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Ernst Dr. Woll (04.04.2014):
Liebe Monika,
Deinen Kommentar stimme ich voll zu, man muss selbst mitlachen können, wenn man als „Alter“ wieder einmal etwas Ungewöhnliches gemacht hat; das lässt alles leichter ertragen.
Danke und mit herzlichen Grüßen
Ernst
Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Lieber Franz,
mit großer Freude habe ich mit Dir einen Bewunderer meiner Heimatstadt gefunden. Sachen vergesse ich, aber das Schöne von Erfurt bleibt im Gedächtnis. Ich habe kürzlich im Portal vom Erfurter Allgemeinen Anzeiger einige Bilder veröffentlich und einleitend dazu geschrieben:
Ich bin 82 Jahre alt und lebte bisher die längste Zeit in Erfurt. Diese Stadt wurde mir und meiner Familie nicht allein dadurch zur Heimat, dass wir hier mehr als ein halbes Jahrhundert lang wohnen, sondern vor allem, weil ich vom Lande kam und Erfurt mit einem gediegenem Großstadtcharakter Provinz geblieben ist. Im Zentrum sind für „beingesunde“ Menschen fast
alle Einkaufs- und Einkehrstätten, medizinische Einrichtungen und Ämter, der Bahnhof, Kirchen, Museen und Sehenswürdigkeiten sowie Theater und Kinos per Fuß zu erreichen.
Im Übrigen ist mit Straßenbahnen und Bussen die Stadt sinnvoll verkehrstechnisch erschlossen. Erfurt hat eine bewegte und interessante Geschichte, deren Inhalte besonders in der Gegenwart immer deutlicher hervorgebracht werden. Die Stadt ist reich an denkmalgeschützten wundervollen Häusern und Kirchen sowie anderen Gebäuden, deren Renovierung und Erhaltung zwar Schwierigkeiten macht, aber seit der Wende gibt es dabei gewaltige Fortschritte.
Besonders hervorzuheben sind die Parks und vor allem der Steigerwald als „grüne Lunge“ der Stadt bekannt und IGA (Internationale Gartenbau- Ausstellung) heute EGA (Erfurter Gartenbau-Ausstellung).
Viele Grüße
Ernst
Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Heidi,
über Deinen Kommentar habe ich mich sehr gefreut, er macht mir Mut weiter zu versuchen geistig jung zu bleiben und Erinnerungen aufzuschreiben.
Liebe Grüße
Ernst
Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Christa,
Du hast völlig Recht, auch Jüngere sind vergesslich. Ich nehme meine Vergesslichkeit auch mit Humor und habe dazu bei \
Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Anna,
Danke für Deine lieben Zeilen, ja, auch Jüngere sind vergesslich. Ich nehme meine Vergesslichkeit auch mit Humor und habe dazu bei „Geschichtennetz.de“ ein Gedicht veröffentlicht – bei diesem Portal habe ich bisher viele Beiträge publiziert. Ich darf Dir das Gedicht zur Kenntnis bringen.
Abnehmendes Kurzzeitgedächtnis
Als wir einst vor mehreren Jahren
oftmals zu Besuch bei Oma waren
war ihre Begrüßung damit verbunden:
„Bei mir ist wieder was verschwunden.“
Wir dachten: „Mein Gott Walter,
mit über 90 hat sie auch ein hohes Alter“,
da kann man durchaus vergesslich sein,
erfolgreich halfen wir aus ihrer Pein.
Mit Mitte 80 sind nun häufig wir verzagt,
wenn unser Kurzzeitgedächtnis auch versagt.
Wir belassen zwar alles am bekannten Platz;
doch steht oft die Frage: „Wo ist dies und das?“
Man darf indessen in seinen alten Tagen
auch nur noch die Wahrheit sagen,
denn man weiß nach kurzer Zeit oft nicht,
wem hab ich Wahres oder Lügen aufgetischt?
Gar oft ich heimlich, leise fluche,
wenn ich wieder einmal etwas suche,
denn heute raubt mir die meiste Zeit
meine sich verstärkende Vergesslichkeit.
Wir sind seit über 60 Jahren schon vermählt,
haben seither gern all die Stunden gezählt,
in denen wir in Harmonie und sehr bedacht
immer gemeinsam alles zuwege gebracht.
Jetzt ist aber eine Zeit gestartet,
in der jeder oftmals darauf wartet,
dass die Frage ertönt ganz spontan:
„Wo hast du dies oder jenes hingetan?“
Mit der Geduld ist es dann vorbei,
es beginnt eine hektische Sucherei,
bei der jeder jedem die Schuld nun gibt,
er hätte schusselig wieder etwas versiebt.
Oft erst nach mehreren Stunden
wird das Vermisste dann gefunden
und in der kleinen „Familienwelt“
ist häuslicher Friede wieder hergestellt.
Mit lieben Grüßen
Ernst
Ernst Dr. Woll (13.12.2013):
Liebe Renate,
sehr schön, dass Du mit einem Gedicht antwortest. Das Thema ist ausbaufähig. Ich habe dazu auch bei „Geschichtennetz.de“ ein Gedicht veröffentlicht – bei diesem Portal habe ich bisher viele Beiträge publiziert. Ich darf Dir das Gedicht zur Kenntnis bringen.
Abnehmendes Kurzzeitgedächtnis
Als wir einst vor mehreren Jahren
oftmals zu Besuch bei Oma waren
war ihre Begrüßung damit verbunden:
„Bei mir ist wieder was verschwunden.“
Wir dachten: „Mein Gott Walter,
mit über 90 hat sie auch ein hohes Alter“,
da kann man durchaus vergesslich sein,
erfolgreich halfen wir aus ihrer Pein.
Mit Mitte 80 sind nun häufig wir verzagt,
wenn unser Kurzzeitgedächtnis auch versagt.
Wir belassen zwar alles am bekannten Platz;
doch steht oft die Frage: „Wo ist dies und das?“
Man darf indessen in seinen alten Tagen
auch nur noch die Wahrheit sagen,
denn man weiß nach kurzer Zeit oft nicht,
wem hab ich Wahres oder Lügen aufgetischt?
Gar oft ich heimlich, leise fluche,
wenn ich wieder einmal etwas suche,
denn heute raubt mir die meiste Zeit
meine sich verstärkende Vergesslichkeit.
Wir sind seit über 60 Jahren schon vermählt,
haben seither gern all die Stunden gezählt,
in denen wir in Harmonie und sehr bedacht
immer gemeinsam alles zuwege gebracht.
Jetzt ist aber eine Zeit gestartet,
in der jeder oftmals darauf wartet,
dass die Frage ertönt ganz spontan:
„Wo hast du dies oder jenes hingetan?“
Mit der Geduld ist es dann vorbei,
es beginnt eine hektische Sucherei,
bei der jeder jedem die Schuld nun gibt,
er hätte schusselig wieder etwas versiebt.
Oft erst nach mehreren Stunden
wird das Vermisste dann gefunden
und in der kleinen „Familienwelt“
ist häuslicher Friede wieder hergestellt.
Liebe Grüße
Ernst
Ernst Dr. Woll (10.12.2013):
Liebe Chris,
ich pflichte Dir bei, auch ich lache manchmal über mich selbst und fühle mich anschließend befreiter. Freue mich sehr, dass Du meine Zeilen gern liest.
Gruß Ernst
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