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„Getrieben“ von Silvia Milbradt

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Michael Buck (micha.buck1962gmail.com) 27.02.2011

Liebe Silvia,
es ist wohl der letzte Satz, der alles erklären kann, welchen Hintergrund die von mir in deinen Zeilen erkannte Veränderung vorantreibt, der da lautet: "... bin ich was ich will", und mir sagt, alles was du willst macht dich ebenso aus, wie auch alles was du bereits bist, wobei ersteres den Willen eher betont, nämlich keinen Weg zu scheuen, der sich anbietet um vorwärts zu kommen.
Zuvor entstehen Bilder, wie Blicke aus dem Fenster, die Gedanken über Vergangenes entwerfen, die du mit etwas Wehmut verbindest.
Ein selbstbewußtes Portrait eines Gemütszustandes, der erst auf den zweiten Blick "getrieben" wirkt, aber in jedem Fall deinen innersten Willen hervorhebt.
Ein nicht ganz einfach zu interpretierendes Gedicht, dass mir aber große Freude machte es zu versuchen.
Ich hoffe du verbringst einen spannend entspannten Sonntagabend, und grüße dich mitten hinein in diesen, mit besten Wünschen für eine erholsame Nacht, für einen kraftvollen Start in die neue Woche.
Micha

 

Antwort von Silvia Milbradt (03.03.2011)

Lieber Micha, wenn ich mir den ersten Absatz deines Kommis verinnerliche, mag ich doch ein wenig daran zweifeln, dass ich es bin. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nicht so sehen möchte, so klar und zielstrebig/selbstbewusst. Aber ich muss es so annehmen, ist es doch das Bild meines Ich`s , wie ich auch von meinen Mitarbeitern gesehen werde, also scheine ich ja diesen Eindruck zu geben und wohl auch so zu sein. Mein familärer Umkreis beschreibt mich teilweise auch als Trotzkopf, der mitunter schon einmal mit dem Fuß aufstampft und wenn dies nicht ausreicht, dann halt ne` Runde muckelt. Somit ist wohl mehr Wahrheit darin, als ich wahrhaben möchte. Die Wehmut hast du richtig erkannt, gibt es doch viel zu wenig was mich aufhält, oder mir widerspricht und gerade da kommen dann meine Zweifel im Nachhinein, war mein Handeln richtig, nur bleiben oft die Antworten aus. Resümee: ich bin die Getriebene, immer auf der Suche nach neuen Herausforderung, nach Antworten und teilweise denke ich auch nach einem Ankommen, aber das Wo habe ich noch nicht definiert. Puh....., soviel wollte ich eigentlich nicht preisgeben, denke aber du kennst mich schon ganz gut und darfst dies auch, andere lesen hier eh nicht mehr im Nachhinein meinen "Senf".....:-)) Nun wünsche ich dir einen schönen Feierabend, schicke allerliebste Grüße mit, aus dem sonnigen Norden, ein herrliches Wetter und alles macht so viel mehr Spaß, ich hoffe dir auch, auf bald*Silvia


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freude (bertlnagelegmail.com) 27.02.2011

...das ist immer die Frage, Silvia;-) wie weit können wir uns verwirklichen?
Daran ist auch das Schicksal nicht ganz unbeteiligt und vorallem, das zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Schönen So ind glG, Bertl.

 

Antwort von Silvia Milbradt (27.02.2011)

Lieber Bertl, ja wie weit....?, also ich für meine Person bin da eher Egoist und ein Trotzkopf obendrein, ich dachte das man dies am letzten Satz wunderbar erkennen kann.....:-)) Und sicher gibt es immer wieder Hürden die genommen werden müssen, dass macht es nicht einfach, mitunter aber auch erst so richtig interessant. Der richtige Ort ist in mir selbst, zumindestens bilde ich mir das ein*schmunzeln Ich danke dir von Herzen für deine Zeilen und schicke in deinen Abend einen allerliebsten Gruß, herzlichst*Silvia


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.02.2011

Liebe Silvia, interessante Wortspielereien, die abtastend nach Wesentlichem suchen. Das LyI scheint in einem Umbruch zu stecken, und die Vorahnungen (Silhouette) zeigen sich zart an. "Fragen, wissend weiterjagend..." Hier hat sich etwas abgerundet; verschiedene Fragen haben eine Antwort bekommen, aber Fragen hören ja nie ganz auf, auf alte folgen neue... "Bin ich was ich will": das scheint für mich eine "Neufindung" des LyI zu sein, das einige Schlackenzonen durchquert hat.

Wenn ich es auch vielleicht nicht richtig interpretiere, es hat auf mich eine besondere Anziehung gehabt!

Liebe Grüße, Renate

 

Antwort von Silvia Milbradt (27.02.2011)

Liebe Renate, das Wesentliche suchend trifft es auf den Punkt, daher "getrieben", in der Hoffnung es auch nicht zu verpassen, die Augen offen halten und immer Neues mitnehmen......, ob dies der richtige Weg ist, ich denke da sehr zwiespältig, daher auch das in Frage stellen und mal kurz so tun, als sei man wissend. Viel Gaukelei und ein gewisser Trotz, jetzt erst recht. Du hast dir wahrlich sehr viel Mühe gegeben um es zu deuten und das gefiel mir sehr. Mein lyrische Ich ist eigentlich nicht festzunageln, es lässt sich treiben, genau wie ich! Ich freue mich das ich dich hier locken konnte und manches Wort angeregt hat, anders oder aber gleich zu denken, sage herzlichen Dank für deine Auseinandersetzung mit dem Gedicht und möchte dich lieb grüßen. Einen schönen Ausklang deines Sonntages wünscht*Silvia


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 27.02.2011

Liebe Silvia,
meine Gedanken ziehen zu einem Floß, das mit dir durch die Wellen schlingert, mal hoch, mal runter, festhalten ist angesagt. Die Wasserspritzer mahnen an, vorsichtig an Land zu gehen. Was nicht immer gelingt, denn der Beruf fordert den ganzen Menschen und immerfort. Gute Gedanken von dir, die vielseitig interpretiert werden können.
Einen lieben Sonntagsgruß schicke ich dir, Margit

 

Antwort von Silvia Milbradt (27.02.2011)

Liebe Margit, auf einem Floß lassen sich doch die zu ersahnenden Veränderungen wunderbar umfahren...:-)) Nein, im Ernst, dein Vergleich gefällt mir und die Umbrüche von Wasser zu Land sind auch nachvollziehbar. Wer sich nicht bewegt, wird bewegt....:-)) Nett von dir, dass du meinen Trotzkopf aussen vor gelassen hast, ist es doch genau jener, der immer wieder durchgesetzt werden möchte, vielleicht daher "getrieben"....? Dankeschön für deine bemerkenswerte Interpretation, sie gefällt mir sehr gut! Einen wunderschönen Sonntagabend und für morgen einen guten Einstieg in deine neue Woche, mit liebsten Grüßen von *Silvia


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FranzB (eMail-Adresse privat) 27.02.2011

Lange wurde ich getrieben
beruflich – musste es nicht lieben,
heute jedoch vor allem dann,
bald, Freiheit entfalten kann!

Sonntagsgrüße Dir Silvia
Franz

 

Antwort von Silvia Milbradt (27.02.2011)

Lieber Franz, irgendwie ist es teilweise ein Kampf, auf jeden Fall im Berufsleben, es ist schwierig sich die Ideale zu bewahren und dennoch ist jeder Tag ein neuer Tag. Aber privat sieht es schon etwas anders aus.......*schmunzel Ich danke dir für deine lieben Worte und sende auch an Euch liebste Sonntagsgrüße, herzlichst*Silvia


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