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„Mit Humor läuft im Alter alles besser“ von Ernst Dr. Woll


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ja, lieber Ernbst, so ist es wohl- ales ist mit Humor besser zu ertragen, auch die kleinen Macken des Alters.
LG von Monika

Ernst Dr. Woll (04.04.2014):
Liebe Monika, Deinen Kommentar stimme ich voll zu, man muss selbst mitlachen können, wenn man als „Alter“ wieder einmal etwas Ungewöhnliches gemacht hat; das lässt alles leichter ertragen. Danke und mit herzlichen Grüßen Ernst

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Ja lieber Ernst, haben wir nicht alle unsere „kleinen Schwächen?“! Gerade dies ist es, was uns als Menschen auszeichnet und jeder hat zuweilen dies was wir Schwächen nennen. Mal suche ich meine Lesebrille und ergo habe ich mir 4 Stück gekauft denn eine finde ich immer und dann ist es sehr oft mein Autoschlüssel. Mein Herzblatt schmunzelt immer und sagt, „solltest Du es nicht finden, ein Gebet an den hl. Antonius und schon finden wir dies wieder“. Erinnerung an meine Mutter!!! Nun ja, gestern war ich in Erfurt und hatte einen traumhaft schönen Tag (Wetter war wundervoll) und erstaunlich, dort habe ich wieder all dies gefunden was ich so liebe!!! Wunderschöne Stadt wieder Erfurt!!! War mit meinem Sohn auf dem Petersberg und hatte von dort einen wahrlich traumhaft schönen Blick über die Stadt!!!Grüße der Franz der Erfurt sehr liebt!!!
*Sehr schöne Poesie!!!

Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Lieber Franz, mit großer Freude habe ich mit Dir einen Bewunderer meiner Heimatstadt gefunden. Sachen vergesse ich, aber das Schöne von Erfurt bleibt im Gedächtnis. Ich habe kürzlich im Portal vom Erfurter Allgemeinen Anzeiger einige Bilder veröffentlich und einleitend dazu geschrieben: Ich bin 82 Jahre alt und lebte bisher die längste Zeit in Erfurt. Diese Stadt wurde mir und meiner Familie nicht allein dadurch zur Heimat, dass wir hier mehr als ein halbes Jahrhundert lang wohnen, sondern vor allem, weil ich vom Lande kam und Erfurt mit einem gediegenem Großstadtcharakter Provinz geblieben ist. Im Zentrum sind für „beingesunde“ Menschen fast alle Einkaufs- und Einkehrstätten, medizinische Einrichtungen und Ämter, der Bahnhof, Kirchen, Museen und Sehenswürdigkeiten sowie Theater und Kinos per Fuß zu erreichen. Im Übrigen ist mit Straßenbahnen und Bussen die Stadt sinnvoll verkehrstechnisch erschlossen. Erfurt hat eine bewegte und interessante Geschichte, deren Inhalte besonders in der Gegenwart immer deutlicher hervorgebracht werden. Die Stadt ist reich an denkmalgeschützten wundervollen Häusern und Kirchen sowie anderen Gebäuden, deren Renovierung und Erhaltung zwar Schwierigkeiten macht, aber seit der Wende gibt es dabei gewaltige Fortschritte. Besonders hervorzuheben sind die Parks und vor allem der Steigerwald als „grüne Lunge“ der Stadt bekannt und IGA (Internationale Gartenbau- Ausstellung) heute EGA (Erfurter Gartenbau-Ausstellung). Viele Grüße Ernst

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Lieber Ernst,

das ganze Gedicht ist so gar nicht vergesslich geschrieben und so nett und humorvoll, dass sich wahrscheinlich die Jüngeren eine Scheibe davon abschneiden können. Da sind noch die sieben Tassen im Schrank, merkt man mit Freude.

liebe Grüße,

Heidi

Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Heidi, über Deinen Kommentar habe ich mich sehr gefreut, er macht mir Mut weiter zu versuchen geistig jung zu bleiben und Erinnerungen aufzuschreiben. Liebe Grüße Ernst

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Lieber Ernst, Namen vergessen, Dinge verlegen, ... das passiert auch sehr viel Jüngeren, habe ich festgestellt. Und wenn mich jemand darauf anspricht, denke ich: du wirst das auch noch erfahren, und eure Generation soll ja bekanntlich noch viel älter werden!
Also, nimms locker, wünscht dir Christa

Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Christa, Du hast völlig Recht, auch Jüngere sind vergesslich. Ich nehme meine Vergesslichkeit auch mit Humor und habe dazu bei \

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Wenn man Urenkel hat da darf man auch
etwas weniger hören und sehen lieber
Ernst.Ja und wenn sie davor nicht
sterben werden sie auch alt, das müssen
die Jungen bedenken. Vergesslich sind
auch die jungen Menschen.Hab
geschmunzelt beim Lesen deines liebevoll
geschriebenen Gedichtes.Lieb grüßt dich
Anna

Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Anna, Danke für Deine lieben Zeilen, ja, auch Jüngere sind vergesslich. Ich nehme meine Vergesslichkeit auch mit Humor und habe dazu bei „Geschichtennetz.de“ ein Gedicht veröffentlicht – bei diesem Portal habe ich bisher viele Beiträge publiziert. Ich darf Dir das Gedicht zur Kenntnis bringen. Abnehmendes Kurzzeitgedächtnis Als wir einst vor mehreren Jahren oftmals zu Besuch bei Oma waren war ihre Begrüßung damit verbunden: „Bei mir ist wieder was verschwunden.“ Wir dachten: „Mein Gott Walter, mit über 90 hat sie auch ein hohes Alter“, da kann man durchaus vergesslich sein, erfolgreich halfen wir aus ihrer Pein. Mit Mitte 80 sind nun häufig wir verzagt, wenn unser Kurzzeitgedächtnis auch versagt. Wir belassen zwar alles am bekannten Platz; doch steht oft die Frage: „Wo ist dies und das?“ Man darf indessen in seinen alten Tagen auch nur noch die Wahrheit sagen, denn man weiß nach kurzer Zeit oft nicht, wem hab ich Wahres oder Lügen aufgetischt? Gar oft ich heimlich, leise fluche, wenn ich wieder einmal etwas suche, denn heute raubt mir die meiste Zeit meine sich verstärkende Vergesslichkeit. Wir sind seit über 60 Jahren schon vermählt, haben seither gern all die Stunden gezählt, in denen wir in Harmonie und sehr bedacht immer gemeinsam alles zuwege gebracht. Jetzt ist aber eine Zeit gestartet, in der jeder oftmals darauf wartet, dass die Frage ertönt ganz spontan: „Wo hast du dies oder jenes hingetan?“ Mit der Geduld ist es dann vorbei, es beginnt eine hektische Sucherei, bei der jeder jedem die Schuld nun gibt, er hätte schusselig wieder etwas versiebt. Oft erst nach mehreren Stunden wird das Vermisste dann gefunden und in der kleinen „Familienwelt“ ist häuslicher Friede wieder hergestellt. Mit lieben Grüßen Ernst

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Viele Merkmale ganz liebevoll verdichtet.
Somit sind sie angerichtet!
Und wer sich als Jüngerer daran hält,
dem seien Grüße viel bestellt.

Liebe Grüße
Renate



Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Renate, sehr schön, dass Du mit einem Gedicht antwortest. Das Thema ist ausbaufähig. Ich habe dazu auch bei „Geschichtennetz.de“ ein Gedicht veröffentlicht – bei diesem Portal habe ich bisher viele Beiträge publiziert. Ich darf Dir das Gedicht zur Kenntnis bringen. Abnehmendes Kurzzeitgedächtnis Als wir einst vor mehreren Jahren oftmals zu Besuch bei Oma waren war ihre Begrüßung damit verbunden: „Bei mir ist wieder was verschwunden.“ Wir dachten: „Mein Gott Walter, mit über 90 hat sie auch ein hohes Alter“, da kann man durchaus vergesslich sein, erfolgreich halfen wir aus ihrer Pein. Mit Mitte 80 sind nun häufig wir verzagt, wenn unser Kurzzeitgedächtnis auch versagt. Wir belassen zwar alles am bekannten Platz; doch steht oft die Frage: „Wo ist dies und das?“ Man darf indessen in seinen alten Tagen auch nur noch die Wahrheit sagen, denn man weiß nach kurzer Zeit oft nicht, wem hab ich Wahres oder Lügen aufgetischt? Gar oft ich heimlich, leise fluche, wenn ich wieder einmal etwas suche, denn heute raubt mir die meiste Zeit meine sich verstärkende Vergesslichkeit. Wir sind seit über 60 Jahren schon vermählt, haben seither gern all die Stunden gezählt, in denen wir in Harmonie und sehr bedacht immer gemeinsam alles zuwege gebracht. Jetzt ist aber eine Zeit gestartet, in der jeder oftmals darauf wartet, dass die Frage ertönt ganz spontan: „Wo hast du dies oder jenes hingetan?“ Mit der Geduld ist es dann vorbei, es beginnt eine hektische Sucherei, bei der jeder jedem die Schuld nun gibt, er hätte schusselig wieder etwas versiebt. Oft erst nach mehreren Stunden wird das Vermisste dann gefunden und in der kleinen „Familienwelt“ ist häuslicher Friede wieder hergestellt. Liebe Grüße Ernst

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Lieber Ernst,

witzig geschrieben mit viel Wahrheit drin.
Manchmal muss ich auch über mich selbst lachen, und das tut richtig gut.
Gern deine lustigen Zeilen gelesen.
Gruß von Chris

Ernst Dr. Woll (10.12.2013):
Liebe Chris, ich pflichte Dir bei, auch ich lache manchmal über mich selbst und fühle mich anschließend befreiter. Freue mich sehr, dass Du meine Zeilen gern liest. Gruß Ernst

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