Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„O h n e d i c h“ von Marlene Remen

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mkvar (margit.kvardadrei.at) 10.11.2013

Ach liebe Marlene ich habe
beim Lesen Tränen in den
Augen. Es gibt nichts
Schlimmeres im Leben einer
Mutter sein Kind zu ver
lieren. Ich denke an dich
und grüße dich Margit

 

Antwort von Marlene Remen (10.11.2013)

Liebe Margit, ich danke dir sehr für deinen so lieben Kommentar. Ja, in gewisserweise habe ich mein Kind verloren, auch wenn es noch lebt. Er ist in einem Pflegehaus mit Rundumversorgung, das kann ich hier nicht für ihn tun, da ich auch meinen schwerbehinderten Mann pflege. Das, was mein Kind ausgemacht hat, es wird nicht wiederkommen, das ist es, was ich verloren habe. Liebe Grüße von Marlene


Bine 63 (s.mller63yahoo.com) 08.11.2013

Dein Gedicht geht mir sehr nahe, liebe Marlene!
Nur eine liebende Mutter kann so schreiben!
Gänsehaut verbunden mit Tränen in den Augen.
Liebe mitfühlende Grüße,
Sabine

 

Antwort von Marlene Remen (08.11.2013)

Liebe Sabine, ich danke dir sehr für deinen so lieben Kommentar, manchmal glaube ich, daß ich es nicht mehr ertragen kann, dieses Wissen, es wird nichts wieder gut werden. Mein Kind lebt, aber das, was meinen Sohn ausgemacht hat, ist unwiederbringlich verloren.Doch ich darf nicht aufgeben, mein Mann, der ebenfalls krank ist und ganz besonders auch meine Tochter und die Enkel, sie brauchen mich. Das hält mich aufrecht. Danke nochmals und liebe Grüße zu dir von Marlene


Theumaner (walteruwehotmail.com) 06.11.2013

Liebe Marlene,
ich verstehe deinen Schmerz und den Hintergrund, der dieses zu Herzen gehende, sehr gefühlvolle Gedicht entstehen ließ. Du hattest es mir vor einiger Zeit in einem Kommentar zu meiner Kurzgeschichte geschrieben.
Ich würde mir so sehr ein Wunder herbei wünschen.

Herzlich grüßt dich Uwe

 

Antwort von Marlene Remen (06.11.2013)

Lieber Uwe, ich danke dir sehr für deinen so schönen Kommentar. Wenn es noch Wunder geben sollte, so sind sie mir vor 34 Jahren geschehen, als mein Sohn geboren wurde und auch bei meiner Tochter sieben Jahre zuvor. Aber die Hoffnung, daß vielleicht noch Eines geschehen könnte, diese Hoffnung gebe ich niemals auf. Liebe Grüße an dich von Marlene


Bild Leser

Elin (hildegard.kuehneweb.de) 05.11.2013

Liebe Marlene,
sehr gefühlvoll hast du deine schmerzlichen Gedanken in so mitfühlende Verse geschrieben.Die Tränen werden deinen Verlust mindern, sie können ihn aber nicht ungeschehen machen.Eine Erleichterung ist es dennoch darüber zu sprechen und zu schreiben.Möchte dir mein aufrichtiges Mitgefühl aussprechen mit lieben Grüßen
Hildegard

 

Antwort von Marlene Remen (05.11.2013)

Liebe Hildegard, ich danke dir für deinen so lieben Kommentar. Nur fürchte ich, daß mein Gedicht ganz falsch aufgenommen worden ist. Mein Sohn lebt in einem Pflegehaus und liegt im Wachkoma. Meine Wort entstanden aus dem schrecklichen Vermissen, welches ich fühle, er fehlt mir so unendlich. Liebe Grüße von Marlene


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 05.11.2013

Diesen Versen entsteigt ein Schmerz, der nur getreu nachempfunden werden kann, wenn man selbst einen solchen unaussprechlichen Verlust erfahren hat.

Ich meine auch, dass es am schlimmsten ist, ein Kind zu verlieren...

Alles Liebe
Renate

 

Antwort von Marlene Remen (05.11.2013)

Liebe Renate, danke für deinen lieben Kommentar. Ja, in gewisserweise habe ich mein Kind verloren, auch wenn es nicht tot ist. Er liegt nach einem sehr schweren Herzinfarkt im Wachkoma und wird nie wieder nach Hause kommen, er ist 34 Jahre alt und ich vermisse ihn so unendlich, daß ich es kaum noch ertragen kann. Liebe Grüße zu dir von Marlene


Bild Leser

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 05.11.2013

Liebe Marlene,
ein trauriges Stimmungsbild, das ich sehr wohl nachvollziehen kann, hast du mit rührenden Worten eindrucksvoll an uns herangetragen. Und in diesen grauen Novembertagen empfindet man ein solch tragisches Ereignis noch viel grausamer als es ohnehin schon ist.
LG. Michael

 

Antwort von Marlene Remen (05.11.2013)

Lieber Michael, ich danke dir für deinen lieben Kommentar. Dieses Gedicht schrieb ich aus dem Vermissen und meiner daraus gefühlten Traurigkeit heraus. Mein Sohn ist nicht tot, aber er wird auch nie wieder nach Hause kommen Liebe Grüße zu dir von Marlene


Bild Leser

I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 05.11.2013

Liebe Marlene,

das kann ich Dir gut nachempfinden. Der Verlust eines Kindes ist sicherlich noch tiefgehender als der Verlust des Lebenspartners, mit dem man lange, lange zusammengelebt und alles erlebt hat, was es zu erleben gab.
Trauere, aber versinke nicht darin.
Herzlich und voller Anteilnahme grüßt Dich
Irene

 

Antwort von Marlene Remen (05.11.2013)

Liebe Irene, ich danke dir sehr für deinen tröstenden Kommentar. Mein Gedicht sagt aber nicht aus, das mein Kind tot ist, denn das ist es nicht. Es ist nicht bei mir und wird es auch nie wieder sein, wenn ich es mir auch noch so sehr wünsche. Er liegt jetzt in einem Pflegehaus mit Rundumversorgung und Überwachung (Atmung, Ernährung, Pflege usw.), all dieses kann ich hier nicht für ihn tun. Ich vermisse ihn so unendlich und weiß doch, daß es nicht anders geht. Liebe Grüße zu dir von Marlene


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