Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Es fallen nicht nur Bäume...“ von Torsten Jäger

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DieDorste (doro.stemmerweb.de) 06.04.2011

wow - gut beschrieben.
Der letzte Abschnitt ist so treffend.

Mal schaun wie es in Stuttgart weitergeht.


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FranzB (eMail senden) 01.10.2010

Torsten, eine extreme Sauerei was man im Schwabenländle macht! Vor allem, hier zeigt die Politik ihre dreckigen Krallen!!! Erinnert mich an Schillers Glocke in vielem bezogen!!! Grüße Dir und ja, wann zeigen wir diesen Hohlköpfen dass sie „nur“ unsere Angestellten sind!!! Grüße
Don Francesco

 

Antwort von Torsten Jäger (01.10.2010)

Hallo Don Francesco und vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, es wird Zeit, dass das Volk seine Macht wahrnimmt, die ihm die Verfassung zuspricht. Darin steht: "Die Macht geht vom Volke aus." Die Politiker - beeinflusst auch durch starke Lobbygruppen - interessieren sich nicht mehr für die Interessen der Bevölkerung, sondern entweder um die eigenen oder um die von eben solchen starken Lobbyisten. Zeit, dass auch das Volk einmal seine Lobby-Interessen aufzeigt und Macht demonstriert. Ich hoffe, dem Beispiel der friedlich demonstrierenden und mutigen in Stuttgart werden sehr bald Millionen weitere folgen. Dann ist ein Wandel möglich. Viele Grüße Torsten


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Lyrikus (eMail senden) 01.10.2010

Lieber Torsten!
Da stimme ich Dir voll und ganz zu!
Die Stadt bzw. Staatsmacht verschließt
Augen und Ohren vor des "Volkes Stimme"!!
De-eskalierend sollten die Polizeiaktionen
sein, laut Pressesprecher des Polizeipräsidiums... von Steinewerfern
sei die Rede gewesen und Pfefferspray
sei nur zum Selbstschutz der Beamten eingesetzt worden... Doch selbst Jugendliche, Studenten und ältere Menschen bekamen ES zu spüren!!!
Welche Ohn-MACHT wird hier vor der
Fällung der ersten 23 Bäume den legal
demonstrierenden Menschen präsentiert?!?
SO sollte Demokratie auf keinen Fall
gelebt und getreten werden,
meint traurig der
schwäbische Dichterkollege
Jürgen aus Bietigheim
Herzliche Grüße an Dich, laß Dich
nicht vertreiben- bleib standhaft!!!

 

Antwort von Torsten Jäger (01.10.2010)

Lieber Jürgen, ja, Du sprichst mri aus der Seele. Ich fand es vor allem beschämend, dass Kinder und Jugendliche ihre Meinung zum Ausdruck bringen und somit der Demokratie näher gebracht werden sollten. Welchen Eindruck sollen diese nun von unserem "Rechtsstaat" bekommen? Auch war die brutale Vorgehensweise gegen unbewaffnete und friedliche Menschen einfach nur unter aller Kanone. Demonstrieren gewaltbereite Rechte, werden sie nicht derart hart angegangen, sondern es wird deeskalierend gehandelt. Mir stellt sich die Frage, ob dies hier der Fall ist, weil man doch eine gewisse Angst vor den Schlägern hat. - Ganz im Gegensatz zu Alten und Kindern. Die kann man derart hart angehen, ohne ums eigene Wohl fürchten zu müssen... Ich hoffe sehr, dass aus diesen Entgleisungen der Gewalt Lehren gezogen werden. Und zugleich hoffe ich, dass die Demonstrationen zunehmen werden und die Masse des Volkes ihr Recht auf Meinungsfreiheit und friedlichen Protest, auf Mitbestimmung und Beteiligung, einfordert! So kann die Demokratie in diesem Lande endlich wieder wachsen. Ich jedenfalls bin bei der nächsten Demo in der Umgebung sehr gerne dabei. Herzliche Grüße aus Rheinhessen! Torsten


Bert.B (eMail senden) 30.09.2010

Allen Respekt Torsten !
Ein hervorragendes Gedicht zum perfekten Zeitpunkt geschrieben und veröffentlicht. Hoffentlich lesen es viele hier..
Liebe Grüße
Bert

 

Antwort von Torsten Jäger (01.10.2010)

Lieber Bert, vielen Dank für Deinen Kommentar und die lobenden Worte. Es freut mich sehr, dass Dir mein Gedicht gefällt und dass Du es auch inhaltlich unterstützt. Ich denke, dass der Protest auf die Straßen des Landes getragen werden müsste. Wir werden viel zu selten gefragt und viel zu oft an der Nase herum geführt. Und wenn dann doch einmal Menschen Mut und Zeit aufbringen, um ihre demokratischen Rechte auszuüben, werden sie mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken bekämpft. Das hat nichts mit Demokratie zu tun. - Sondern mit einem Unrechtsstaat. Ich denke, die Bürgerinnen und Bürger sollten aufstehen und friedlich für ihre Rechte eintreten. Wenn Millionen auf den Straßen stehen, wird kein Wasserwerfer und kein Tränengas sie vertreiben. Viele Grüße und ein schönes Wochenende! Torsten


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