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„Ein "schönes Alter"“ von Christa Astl

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Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 16.01.2013

Liebe Christa
Die Zeit macht auch bei en lebensfrohesten und liebsten Mitmenschen nicht halt; doch man weiss eben, dass bei jedem irgendwann einmal Schluss ist. ....und trotzdem sind gerade die lebensfrohesten Menschen genau die Vorbilder, die einem selbst den Mut geben, sich selbst mindestens die 100 zu wünschen und es genauso machen zu wollen. Auch wenn mir selbst dieser Mut (und die Überzeugung) noch fehlt, so weit vorzudenken, so sind und bleiben diese Menschen die Vorbilder dafür. L.G. Roland

 

Antwort von Christa Astl (17.01.2013)

Lieber Roland, die 100 wünsche ich mir nicht unbedingt, aber alt werden, solange man gesund bleibt, ist sicher erstrebenswert. Wichtig ist ja, wie man alt wird, was man aus seiner Zeit macht. Nachtgrüße von christa


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hansl (eMail-Adresse privat) 13.01.2013

Liebe Christa,

dies nenne ich die "Würde des Alters", die mir immer Maxime im Umgang mit meiner geliebeten und letztlich dementen Mutter war.
Du hast diesen Begriff für mich bestens ausgeleuchtet!

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Christa Astl (14.01.2013)

Lieber Faro, "Alter" lebt fast ausschließlich von der Vergangenheit, ein Stück noch in der Gegenwart, aber ohne Zukunft. Ich habe hier schon so viele "Altersformen" kennen gelernt, am schlimmsten ist allerdings die Demenz, wo man nur noch schwer die Menschen auf der Stufe, auf der sie gerade stehen, erreichen kann.... Liebe Grüße, christa


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 13.01.2013

Liebe Christa, es gefällt mir, dass du dich dem Alter zuwendest. I. a. können wir heute ja damit wenig anfangen: "Sie halten ja nicht mehr Schritt!" ... Bei Williges Jäger fand ich dazu: "Das Alter oder die Chance der zweiten Geburt" - womit er meint, dass das Alter einen dazu einlädt, weniger zu tun und mehr zu sein ... (in: "Das Leben endet nie", TB. Jäger u. a. ein Zen-Meister) ... Herzlich: August

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Lieber August, bin ja selbst schon am Beginn des Alters und lasse mich gern darauf ein. Doch wo und wann beginnt es? Für jeden anders. Hermann Hesse beschrieb in seinem Buch "Mit der Reife wird man immer jünger" das Alter als die letzte Metamorphose im Leben des Menschen. Danke und lieben Gruß, christa


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 13.01.2013

Liebe Christa,
dein Gedicht gern gelesen und ich bewundere die Menschen, die in diesem Alter noch so aktiv sein können.
Eine Bekannte spielt jede Woche in einer Männergruppe Skat. Sie ist jetzt
98 Jahre und die Männer ärgern sich, wenn sie gegen die Dame verlieren.
Herzliche Grüße von
Hildegard

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Liebe Hildegard, ich glaube, es kommt sehr auf die Lebenseinstellung an. Diese Frau war zeitlebens und trotz aller Schwierigkeiten, die sie durchlebte, ein optimistischer Typ, und hat immer wieder voll Hoffnung das Gute gesehen. Danke und liebe Abendgrüße, christa


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 13.01.2013

Liebe Christa,

es ist so rührend, wie sehr alte Menschen mit ihrem Leben noch umgehen. Auch sie leben gerne noch, wenn die Schmerzen der Abnutzung erträglich sind und noch genügend Kraft vorhanden. Ich kenne viel jüngere, die an ihrem Leben verzweifeln und auch nicht mehr leben wollen. Sie wollen nicht mehr jeden Tag kämpfen. Es hat vieles auch mit der inneren Eingstellung zu tun, was das Leben ausmacht. Deine alte, liebenswürdige Dame war einfach wunderbar. Wahrscheinlich warst auch Du traurig, dass sie gegangen ist. Denn sowas kann man ja nur bewundern und auch lieben.Schön, dass Du viel schreibst, aber Schade, dass Du nur wenig kommentierst.

liebe Grüße,


Heidi

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Liebe Heidi, Gerade in der letzten Zeit empfinden die Menschen verschieden. Eine Frau sagte, obwohl sie aus dem Bett nicht mehr herauskam: ich bin für jeden Tag dankbar, wenn ich die Augen aufmachen und den Himmel sehen kann, eine andere in der selben Situation meinte: jetzt ist das Leben nichts mehr. Man kann eben alles verschieden sehen und soll alles von der lichten Seite her betrachten... Liebe Grüße, christa


thom (Thomanek-Projekteweb.de) 13.01.2013

Liebe Christa, ein Leben ist ein Leben. Und nur der, der dieses Leben gelebt hat, weiß wie es für ihn war. Meine Nachbarin war Russlanddeutsche und wenn sie erzählte, so habe ich mich im Nachhinein fast immer gefragt, wie jemand das körperlich und auch seelisch durchstehen konnte. Sie wurde dadurch eine große, starke Frau, die in allen Situationen des Lebens ihre Frau stand. Ein sehr gut geschriebenes Gedicht Christa. Alles Liebe und Gute für dich Klaus

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Lieber Klaus, sie hat mir so viel aus ihrem Leben erzählt, wie sie im Krieg mit den Kindern betteln ging, von ihrem Hausbau später,... und immer sagte sie: es gibt so viele gute Menschen! Diese Einstellung hatte sie zeitlebens und die hat ihr immer geholfen... Danke und dir noch einen schönen Sonntagnachmittag, christa


rnyff (drnyffihotmail.com) 13.01.2013

Schön gesagt. Ein biblisches Alter bringt je länger je mehr Mühseligkeiten mit sich.Kenne Menschen, die sind schon mit 40 an disem Punkt angelangt. Herzlich Robert

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Lieber Robert, sie hatte wirklich ein schönes Alter, mit 102 war sie noch ständig unterwegs, bei allen Aktivitäten dabei... und sagte: ich habe noch keine Zeit zum Altwerden! Ihr "richtiges Alter" dauerte dann nur wenige Monate. Mit 40?... ob die nicht selber was falsch machen???? Lieben Gruß, christa


cwoln (chr-wot-online.de) 13.01.2013

Liebe Christa,

die Dame war LEBENSSATT. Ob sie ein schönes Leben hatte, bleibt dahin gestellt.
Aber sie hat sicher das Beste daraus gemacht, sonst hätte sie nicht im Alter noch herzlich gelacht.
Wünsche dir einen schönen Sonntag, Chris

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Liebe Chris, ja, lebenssatt kann man sagen. So rührig und aktiv war sie bis zu ihrem Sturz, da sagte sie dann: jetzt bin ich alt, jetzt reicht es, und wartete nur mehr.... Danke und Dir noch einen schönen Sonntagnachmittag, christa


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 12.01.2013

Liebe Christa,

die Geschichte der alten Dame hast du poetisch harmonisch gestaltet. Es beeindruckt, wieviel Lebenswillen und Freude sie noch hatte.

Einen angenehmen Sonntag wünschen dir Irene und Bernhard

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Liebe Irene, ich hätte noch viel über sie schreiben können, doch in dieser gebundenen Reimform ist das zu schwierig. Danke und einen schönen Sonntagnachmittag, christa


Literatusz (wr.guthmannweb.de) 12.01.2013

Hallo Christa,
ein wunderschönes lebensnahes Gedicht.
Leicht verständlich trotz schwieriger Themen, die unterzubringen waren. Es liest sich sehr flüssig und wird von mir bestimmt einmal im Pflegeheim genutzt.
MvG Wolf-Rüdiger

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Lieber Wolf-Rüdiger, das kannst du gerne tun. Bist du im Heim nur als Vorleser oder machst du mehr dort? Ein Rückblick über ein langes Leben, in dem sehr viel passiert ist... Lieben Gruß und Danke, christa


Norika (NoraMarquardtgmx.net) 12.01.2013

Liebe Christa... ein trauriges, aber auch ein schönes Gedicht.
Bei mir im Club kommt eine Hundertjährige Dame noch drei mal die Woche allein zum Kartenspielen.
Ich kann gut mitfühlen!
Sei lieb gegrüßt von Nora

 

Antwort von Christa Astl (13.01.2013)

Liebe Nora, das war eine Frau, die das Alter mit seinen (für sie vorher nur geringen) Beeinträchtigungen angenommen und sich über jeden neuen Tag gefreut hat. Danke uns liebe Grüße, christe


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