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„Augenlos“ von Michael Buck

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FloSi (florence.siwakkabelmail.de) 18.01.2014

Du hast sehr berührend beschrieben, lieber Micha, dass man nicht immer alle Sinne braucht. Vielleicht sollte man das mal öfter ausprobieren.
Sehr schönes Gedicht.

Liebe Grüße Florence


Giverny (monika.hoeschonline.de) 04.11.2011

Lieber Micha,

das geht ganz tief !!!

Ich bin fasziniert von deinen Worten,
habe es wieder und wieder gelesen und
fühle diese endlose Tiefe des Fühlens;
das Gefühl zu spüren und es tief in
sich aufzunehmen, es auf ewig behalten
zu wollen und sich aus ihm die Kraft zu
holen.

Wunderbar geschrieben, einfach wunderschön !!!

Lieben Gruß an dich, Moni

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Na Moni, ich hoffe das "Käsebrot" hat gemundet... ;-) Ja, hier hab ich mal etwas mit "Gefühl" verfasst, nämlich jenes Fühlen, welches stumm und augenlos sich nur auf die innere Wahrnehmung konzentriert. Das Fühlen ist wichtig, es kann aber auch zuviel Erwartung beinhalten, und den "Augenblick" anders gestalten, als man sich ihn erfühlt hatte. Freu mich sehr, daß es dir gefällt, und ich danke sehr dir für´s reinschauen in meine "Gefühlswelt"... :-) Lieben Gruß in die Nacht. Micha


Alex (xxandragmx.at) 04.11.2011

Lieber Micha,

"im Fühlen kroch ich tief hinein...und wollt nie mehr woanders sein" - sehr schöne Zeilen,..ein Inhalt den du wieder mal in gekonnte Worte verpackt hast.

Das Fühlen ist unsere zweite Realität, wenn nicht sogar unsere erste - denn das was sich außen drum herum abspielt, kann uns berühren aber auch nicht. Die Augen sind eine Verbindung vom Äußeren zum Inneren, und doch könnten wir auch "augenlos" leben, wenn auch eingeschränkt- das Fühlen jedoch verstärkt sich...

Kurz zusammengefasst: Ein intensives Gedicht über ein Gefühl, das ich sehr gut nachempfinden kann - in Worten, die du perfekt aneinandergereiht hast.

lg Alex

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Ich kann dir nicht sagen was unsere wahre Realität ist, liebe Alex, weil doch das Auge sehr viel Eindrücke bekommt und verarbeiten muss, und alles was erfühlt wird, wird von uns "Sehenden" doch zuerst mit dem Auge betrachtet, selbst diese Worte, die ich hier schreibe. Mit meinem Gedicht wollte ich, obgleich es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann und auch darf in erster Linie das unerfüllte Sehen beschreiben, und mit dem gefühlten Erkennen auseinandersetzen. Manchmal ahnt man ja schon was kommen könnte, manchmal kommt es so, wie man es gerne hätte, manchmal auch nicht... und manchmal weiß man es, bevor man es zu sehen kriegt... augenlos. Ich sag dir ganz lieb Danke, mit lieben Grüßen. Micha


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hansl (eMail senden) 03.11.2011

Lieber Michael,

ohne sich gegenüber den Nichtsehenden zu versündigen, habe ich verstanden... denn das wahre Gefühl braucht keine Augen


Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Lieber Faro, das gefällt mir, daß du verstanden hast, denn es geht natürlich nicht um Blindheit im wörtlichen Sinne. Nein, das wahre Gefühl braucht wahrlich keine Augen. Ich danke dir sehr, mit ganz lieben Grüßen. Micha


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Lyrikus (eMail senden) 03.11.2011

Lieber Michael!
Von sturer "Blindheit" geschlagen,
kein echtes Ziel vor Augen...
Wird man sich immer VORWÄRTS wagen!
Kann dies zum Frieden taugen???
Inhaltslos wäre dabei viel schlimmer,
Hoffnungslos und keinen Überlebens- schimmer! :-((
Herzl. Segensgrüße vom schwäbischen Optimisten Jürgen zum Donnerstagmorgen

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Lieber Jürgen, ein Ziel hat man doch immer vor Augen, und sei es nur den Tag gesund zu überstehen. Man kann das Fühlen auch mit Vordenken vergleichen, bevor man eigentlich weiß was auf einen zukommt, denn es wäre vorteilhaft, gerade wenn die Hoffnung dabei eine Rolle spielt. Klar, es geht immer weiter, und diese Hoffnung, die verlier ich nimmer... ;-) Mit herzlichem Dank an dich und liebem Gruß. Micha


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FranzB (eMail senden) 03.11.2011

Wundervoll Micha, dies folgende vor allem!

„Im Rauschen, ein stetes Rauschen,
empfand so Welten weit und groß,
ein Lied, im leisen Lauschen,
hielt mich dort stumm und augenlos.“!

Grüße your der Franz

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Lieber Franz, welch eine Freude, deine Worte, hier für mich. Mit liebem Dank und eben solchem Gruß an dich. Micha


Theumaner (walteruwehotmail.com) 03.11.2011

Lieber Micha, ein zartes Gedicht, das mit dem Herzen sieht. So fühlt man intensiver...

Herzlich grüßt dich Uwe

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Lieber Uwe, manchmal darf man nur mit dem Herzen sehen, und wenn das so Erfühlte dann mit offenen Augen erkannt wird, dann ist dieses Gefühl außergewöhnlich, egal in welche Richtung es dich mitreißen will. Ich danke dir sehr, hoffe es geht Dir und auch "Ihr" gut, und sende liebe Grüße. Micha


igelchen (eMail senden) 02.11.2011

Hallo Michael,

einfühlsam und sehr schön deine Zeilen zu lesen. Gruß Kristina

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Hallo Kristina, schön, daß du dich reinfühlen konntest, freue mich sehr darüber. Liebe Grüße an dich. Micha


Fairy1956 (greinke56outlook.de) 02.11.2011

Lieber Micha,

augenlos....., nicht im Wortsinne gemeint, sondern eher noch schlafend Augen....? Dann mag es sein, dass ein Geruch/Duft dich in seiner Erinnerung gefangen hält, ein wunderschöner, den man für immer festhalten möchte.

Bestimmte Geräusche vermögen die Erinnerung zu festigen, mitunter eine Melodie.
Augen sind manchmal nur hinderlich, dass Fühlen allein bedarf Ihrer nicht....!
So interpretiere ich dein Werk, was bezaubernd daher kommt u. anscheinend noch abrufbar ist, in zarten Worten u. kleine Spuren.
In deine Nacht mögen deine Augen wach sein um die Träume von Ihrer schönsten Seite auch sehen zu können...;-))
Mit allerliebsten Gruß an dich*Silvi

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Tja, liebe Silvi, du liegst hier gar nicht falsch, denn es ist im Sinne dessen auch so vorstellbar, daß eben die Augen absichtlich geschlossen sind, und auch, daß das Fühlen nur der reinen Vorstellung entspricht. Oder es ist aber so, daß es gar keine Möglichkeit gibt zu Sehen, warum auch immer, und nur erahnt werden kann, was da rauschend auf einen zukommt, vielleicht aber sehnlichst erhofft wurde. Manchmal bleibt uns lange nur das Fühlen, bevor uns die Augen geöffnet werden, aber manchmal ist das was erblickt wird, noch viel schöner, als wir es geglaubt hätten, daß es sein würde. So oder so, durch das reine Erspüren wird auch oft etwas erwünscht, was sich sehend verborgen hätte. Gewiss schwer alles zu deuten und umzusetzen, ich weiß... ;-) Dein Interpretation ist aber nachvollziehbar, und ich sage nun ganz herzlich Danke dafür. Mit meinen Worten will ich nun eine kleine Spur zu dir hinführen, vielleicht mit einer leichten Melodie, die dich im Schlafe wiegt, und mit dir durch deine Nacht atmet. Schöne Träume auch dir, im Sinne augenlos... ;-) Mit liebem Gruß. Micha


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freude (bertlnagelegmail.com) 02.11.2011

...nicht umsonst machst du beim Erleben größten Glücks oft die Augen zu, Michael;-) lG von Adalbert.

 

Antwort von Michael Buck (05.11.2011)

Ja, lieber Bertl, manchmal sollten wir die Augen auch mal früher öffnen, um nichts was uns wichtig ist zu verpassen. Und wenn das Glück vor uns, dann sollten wir sie sowieso niemals schließen. Ich danke dir herzlichst für deine Worte, und sende ganz liebe Grüße. Micha


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