufeln. Aber alle sind kostenintensiv, besonders die Guten. Da kann man dann mit Theo Lingen sagen: "Traurig, traurig, traurig". Danke für Deinen lieben Kommentar liebe Grüße, Heidi

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