Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Still ergeben“ von Karin Hufnagel

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 25.01.2011

Metrisch grandios, liebe Karin. Leider mit tiefer Melancholie, die zwischen den Zeilen spürbar ist. Aber du beschreibst das Leben. Und das Leben besteht auch aus Gefühlen zwischen den Extremen! Herzlichst RT

 

Antwort von Karin Hufnagel (27.01.2011)

lieber Rainer, es ist wirklich ein trauriges Gedicht über die Selbstaufgabe eines Menschen, der es zwar erkannt hat, aber nicht mehr ändern kann/will. Ich freue mich sehr über dein Lob. herzlichst karin


Theumaner (walteruwehotmail.com) 25.01.2011

Liebe Karin, dein Gedicht ist ein erschütterndes Zeugnis einer fast verzweifelnden Ohnmacht, an deren Ende die Resignation steht. Man hat hier auf Erden nur dieses einzige Leben und das sollte man so gestalten, dass es Einem ausfüllt und glücklich macht. Veränderungen sind immer wage und oft schmerzhaft. Geht man aber diesen neuen Weg konsequent, wird man am Ende sicherlich dafür belohnt werden...
Dein Gedicht ist aber sehr eindrucksvoll geschrieben!

Herzlich grüßt dich Uwe

 

Antwort von Karin Hufnagel (27.01.2011)

lieber Uwe, eine besitzergreifende Liebe, die auf der anderen Seite mit der totalen Selbstaufgabe endet. Vielleicht fehlt die nötige Kraft und der Mut, sich aus dieser erstickenden Umklammerung zu lösen. Sicherlich kein Einzelfall. Ich danke dir fürs Lesen und die Gedanken, die du dir dazu gemacht hast. ..und ich freue mich sehr über dein Lob. herzlichst Karin


hansemann (wendelkenonline.de) 24.01.2011

Liebe Karin.

Erschreckend zeigst Du auf, was falsche Liebe ist. Soetwas sollte man schnell beenden, und anfangen Richtig zu Leben und zu Lieben. Jeder Mensch hat ein Recht darauf.

Liebe Grüße an dich, Helmut

 

Antwort von Karin Hufnagel (25.01.2011)

lieber Helmut, eine falsche "Liebe", die schwer auf der Seele lastet, von der man sich wirklich befreien muss, um sich endlich wieder selbst spüren zu können. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. herzlichst Karin


Martina Wiemers (eMail senden) 24.01.2011

wer resigniert hat schon verloren und in diesem Fall für immer oder die Beziehung endet tragisch.

Ein trauriges Gedicht voller Enttäuschungen, Entbehrungen, unerfüllter Sehnsüchte und Wünsche. Spüre die unterdrückte Wut und den aufkeimenden Hass, Eine brisante Mischung.
Die Medien werden sicher noch darüber berichten.
Nachdenkliche Grüße schickt Martina

 

Antwort von Karin Hufnagel (25.01.2011)

liebe Martina, oh je, meinst du aus dieser Mischung werden gar Amokläufer geboren? Das über die Jahre unterdrückte "ich" schießt dann völlig unkontrolliert übers Ziel hinaus? ..ich gebe zu, dass der Schluss ein wenig theatralisch ist, aber es hat so zum Ganzen gepasst. Ich danke dir fürs Lesen und deinen nachdenklich machenden Kommentar. herzlichst Karin


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Paule (paul-uhlweb.de) 24.01.2011

Ein metrisch perfektes Gedicht, aber so depressiv... Das erschreckt mich!
Ich hoffe, dass du nur in der Theorie schreibst!
Herzlich der Paul

 

Antwort von Karin Hufnagel (25.01.2011)

hallo Paul, es freut mich, dass mein Gedicht obwohl es etwas depressiv ist, "perfekt" ist. Meine Gedichte sind zum Glück nicht immer autobiographisch. ganz liebe Grüße Karin


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 24.01.2011

Dann hat die ANGST den Protagonisten auf ihr brennendes Bett geworfen, denn dieser hat ja erkannt und will es nicht ändern.

Ein Gedicht, das mich frösteln lässt und das unter die Haut geht aufgrund der Aussage.

Herzliche Grüße, Renate

 

Antwort von Karin Hufnagel (25.01.2011)

liebe Renate, dem Lyrich fehlt die Kraft, der Mut...was auch immer, um seine Situation zu verändern, obwohl sie unerträglich zu sein scheint...spürt man die Resignation. Du hast die Situation wieder einmal mit wenigen Worten genau auf den Punkt gebracht. vielen Dank für deinen treffenden Kommentar. herzlichst Karin


bratkartoffel (gisa-omahotmail.de) 24.01.2011

Liebe Karin,

was Du in Deinem Gedicht schilderst hat für mich mit Liebe nichts, aber auch garnichts zu tun.
Das ist Abhängigkeit, Sucht und so sollte man auch damit umgehen. Oft hat dieses Verhalten ja mit Erfahrungen aus der Kindheit zu tun.
Manchmal hilft da nur noch ein Fachmann/frau, weil wie bei jeder Krankheit und Gott sei Dank wird dazu die Sucht inzwischen gerechnet ist es sehr schwierig ohne fremde Hilfe heraus zukommen. Im übrigen kann man noch so viel Hilfe von außen angeboten bekommen wirklich helfen kann man sich nur selber mit dem ersten Schritt in die richtige Richtung!

// Ich wünsche Dir noch einen guten Tag sei lieb gegrüßt Ingrid

Ich wünsche

 

Antwort von Karin Hufnagel (25.01.2011)

liebe Ingrid, da hast du sicher recht, dass das nichts mit Liebe zu tun hat. Und dass es schwierig ist, sich aus solch einer Abhängigkeit zu lösen, aber nicht unmöglich. Wie du schreibst, muss der Impuls von einem selber kommen, von außen kann man nur helfen, wenn der Wille zur Veränderung da ist. Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar. herzlichst Karin


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