Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Abgehärtet...“ von Paul Rudolf Uhl

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Michael Buck (micha.buck1962gmail.com) 02.03.2011

Lieber Paul,
wir brauchen schon ein dickes Fell, ein gutes Nervenkostüm, bei diesen regelrechten Gewittern aus schlechten Nachrichten, die täglich auf uns hereinbrechen.
Wir können auch Einiges ab, weil wir es verstehen, oder meistens jedenfalls, diese Dinge zwar aufzunehmen, aber sie in unserem "Filter" zu belasssen, besonders wenn es uns nicht direkt betrifft, selbst wenn uns der Tod des Nachbarn sehr nachgeht.
Ein Gedicht, dass den Menschen von heute zeigt, der in einer Welt lebt, die ihm zu jeder Zeit spannende Momente beschert, von denen wir manche sogar bewußt in Kauf nehmen. Und das ist schon merkwürdig genug.
Klasse geschrieben, gerne gelesen und darüber sinniert.
Herzliche Grüße.
Micha


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freude (bertlnagelegmail.com) 02.03.2011

...und dann wundern sich noch viele, dass sie an Krebs sterben, Paule.
Stork gschrieb'n, da Bertl.


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hansl (eMail senden) 01.03.2011

Lieber Paul,

man könnte sagen Selbstschutz, wenn man es gut sieht, oder Ignoranz, wenn schlecht...wahrscheinlich ist es in der Welt eine fatale Mischung von Beidem...
du hast auf jeden Fall voll durch- und dahintergeblickt! :-)

Liebe Grüße
Faro


Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 01.03.2011

Guten Morgen, mein Paulchen,
erschecke nicht, aber ich bin wieder da.
Täglich werden wir überschüttet von Horrormeldungen, sei es im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung. Gut, in vielem bin ich mittlerweile auch abgehärtet, aber wenn ich hungernde Kinder und leidende Tiere sehe, dann tut mir das unendlich weh, bin wütend und traurig, weil ich nichts tun kann.
Ein tolles Gedicht von Dir und ich denke, dass Du gar nicht so abgestumpft bist, wie Du schreibst.
Wünsche Dir einen wunderschönen Tag.
Ganz lieb grüßt Dich Simone

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (01.03.2011)

Liebe Simone, Hab Dank für Deinen Kommi! Für Dich hab ich heute unter *KG* eine süße Tiergeschichte reingestellt... Lieben Gruß vom Paulchen


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 01.03.2011

Lieber Paul, ein gutes Gedicht, das so richtig deutlich macht, in welcher Unruhe die Welt ist. Wie soll der Mensch das noch alles irgendwie wegstecken und dabei "gut schlafen" können! Vogel-Strauß-Politik hilft ja auch nicht wirklich. Kann man vielleicht mal ein paar Tage machen, aber dann ist man ja schon wieder unruhig, weil man nicht mitbekommt, was sich in der Zwischenzeit wieder abgespielt hat. Es ist zum Mäusemelken!

Lieben Gruß an Dich, Renate


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 01.03.2011

Lieber Paul,

ja das kann ich verstehen, wenn man einen lieben Menschen verliert und dann noch überall Mord und Todschlag im Fernseher erlebt und dann noch als Abendlektüre einen aufregenden Krimi liest, dann kann man nicht schlafen. Letzte Nacht habe ich auch kein Auge zugetan. Aber hier, lieber Paul, sind doch ein paar liebe Menschen, welche Dich mit der schlimmen Welt draußen, ein bisschen versöhnen müssten. Ein sehr nachdenklich, aber ganz tolles Gedicht.

liebe Grüße und schlaf schön,

Heidi

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (01.03.2011)

Danke, Heidi! Wir Poeten müssen auch so etwas mal schreiben, gell?


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chriAs (christa.astla1.net) 28.02.2011

Ja, lieber Paul, das ist eben der "feine" Unterschied: der Tod eines MENSCHEN neben dir, den du gekannt hast, oder der Tod, den du in dem "Fernsehkasten" im Kleinformat beobachtest, erleben will ich das nicht nennen. Liebe Abendgrüße, christa


ingrid Drewing (ingrid.drewinggmx.de) 28.02.2011

Lieber Paul,
Dein satirisches Gedicht gefällt mir sehr.
Ich hoffe, dass Kinder nicht so viel fernsehen, denn die Wahrnehmung ständiger Katastrophen und Krimis zeigt die Realität doch sehr verzerrt und einseitig.
Ganz herzlich grüßt Dich
Ingrid


Hanna1110 (Hannahahngmx.de) 28.02.2011

hallo lieber Paul,
ich glaube auch, dass man für sich einen Selbstschutz entwickelt hat, sonst würde man sicherlich verrückt werden. Nicht, dass man kein Gefühl dafür hat, aber es wird irgendwie anders verarbeitet...
Wenn man den jenigen kennt, sieht es meist etwas anders an, dann beginnt die sorgsam errichtete Mauer an zu bröckeln und stürzt oftmals sogar ein...und alles Gefühl kommt zum Vorschein...
ganz liebe Grüße
Karin


bratkartoffel (gisa-omahotmail.de) 28.02.2011

Ja liaba Paul,
so ähnlich gehts mia aa.
I glab, daß des aba aa a Sejbstschutz is, ma lost des olles gorned so nah an sich ro, is ja aa oiss so weit weg. Bloß wenns dann in da Näh is und ma kriagts life mit, dann is des scho andas, do glangt dann oiwei no wennst nimma schlafa konst.
I wünsch da no an scheena Omd und liabe Griaß Ingrid


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FranzB (eMail senden) 28.02.2011

Paul ich sag´s unumwunden
die Gefühle sind verschwunden!

Wenn ich oft Äußerungen von Menschen höre Paul, dann brauch i scho a Enzian oder a zwoa!!!
Grüße euch beiden
Spezl Franz´l


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