Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Heiligtum“ von Jürgen Wagner

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Jürgen Wagner anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Haiku, Tanka & Co.“ lesen

Bild Leser

chriAs (christa.astla1.net) 10.04.2013

Lieber Jürgen, dieses "Erhabene zwischen dir und mir" sollte eigentlich in jeder zwischenmenschlichen Begegnung geachtet werden, (das Göttliche, das Lichte)...??
Diesen Gedanken zu folgen "scheint" schwierig zu sein, aber ich wage meine subjektive Interpretation...
Lieben Gruß in den Frühling, der bei uns eingezogen ist und den ich auch zu euch in den Norden mitbringe :-))
christa

 

Antwort von Jürgen Wagner (11.04.2013)

Ja, das sollte immer sein. Es darf aber nicht so bewusst sein. Dennoch richten viele Menschen ihre erhabensten Gefühle an die Gottheit - in ihrem Gotteshaus. Ofb 21 erzählt es als die letzte Zeit, wenn die Tempel verschwinden werden und das göttliche Licht einfach scheint. Jeder weiß, jeder erkennt - im tiefsten Grund seines Herzens. Das ist schon eine Vision. Dass man die Sonnenanbetung überwunden hat, ist eigentlich klar und stimmig - ungeachtet der tiefen Wahrheit, die sich darin verbirgt. Aber die heutigen Religionen werden ihre Projektionen auch nicht zurücknehmen - zu sehr fürchtet man, dann den Halt zu verlieren - den man eigentlich auch ohne jegliche Anbetung und Bitte hat - einfach bekommt oder bekommen hat. Vielleicht braucht es etwas metaphysische Bewusstheit (z.B. Dankbarkeit), aber weniger ist auch hier zumeist mehr. Deshalb sind die Weisen wahrscheinlich die, die bescheiden werden oder geworden sind. Gute Reise Dir! Jürgen


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).