Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Lass mich los“ von Karin Hufnagel

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R.Schön (Lyrikeringmail.com) 09.02.2011

Oh mein Gott,

so schlimm es auch für mich war, als
mein Jüngster in die Welt hinaus ging,
so stolz bin und war ich auch, die
Kinder in die Selbstständigkeit
entlassen zu haben. Es war mir immer
sehr wichtig, dass sie ihre
Persönlichkeit entwickeln, individuell,
denn jeder ist anders, wenn man sie
lässt. Mit 40 erscheint mir der Sprung
fast aussichtslos. Erinnert mich an so
einige Männer die wir bei Bauer sucht
Frau beobachten konnten. Die Mütter
suchen nicht umsonst Frauen für ihre
Söhne.

Ganz liebe Grüße an dich von Ramona

 

Antwort von Karin Hufnagel (09.02.2011)

liebe Ramona, so schwer es ist, die Kinder ziehen zu lassen so wichtig und normal ist es doch. Auch bei mir ist das dritte und jüngste Kinde nun flügge geworden und ich kann nur noch hinterher winken mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber wie unnatürlich wäre es, wenn sie alle daheim blieben...und ich müsste sie womöglich bis ans Ende meines Lebens bekochen und bewaschen!!!!! ich danke dir für deinen wunderschönen Kommentar. ganz liebe Grüße Karin


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 09.02.2011

Dein Gedicht ist inhaltlich und formal sehr stark, arbeitet vor allem ein Thema der heutigen Zeit gut auf, liebe Karin. Schau auch mal in mein "Nesthocker" oder "Ordinär sein". Bin gespannt, was du dazu sagst. Herzlichst RT

 

Antwort von Karin Hufnagel (09.02.2011)

lieber Rainer, ich danke dir fürs Lesen, ich habe mich sehr über deine lobenden Worte gefreut. ganz liebe Grüße Karin


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 08.02.2011

Liebe Karin,

Noch Muttersöhnchen mit 40 Jahren.
Es gibt allerdings solche Kinder, die nie erwachsen werden.
Ich danke dir und grüße dich
Karl-Heinz

 

Antwort von Karin Hufnagel (08.02.2011)

lieber Karl-Heinz, vermutlich hatte er nie die Chance richtig erwachsen werden zu dürfen...die Mutter hat das Ziel, einen eigenständige, eigenverantwortlichen Mensch aufzuziehen, leider total verfehlt.... ganz liebe Grüße karin


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FranzB (eMail senden) 08.02.2011

Da können zu viele Frauen ein Lied singen!!! Grins!!! Grüße Dir Karin
Franz

 

Antwort von Karin Hufnagel (08.02.2011)

lieber Franz, das kommt bestimmt öfter vor, als man denkt... vielen Dank fürs Lesen, lieber Franz herzlichst Karin


bratkartoffel (gisa-omahotmail.de) 08.02.2011

Liebe Karin,

Ein tolles Gedicht wieder, am Anfang habe ich ja gedacht Du sprichst von meiner Mutter, aber bei einer Schwiegermutter ist die Sache ja noch schlimmer.
Ja ich bin beides, habe mich aber auf Grund meiner eigenen schlechten Erfahrungen immer versucht heraus- bzw zurückzuhalten. Gott sei Dank wäre ich auch für vieles viel zu bequem und ich war ja auch immer voll berufstätig. Aber ich kenne auch Ausprüche von meiner Schwiegertochter wie
--- ich würde mich so garnicht einmischen bzw. Stellung beziehen, worauf ich geantwortet habe,
Du wolltest ihn haben, hast ihn dir ausgesucht und ich nehme ihn nicht mehr zurück.
Damit war das Thema für uns gegessen.

Noch liebe Grüße Ingrid

 

Antwort von Karin Hufnagel (08.02.2011)

liebe Ingrid, so wie du halte ich es auch...ich habe schon lange meine Verantwortung abgegeben und möchte nur noch Zuschauer sein. Nach anfänglichen "Losslassschmerzen" hat sich das ganz gut eingependelt und ich möchte es auch gar nicht mehr anders haben... Ich möchte mich bei dir für deinen schönen Kommentar bedanken. ganz liebe Grüße Karin


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 08.02.2011

Der Sohn hätte sich schon längst mal auf die eigenen Füße stellen sollen!
So signalisiert er ja auch eine Abhängigkeit (besser Bequemlichkeit!), die seinem Alter nicht mehr angemessen ist. Hier sind wohl beide angesprochen, ihre Verhaltensweisen zu überdenken, liebe Karin. Du hast für derartige Situationen wieder die richtigen Worte gefunden!

Liebe Grüße, Renate

 

Antwort von Karin Hufnagel (08.02.2011)

liebe Renate, ich denke, dass in dem Alter der "Zug schon langsam abgefahren " ist und die gegenseitige Abhängigkeit hat schon krankhafte Formen angenommen. Andrerseits ist es nie zu spät eine totale Wende in seinem Leben zu machen... Ich danke dir für dein schönes Lob ganz liebe Grüße Karin


Agathon (fotogesaengegmail.com) 08.02.2011

Hallo Karin,

metrisch und inhaltlich sehr gelungen.
Tragisch, wenn Mütter sich nicht von ihren erwachsenen Kindern lösen können. Aber sind die verwöhnten, ihre Bequemlichkeit liebenden Kinder nicht mit schuld an solchen Missverhältnissen?

Bin gespannt auf deine Kurzgeschichten ...

Es grüßt dich

Agathon

 

Antwort von Karin Hufnagel (08.02.2011)

hallo Agathon, sicherlich tragen beide Seiten Schuld an diesen Missverhältnissen. Doch glaube ich, dass es verschiedene Arten solch einer Abhängigkeit gibt. Kinder, die sich gefühlsmäßig schon lange abgenabelt haben, aber die ihnen erbrachten Annehmlichkeiten in ihrer ganzen Fülle geniessen und bis zum Letzten ausnutzen und dann die Kinder, denen es vom ersten Moment an schwer gemacht wird, sich überhaupt lösen zu können, weil sie als Besitz betrachtet werden... Für dein Lob möchte ich mich herzlich bedanken. ganz liebe Grüße Karin ganz liebe Grüße Karin


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