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„Durch alle Zeiten bis ans Ende der Ewigkeit“ von Heinz-Walter Hoetter

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Fafe (Honimogooglemail.com) 04.10.2010

Es gibt eine Menge Dinge, die der Mensch beeinflussen kann, aber dem Schicksal kommt er nicht bei.
Ich frage mich wie weit es bis ans Ende der Ewigkeit ist :-)
Liebe Grüße, Ramona

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (04.10.2010)

Fafe, wie wahr! Der Begriff "Ewigkeit" bedeutet auf keinen Fall "unendlich ausgedehnte Zeit", sondern muss außerhalb von Raum und Zeit gesucht werden. Möglicherweise liegt die Ewigkeit aber auch schon im " Hier und Jetzt". Unser Dasein ist immer ein Teil der Ewigkeit. Es (das Leben) spielt sich darin ab. Jetzt ist Ewigkeit. Da wir Menschen polar wahrnehmen, nehmen wir auch zeitlich wahr. Die Zeit selbst gibt es eigentlich gar nicht. Albert Einstein hat einmal gesagt: "Zeit ist das, was man an der Uhr abliest." Mal gelesen: "Die Zeit ist ein Verfahren, wodurch ein Moment mit einem anderen Moment verglichen wird." Wie weit ist es bis zur Ewigkeit? Wir sind von ihr umgeben. Gruß Heinz


nanita (c.a.mielckt-online.de) 04.10.2010

Lieber Heinz-Walter,
solche Gedanken über das Werden und Vergehen kommen wohl uns allen im Herbst. Gut erkannt und poetisch in Worte gefaßt.
Liebe Grüße von
Christiane

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (04.10.2010)

Meine liebe Christiane, erst einmal ein herzliches Hallo bevor ich noch ein paar Zeilen dranhänge. Ja, ja der Herbst. Er ist eine Jahreszeit, die auch als Sinnbild für unser Leben steht. Viele Dichter haben ihn schon besungen und in wortreichen Stimmungsgemälden zum Ausdruck gebracht. Gleicht unser menschliches Leben nicht auch den Jahreszeiten der Natur? In der Natur hat jede Jahreszeit ihre besondere Aufgabe und ihre ganz besondere Eigenart. Der Herbst ist die Zeit der Reife. Sehr viele Früchte erlangen im Herbst erst ihre volle Genussreife. Parallelen zwischen Natur und Lebenslauf des Menschen können viele gezogen werden. Nicht umsonst spricht man ja auch vom "Herbst des Lebens". Der Herbst ist aber auch farbenfroh und gleichzeitig die Zeit der Einsamkeit. Wenn der Wind durch das Land fegt und die Blätter von den Bäumen weht, ja dann ist Herbst. Die Dunkelheit naht, die Tage werden kürzer und bisweilen riecht die Luft manchmal schon nach Frost. Der Herbst ist die Zeit des Gedenkens, der Zwiesprache mit den Verstorbenen, den Ahnen und die Zeit des mystischen Erlebens. Der Herbstnebel verstärkt diese wunderschönen Empfindungen noch. Bei den Germanen war der Herbst die Zeit Odins. Man könnte noch viel über den Herbst schreiben, aber sicherlich hast du recht damit, wenn einem besonders im Herbst die Gedanken von Werden und Vergehen kommen. Der Herbst wartet auf den Winter. Das Leben schläft aber nur, tot ist es nicht. Es ruht in sich bzw. in den schützenden Armen von Mutter Natur. Es zieht sich in die Erde (in den Boden) zurück, wo es wärmer und vor der Eiseskälte des Winters geschützt ist. Wir gehen alle einmal "schlafen". Unser Körper stirbt, aber die Seele "ruht" in der Ewigkeit, solange, bis sie vielleicht ein weiteres Mal ins Leben "gerufen" wird, um das Licht der Sterne erneut zu erblicken. Wer weiß? Herzgrüße aus FFB Heinz-W.


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 03.10.2010

Heinz-Walter, sehr berührend und schön, dein Gedicht, eine Zeitreise von Format;-))) lG vom Adalbert.

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (04.10.2010)

Hallo "freude", vielen Dank für die aufrichtigen Worte. Hab' mich sehr darüber gefreut. Heinz-W.


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