Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Wahn“ von Ingrid Drewing


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Ingrid Drewing anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Klartext“ lesen

Bild vom Kommentator
...ich denke, wir haben all dies schon verzockt...
allein den elektronischen Zukunftsschrott, den auch der Hartz-IV- Empfänger mit sich führt, vom "Mittelständler", und drüber zu schweigen, werden die, die überleben, staunend, u. fluchend, betrachten...
Herzl., Heino.
Bild vom Kommentator
Ingrid, oh Ingrid, ist es nicht letztlich positiv, dass wir Menschen immer durch Erfahrung lernen und dass wir alles endlich begreifen, wenn auch drastisch jetzt und unter vielen Opfern. Aber anders lernen wir es eben nicht. In diesem Falle checken wir sonst nicht, dass Atomkraft eine Macht ist, derer wir nicht mächtig, derer wir nicht Herr sind, die wir nicht im Griff haben. Dein "Kräfte, die er rief" ist eine kleine Anspielung auf, wie könnte es anders besser sein, den guten alten Johann Wolfgang von Gutten... äh Goethe... "Die Geister, die ich rief..." Wow checke, das ist schon beeindruckend.
Gut, dass Du dieses Thema ansprichst, diese gefährliche Technologie thematisierst. Im Augenblick lese ich mehrere Gedichte verschiedener Est-Menschen, die alle auf ihre Weise sich damit auseinandersetzen. Das ist sehr positiv, verleiht der Sache viele Facetten, andererseits muss es jetzt auch thematisiert werden.
Die Zeilen 4, 7 und 8 finde ich insofern am besten, denn wir sollten wirklich nicht in unserer Kühle auf Atomkraft allein setzen, sondern endlich den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben. Jetzt aber mal gaaanz fix! Nach dem Zauberwort mit zwei "t": FLOTT!!! Sollten wir das umsetzen!!! Ach, wirklich! Wir alle müssen mithelfen. Wir können wenigstens darüber dichten! Eben, wie hätte man es besser ausdrücken können als Du in diesem Fall, im EINKLANG mit der Natur - nicht im Wettkampf gegen sie.

Super und so mehr!

LG, eddi suvega
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,
ein sehr kluges, sehr weise geschriebenes Gedicht und ganz besonders die letzte Strophe, die ist sehr bedeutendHerzlich grüßt Dich Simone

Ingrid Drewing (15.03.2011):
Liebe Simone, ich danke Dir ganz herzlich für Deinen Kommentar. Liebe Abendgrüße sendet Dir Ingrid

Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid, in Deinem nachdenklichen und aufrüttelndem Gedicht sind auch meine Wünsche enthalten. Es ist unverantwortlich, mit Kräften zu arbeiten (Atom), die man bei einem Ernstfall nicht mehr unter Kontrolle bringt. Was uns anvertraut wurde, muss geschützt und nicht vernichtet werden.
Alles andere Denken, was dem zuwiderläuft, ist Hochmut. Und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Liebe Grüße, Renate

Anne-Marie Zuther

14.03.2011
Bild vom Kommentator
Mit der Nutzung der Kernkraft hat man die
Büchse der Pandora geöffnet. Ja, das war
tatsächlich Wahnsinn!
Nachdenkliche Grüße von Anne-Marie
Bild vom Kommentator
Brandaktuell, Ingrid!
Stimme voll zu, wir sollten den Ausstieg nicht länger verzögern... Aber sag das mal der Atomindustrie - die haben unsere Angela längst geimpft (oder gar geschmiert?)
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,

die Sonne schickt uns 5000 mal mehr als wir an Energie brauchen... ich glaube, dass ich dazu was schreiben muss.. dein lebensweisen Verse durchschauen das Übel voll und ganz..

Liebe Grüße
Faro
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,

Mir aus dem Herzen gesprochen. Es sind die Wenigen, die den Vielen das Leben bedrohen. Das trifft auch auf Kriege zu,
die endlich der Vergangenheit angehören sollten. Atomkraftwerke können auch von Granaten und Bomben getroffen werden. Dann geht der Schuss nach hinten los.

Liebe Grüße zu deinem schönen Mahngedicht.

Es grüßt dich
Karl-Heinz
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,

so gut hast Du diese fürchtelriche Situation bedichtet. Es gibt inzwischen eine Alge, die in Spanien gezüchtet und vervielfältigt wird, die jede Menge Strom und Benzin ersetzen kann.

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wissen/Wenn-Algen-zu-Biobenzin-werden-article2700666.html

Ist sehr interessant und könnte wirklich helfen, wenn es die Lobbyisten zulassen und die Regierung nicht immer wieder einknickt.

liebe Grüße,

Heidi
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,

Wohin strebt all das Verhalten und die Technik der Menschen? Wer kann für uns alle Frieden und Sicherheit schaffen? Wer kann die Katastrophen verhindern? Wer kann da Leid der Erde beenden?
Menschen haben bewiesen, das sie es nicht können! Für mich bleibt da nur noch die göttliche Macht übrig, wenn gemäß der Verheißung das Gute über das Böse siegen wird.
Hast wieder deutliche Gedanken gefunden,

liebe Grüße
Heidrun
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid, du siehst, dass deine mahnenden Worte selbst in den bisherigen Kommentaren relativiert werden. Man geht lieber hohe Risiken zu Lasten der gesamten Menschheit ein als auf die Annehmlichkeiten unserer "Kultur" verzichten zu wollen.

Die Entschuldigungen für dieses Verhalten sind immer dieselben: "Uns wird schon noch was einfallen; uns ist bisher immer noch was eingefallen. Wenn wir's nicht machen, machen's die anderen, und dann haben wir das Nachsehen" und so weiter.

Wir müssen jeden Tag, ich sage, jeden Tag darüber nachdenken, ob das, was wir gestern getan haben, heute noch richtig und unverzichtbar ist.

Ich habe meine Elektro-Nachtspeicherheizung nach der letzten Preiserhöhung abgeschaltet und heize ab der nächsten Heizperiode mit CO²-neutralen Holzbriketts.

Ich glaube, dass wir Diktate brauchen. Allein will niemand vernünftig sein.

Ingrid Drewing (13.03.2011):
Lieber Jürgen, was Du hier sagst, kann ich nur bestätigen.Ich habe auch schon seit Jahren weder Spülmaschine noch Wäschetrockner und heize im Winter nur einen Raum, in dem ich mich tagsüber aufhalte.Ich denke, wir müssen auf alternative Energie setzen.Vor Jahren hat man uns wegen der Windenergie-Gewinnung ausgelacht, heute ahmen die Chinesen das schon nach.Die alten unsicheren Kernkraftwerke müssen unbedingt vom Netz genommen werden.Ich hab mir mal die Karte gegoogelt, wo überall in Europa Kernkraftwerke stehen, da könnte man schlaflose Nächte kriegen. Ich erinnere den GAU von 1986 noch sehr gut, das möchte ich nicht in Biblis haben. Liebe Grüße Ingrid

Bild vom Kommentator
Klare, gute Diktion, liebe Ingrid. Aber ein Leben ohne Atom(energie)??? Selbst die Grünen haben keine schlüssige Lösung. Herzlichst RT

Ingrid Drewing (13.03.2011):
Liebe Rainer, wir müssen doch nach vorn denken, bei den alternativen Energien und dem Sparen von Energie stehen wir noch am Anfang,aber wenn man bedenkt, wo man z.B. noch Wind - und Sonnenenergie gewinnen kann, dann sind jetzt die richtigen Zeichen zu setzen, auch von staatlicher Seite,z.B. keine Hermes-Versicherungen des Staates für den Bau von Kernkraftwerken in Brasilien in Bereichen, die durch Erdbeben gefährdet sind, wie sie die jetzige Regierung wieder vornimmt. Liebe Grüße Ingrid

Bild vom Kommentator
Auch ich kanns nicht glauben! Aber es war ja vorherzusehen.
Nur... wer will schon Einschränkungen hinnehmen...
Es ist alles nicht so leicht, wie es aussieht. Man müsste mal eine Umfrage starten, bis wohin die Menschen bereit sind:auf Handy, Computer, schöne Bäder, Benzin, Elektrik und Wärme auf Knopfdruck...1000de andere Dinge die das leben einfacher machen...zu verzichten...
Je mehr Sonne desto mehr Schatten.
Gutes gedicht!

Liebe Grüße von Heide
Bild vom Kommentator
ja, liebe ingrid. wunderbar treffend
hast du es auf den punkt gebracht,
lassen wir uns überraschen, ob auch die
politik noch schlau wird.

sehr gut.
LG hajü

Ingrid Drewing (13.03.2011):
DITO, lieber HaJü! Danke! LG Ingrid

Bild vom Kommentator
Ingrid, mahnende Worte am richtigen Platz.
Profuerit (es möge nützen), wie der Lateiner so schön sagt!
Schönen SO und lG, Adalbert.

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).