Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Zwischen all' den Strophen“ von Silvia Milbradt


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Das Erwarten eines Tages, einer Zeit, die für uns bestimmt ist, in diesem Falle natürlich für dich, liebe Silvi, von der du gerne anderes erhofft hättest, weil sie im weiteren Verlauf nicht in dem Sinne deiner Vostellungen vergehen soll und wird, ja an dir vorüber zu gehen scheint, unbefriedigt dessen was alles Möglich wäre, wenn, ja wenn nicht diese Ahnungen wären, die sich zwischen den Strophen nun ergaben...
Ich hab sicher mehr als eine Ahnung was diesen sorgenvoll erscheinenden und sehr nachdenklich machenden Gedanken zu Grunde liegt, die du hier mit Metaphern bestückst um den Ausdruck einer Lage zu schildern, die dich sehr beschäftigt.
Mag der Anlass auch ein trauriger sein, einer der nicht spurlos an einem vorüber geht, deine Umschreibung dieses Gefühls ist dir ausgesprochen gut gelungen, von dem ich mir für dich wünsche es möge sich zu einer Akzeptanz zum Weitergehen entwickeln, weil es doch auch immer ein Anfang sein kann, selbst wenn dieser nicht leicht fällt.
Erfühlbar ist die sehnsuchtsvolle Hoffnung auf eine Erlösung aus dieser Situation ganz besonders eindringlich in der zweiten Strophe.
Es ist schwer tröstende Worte zu finden, einfach weil es nichts gibt was wirklich trösten kann, dennoch liegt mir viel an diesen, die ich dir nun zusende, mit dem dritten Anlauf sozusagen, was sie aber nicht mindern soll...
Jedenfalls treffen deine Worte mitten hinein, machen betroffen, weil sie nur eine Traurigkeit finden, obwohl sie gerne etwas anderes gesucht hätten...

Es wird weitergehen, dort oder anderswo, das möchte ich dir nun mitteilen, mitten hinein in diesen Tag, der nach der Hitze von gestern, mit einem nächtlichen Gewitter voller Wolken steckt und manche davon auch immer wieder fallen lässt.
Dennoch ist es warm genug um keine Socken tragen zu müssen... ;-)
Ich wünsch dir einen entspannten Sonntag, mit den kleinen Dingen, die dir gefallen, weil sie manchmal die schönsten sind, unter allen... :-)
Allerliebsten und ganz besonderen Gruß zu dir.
Micha

Silvia Milbradt (01.07.2012):
Jetzt, wo ich die Zeilen begonnen habe, kommt Sie wieder heraus aus Ihrem Versteck, die Sonne, lieber Micha, welche eine Pause eingelegt, nachdem es auch hier in der Nacht ein Gewitter gab. Ich habe es nur kurz vernommen, weil ich ja bekanntlicher Weise einen guten Schlaf habe....;-), aber was ich hörte war schön und auch war ich versucht aufzustehen, um es bei einer Zichte zu bewundern, aber ich beliess es beim Denken. Aber nun mal zum Eigentlichem, dem Gedicht. Da du die Entstehung der Zeilen und deren Hintergrund kennst, finde ich es umso bemerkenswerter, dass du nicht unversuchst lässt, mich aus meinem Kummer zu holen. Und weißt du was, lieber Micha, es ist dir längst gelungen, auch wenn ich nicht ausreichend Grünzeug im Hause haben, die Raupe frisst inzwischen draussen.....:-) Ich habe beschlossen Positiv zum Denken und hoffe, dass man mir es nicht allzu schwer machen wird. Der schlimmste Tag wird der Mittwoch werden, wenn er doch nur schon vorbei wäre....:-( Zwischen all den Strophen fand ich aber deine Zeilen und sie schenken mir über diese Stunde hinaus ein Lächeln, weil ich weiß, dass du mitfühlst und das tut sooo gut, DANKE! Dir wünsche ich einen wunderschönen Nachmittag, ohne Socken...:-) und darüber hinaus einen schönen Abend mit dem runden Leder, welchem auch ich mich hingeben werde, starte gut in deine neue Woche...., in der etwas wunderschönes ROTES zu dir finden wird...., ich weiß es! Alles Liebe mit besonderem Gruss von mir*Silvi

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Liebe Silvia,,

die Zeit der alten Werte sind vorüber.
Der Mensch muss heute flexibel sein und
sich immer neu orientieren. Das trifft
besonders in neuen Berufen zu. Man macht
entweder mit, oder man wird aufs
Abstellgleis geschoben.

Gern gelesen dein Gedicht, das zum
Nachdenken aufruft.

Herzlich grüßt dich
Karl-Heinz

Silvia Milbradt (27.06.2012):
...alles schön und gut, nur das ich in keinem neuen Beruf arbeite, sondern als Krankenschwester. In unserem Klinikum schließt man nun meine Station, nicht für kurze Zeit, sondern für immer und dies von heute auf morgen. Mitarbeiter die über 25 Jahre miteinander gekämpft haben, werden nun auseinander gerissen, ohne ersichtlichen Grund. Das tut sehr weh und zeigt auf, dass der kranke Mensch genau wie der Pflegende, nur aus Zahlen besteht, ja halt ein privater Konzern. Mit diesem Hintergrund kommt man sich vor wie......?! Ich habe erlesen, dass du meinen Gedanken verstanden hast und bedanke mich von Herzen bei dir, es macht zufrieden hier Zuspruch zu erfahren, so heilt die Wunde schneller. Einen lieben Gruss an dich von *Silvia

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Liebe Silvia, zwischen all den Strophen lese ich große Sehnsucht heraus. Eine schöne Wortwahl. Ich hoffe nicht, dass die Wünsche in einer Endlosschleife schwimmen :-)

Herzlich grüßt dich Uwe

Silvia Milbradt (27.06.2012):
Lieber Uwe, mein Wunsch wäre, dass im Job alles so bleibt wie es ist, aber man hat anders mit meinen Mitarbeitern und mir vor, dass belastet mich momentan etwas sehr, daher die große Sehnsucht, die sicherlich nicht erfüllt wird. Aber es gibt bekanntlicher Weise immer ein kl. Licht an Ende des Tunnels, ich werde es finden. Dir sage ich liebsten Dank fürs Einfühlen! Mit lieben Gruss an dich*Silvia

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Liebe Silvia, "nachdenklich und irgendwie anders als sonst".. lese ich aus deinen Zeilen raus...oder dazwischen...vielleicht auch zwischen all den Strophen.....irgendwie scheint es ein klarer Gedanke zu sein und trotzdem das Schwimmen und die Warteschleife....gefällt mir alles in allem, auch wenn ich es nicht genau benennen kann.
Lieben Gruß, Alexandra

Silvia Milbradt (27.06.2012):
Liebe Alex, ich gebe dir uneingeschränkt Recht. Es ist anders, weil in meinem Betrieb umstrukturiert wird und leider meine Abteilung ins Aus geht. Wir dürfen zwar alle bleiben, aber Jeder wo anders und so trennen sich nach 25 Jahre etliche Wege, auch sind viele Fragen noch offen. So "schwimme" ich tatsächlich und leider auch in meinen eigenen Tränen. Aber es macht mich wiederum zufrieden, dass ich hier gerade Zuspruch erfahre, der mir woanders abhanden gekommen ist. Liebsten Dank an dich und auch einen lieben Gruß, herzlichst*Silvia

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Liebe Silvi,bloßes Verrinnen entbehrt Sinn, aber manchmal lassen sich diesen Minuten noch im Nachhinein ein paar Blüten,von Zeigern gepflückt, abtrotzen- wer weiß? Gerne Zeit genommen habe ich mir für dein schönes Gedicht auf jeden Fall!
Liebe Grüße zu dir, Silvi von Chris

Silvia Milbradt (27.06.2012):
Liebe Chris, ich hoffe sehr, dass es ein paar Blüten gibt für mich, was sich momentan noch nicht so wirklich glauben lässt. Es ist der Job der etwas mehr als sonst auf meinen Schultern lastet und es macht mürbe, sicherlich ist dies nur vorübergehend, was ich mir von Herzen wünsche. Ich finde es schön, dass du diesem Räderwerk Schönes abgewinnen konntest, so kann ich wenigstens hier vor mich hin lächeln. Ich danke dir für deine lieben Worte, nehme sie gerne in den heutigen Abend mit und schicke dir einen liebsten Gruss, herzlichst*Silvi

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Liebe Silvia,
ein gutes Werk von dir und manchmal halten wir einfach inne und die Zeit können wir nicht stoppen, mitunter können wir die kleinen Glücksmomente festhalten! Deine Wortwahl hast du fein ausgewählt, wie immer! "Tickend in der Warteschleife"...finde ich gut!!
Liebe Grüße schickt dir Gundel

Silvia Milbradt (27.06.2012):
Liebe Gundel, leider wurde ich gezwungen, Job bedingt, inne zuhalten, was nicht gerade motiviert. Nun sitze ich herum und warte was mit meinen Mitarbeitern u. mir geschieht. Leider sind dies weniger glückliche Momente, sondern eher quälende. Aber auch diese Zeit wird vergehen und irgendwie geht es ja immer weiter, wenn auch anders als vorher. Ich freue mich das aus meinen nachdenklichen Worten, doch Schönes heraus gefiltert wurde, liebsten Dank. Einen lieben Gruss in die Mitte deiner Woche, herzlichst*Silvia

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Zeit! Zeit kann schön sein doch auch schrecklich vor allem, wenn sie zu schnell vergeht! Deine Wortwahl gefällt mir Silvia und ja, darüber kann man länger sich Gedanken machen!!! Grüße der Franz heute in absolut guter Stimmung

Silvia Milbradt (27.06.2012):
Lieber Franz, die Zeit ist auch etwas wundervolles, zumal wir ja alle im Voraus wissen, dass jene begrenzt ist. So mache ich auch mir in meiner Freizeit nur Freude und versuche alles einzuatmen, was mir das Leben so bietet. Leider läuft es im Job gerade eher unrund und das belastet etwas. Ich danke dir für deine herzlichen Worte und schicke einen liebsten Gruss mit, von Herzen *Silvia

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Liebe Silvia,

sehr schöne Poesie über die verinnende Zeit. Hat mir sehr gefallen. Sie fühlt sich tatsächlich oft so an.

liebe Grüße,

Heidi

Silvia Milbradt (26.06.2012):
Liebe Heidi, deine Worte fühlen sich auch gut an und das ist es eigentlich was ich lieber fühlen möchte, als die Zeit des Wartens, die schon ein bisschen mürbe macht. Freue mich über deinen Besuch, sage liebsten Dank dafür und schicke in deinen Nachmittag einen liebsten Gruss von mir, herzlichst*Silvia

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...Silvi, die Uhr tickt und je mehr du draus machst, desto besser!!!
LG von Bertl.

Silvia Milbradt (26.06.2012):
Lieber Bertl, gerade hier kann ich aus der tickenden Zeit nichts machen, ausser positiv zu denken. Ich erfahre gerade heftige Umstrukturierungen im Job und verliere eine "kleine Familie" die ich mehr als 25 Jahre in der Führung begleitet habe. Das tut in erster Linie weh und es macht traurig, zumal wir alle nur wissen, dass der Arbeitsplatz zwar erhalten bleibt, nur wird jeder wo anders eingesetzt. Endgültiges gibt es erst am 4.7., ja und bis dahin werde ich wohl weiter schwimmen müssen. Ich danke dir für deine Worte und freue mich über deine Treue....:-) Einen lieben Gruß von mir, herzlichst*Silvia

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Liebe Silvia, manchmal vertropft unerfüllte Wartezeit, die Schale des Daseins bleibt darum leer, die man doch gerne mit Glück, Erfüllung und Erleben angereichert hätte. Liebe Grüße, Inge

Silvia Milbradt (26.06.2012):
Liebe Inge, dies tut sie wahrlich die Wartezeit und jeder Tropfen klingt hohl und laut beim Auftreffen in mir wieder. Auch wenn ich weiß, dass Glück&Erfüllung mich auch bald wieder im Berufsleben, welches hier verdichtet wurde, begleiten, scheint gerade diese Wartezeit eine schier unendliche zu sein. Lieben Dank an dich fürs Lesen, auch wenn mir gerade niemand helfen kann, finden doch die schönen Worte hier, wärmenden Anklang! Einen lieben Gruss in deinen Nachmittag schickt dir gerne *Silvia

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Liebe Silvia,

hier gehst du zwschen die Zeiten, die dir die Zeit stehlen, die tropfen, ohne etwas zu bewirken, unzufrieden mit der Situation, wartend... Ja, so kann man es auch ausdrücken, ist dir wieder sehr gelungen...

Sei ganz lieb gegrüßt in die Nacht von Margit

Silvia Milbradt (26.06.2012):
Liebe Margit, es gibt in meinem Beruf immer zu wenig an Zeit, vor allen für Jene, die sie am nötigsten haben. Du hast es durchschaut, denn in meinem Job wird gerade umstrukturiert, was bedeutet, dass Menschen die 25 Jahre miteinander gearbeitet haben, in andere Bereiche verteilt werden. Unzufrieden bin ich wahrlich, weil meine Führungsposition in der Luft hängt und ich wohl erst in ca. 7 Tagen weiß, was denn mit mir geschieht. Einst steht bisher fest, wir behalten unseren Job, aber sind auseinander gerissen. Ja und so fühle ich mich gerade. Ich danke dir fürs Einfühlen von Herzen und schicke dir einen liebsten Gruss in deinen Nachmittag*Silvia

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Da spricht der geborene Poet. Irgendwie beschäftigt einen das was man liebt immer! Mit dem was ein Mensch liebt entdeckt er eben immer Neues. So mit allen Gedanken und Gefühlen! Es ist das Licht, mit dem das Wesen der Dinge sichtbar wird! Und das dann auch all das zwischen den Zeilen wachsen und gedeihen lässt, auf das es ankommt! Grüße Klaus

Silvia Milbradt (26.06.2012):
Lieber Klaus, mit deinen Worten geht die Sonne auf und dem ist wahrlich so. Denn hier ist Dauerbewölkung und beim lesen deiner Zeilen, bohrte sich die helle Kugel ein Loch durch die Wolken und fing an zu blinzeln! "da spricht der geborene Poet", vielleicht ist dem wirklich so und dann önnte ich mir auch erklären, wieso mir immer alles so ans Herz geht. So auch die Zeit, welche mich hier in meinem Räderwerk dermassen beschäftigt, dass es sprichwörtlich in mir tickt.....! Auch wenn ich Neuem gegenüber stehe, weiß ich doch nicht wohin der Weg mich führt, dass bietet neue Chancen, aber weckt auch Ängste. Dennoch ist immer ein kleines Licht im Tunnel und falls nicht, male ich mir eines. Ich danke dir, dass du vorbei geschaut hast und mich mich Worten beglücktest, die mir gerade mehr als nur guttun. Einen allerliebsten Gruss an dich, aus Niedersachsen von *Silvia

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