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„Sibirien“ von Christa Astl

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Frank Gülden (eMail-Adresse privat) 18.06.2011

Liebe Christa,

"Sibirien" ist wohl eher nicht so schön...
Denk´an die Winter und die Mücken!!!

...Doch das Gefühl "gelebt zu werden" teilst Du sicher mit vielen... Da bist Du nicht allein...

- Doch nun hast Du Dein "Hiasl"!!!

Genieße es! - Rücksichtslos!!!

Ganz liebe Grüße an Dich von Frank


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hansl (eMail-Adresse privat) 17.06.2011

Liebe Christa,

für mich ist das der zentrale Satz:

"’s ist leichter, als unter euch einsam zu sein!"

Ich erkenne darin keinee Selbstzweifel, sondern den klaren Blick für das, was dem lyrischen Ich besser tut...Alleinsein in Freiheit statt Einsamkeit im Zwangsalltag

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Lieber Faro, wie immer, hast du den richtigen Blick gehabt! Danke fürs Lesen und Verstehen! Lieben Nachtgruß von christa


Sudhar (sudharlive.de) 16.06.2011

Liebe Christa,

ich kann Dich gerade sehr, sehr gut verstehen, seufz und Dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen. Mich tröstet das gerade, denn ich erschrecke mich manchmal, wie wenig ich in meinem individuellen Sosein interessant bin, gerade in der Familie. Ich wünsche Dir weiterhin so viel Liebe für Dich und einen Ort in der Nähe, der Dich in Frieden sein lässt. Liebe Grüße Elke

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Liebe Elke! Gerade im engsten Kreis wird man in eine Rolle gepresst, aus der man nicht mehr hinaus darf. Udn da entstehen dann solche Wünsche, die man aber hin und wieder sich erfüllen sollte! Ganz liebe Grüße an dich von christa


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FranzB (eMail-Adresse privat) 16.06.2011

Khalil Gibran sagte, "Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes!"!!!

Christa ich glaube Dich zu gut zu verstehen! Ich träume oft von Orten der Stille - Ruhe!!! Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Die Stille fürchte ich nicht, im Gegenteil, sie ist so wohltuend, entspannend, führt zur Ruhe... Versuche für dich so einen Ort zu finden, er wird auch dir gut tun! Herzlich grüßt dihc christa


R.Schön (Lyrikeringmail.com) 16.06.2011

Liebe Christa,

vergiss Sibirien, warum in die Ferne
schweifen, wenn das Glück so nah ist?
Naja, so ein Trip ist ja nicht unbedingt
von Nachteil, war da auch schon Christa,
doch zu Hause, bei sich angekommen, frei
von jeglichen Zwängen und "Erwartungen",
macht jede Reise überflüssig...

Du bist dein zu Haus und du
entscheidest, wann du dieses verlässt
und wann du Besuch haben willt, kein
Anderer!Das musste ich auch lernen und
heute ist es so, dass mich das kaum noch
berührt, ein echter Egoist eben! ;)

Ganz liebe Grüße an dich von Ramona

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Ich glaube, manchmal genügt es nicht mehr, sich nur geistig-seelisch abzugrenzen. da braucht es einen "Tapetenwechsel" und die Ruhe, sich selber wieder zu finden.... Herzlich grüßt dich christa


Klaus lutz (klangflockeweb.de) 16.06.2011

Das Leben hat so Phasen, da scheint
überhaupt nichts zu stimmen. So mit
Zweifeln an Allem. Aber meistens sind
das so die Stufen zu etwas Neuem. Zu
etwas, was das Leben auch Schöner und
Reicher werden läßt! Grüße Klaus

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Lieber Klaus! Du hast ganz Recht, manchmal stimmt überhaupt nichts, und dann entwickelt sich daraus ein ganz neuer Weg zu einem anderen Lebensabschnitt... Liebe Grüße von christa


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norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com) 16.06.2011

Liebe Christa, Sibirien ist für mich mehr die unendliche Kälte. Aber ich kann verstehen, wenn jemand für sich leben möchte. Jedenfalls vergessen werde ich dich nicht. Ich melde mich bei jedem, der sich auch bei mir meldet. Liebe Grüße Norbert

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Reizen würde es mich schon, Sibirien kennen zu lernen, vorerst mal im Sommer. Ob ich ständig dort sein möchte?? - Ganz liebe Grüße, christa


bratkartoffel (gisa-omahotmail.de) 16.06.2011

Liabe Christa,

is scho komisch Sibirien is fia mi in ersta Linie saukoit und frian.

Alloa scho an dem oana Wort do merkt ma, daß 2 des gleiche song und ganz wos andas dengan und aussadem glab i, daß mia Menschn aa oiwei zvui von de Andan erwartn. I erwart scho lang nix mehr und scho glei gorned des Richtige, i sog wos i wui und wos ned und wenn des ebban ned paßt muaß er mia des aa song.
Mia san Leit de mia des wos ned paßt ins Gsicht song liaba do woaß ma wia ma dro is und wer mi deszweng ned mog sog i oiwei hod mi ned vadient.
Glab ma mit der Einstellung lebst de leichta, aba Du lernst des aa no,

I wünsch da no an scheene Dog
und liebe Griaß noch Tirol von da Ingrid

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

...in Sibirien gibts aa an Somma, und da war's bestimmt schee; so bei Fix und Wölf und Bärn lebm.... Aba i hab ja mei Haisl scho wo anders.... Liabe Griaß vo dort von christa


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 16.06.2011

Liebe Christa,

ich kann Dich schon verstehen. Nirgends ist man so alleine, wie zBs. in einer großen Stadt in der Fußgängerzone, wo die Menschen hin und her hasten. Nirgends kann man so verloren sein, wie in der eigenen Familie, die einen einfach in ein Schubfach ihrer Meinung drängt und keine Ahnung hat, wie man wirklich ist. Anscheinend liegt es Dir einfach nicht, einmal auf den Tisch zu hauen und gerade heraus Deine Meinung zu sagen. Es ist nicht so, dass Du Angst haben musst jemanden Lieben zu verlieren. Sie müssen Angst haben Dich zu verlieren. Du bist der Mittelpunkt an dem sich alle aufhängen und Dich damit einfach überfordern. Man muss ein bisschen egoistischer werden und darauf beharren, dass Du jetzt Dein Leben leben willst, auch Du hast nur das eine. Gerade, wenn Du sagst, dass Du gut alleine leben kannst. Ja, vor was hast Du dann Angst? Sag Ihnen ganz laut, dass Du keine Lust hast ständig delegierter Statist zu sein. Sag Ihnen ganz laut, damit sie zuhören, dass Du sie jetzt nicht sehen willst. Du musst nicht müde sein, sondern einfach mal ehrlich wütend werden und nicht alles in Dich hineinfressen. Die vertragen das schon, glaub mir. Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht verprellt. Aber ich kenne diese Situationen und auch ich hatte keine Lust mehr, ständig für andere da zu sein, aber die Anerkennung nicht zu finden. Inzwischen ist mir das sowas von schnurz. Ich habe andere nette, liebe Menschen gefunden, die mich verstehen, obwohl ich auch ein scheuer Mensch bin.

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

In diese Situation, liebe Heidi, kommt fast jede/r irgendwann einmal und der Wunsch, unerreichbar für alle zu sein ist dann eine normale Reaktion. Ich habe schon mein "Sibirien", wohin ich mich zurückziehen kann. Danke für deine gut gemeinten Worte und liebe Grüße, christa


hsues (hsues_47web.de) 16.06.2011

Johann M. Altenburg, 1632;

"Verzage nicht, du Häuflein klein,
Obschon die Feinde willens sein,
Dich gänzlich zu verstören,
Und suchen deinen Untergang,
Davon dir wird recht angst und bang;
Es wird nicht lange währen."
Liebe Christa, ich fühl mit dir, hoffe, es geht dir bald besser!
Möcht dich nicht missen, herzl., Heino.

 

Antwort von Christa Astl (16.06.2011)

Lieber Heino! Es geht wieder besser. Nur manchmal, wenn Belastungen überhand nehmen, da wünsche ich mir dies, einfach weit fort und unerreichbar zu sein. Danke für diese deine lieben und tröstlichen Worte! Ganz liebe Grüße an dich, christa


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freude (bertlnagelegmail.com) 16.06.2011

Christa, feinste Lyrik, so geht es oft wohl vielen von uns, denke ich;-) lG von Bertl.

 

Antwort von Christa Astl (17.06.2011)

Doch nur wenige, lieber Bertl, wagen so laut zu denken... Lieben Abendgruß von christa


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