Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Das Brüderchen“ von Inge Hoppe-Grabinger

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hansl (eMail-Adresse privat) 28.05.2014

Liebe Inge,

mit diesem Wegwerf-Satz hat die "Ersatz
Großmutter" dem kleinen Mädchen eine nie
mehr heilende Verletzung zugefügt, die
tausendmal schlimmer ist als die sicher
nicht leichte Entscheidung der Eltern..

Liebe Nachdenkgrüße
Faro

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (28.05.2014)

Lieber Faro, es ist noch komplizierter: diese Ersatz-Großmutter war die liebste Person in meinem Leben, und nur wenn solche Momente aufeinander treffen, wird es schlimm... LG Inge hg


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 27.05.2014

Liebe Inge,

wie viele ungeborene Brüderchen werden es wohl jährlich sein?
Manchmal ist nicht zu vermeiden, dass so gehandelt wird. Jedes Elternpaar, vor allem jede Mutter, steht vor einer schweren Entscheidung, wenn es/sie diesen Weg in Erwägung zieht. Oftmals leiden sie ein Leben lang und ihre Kinder auch.
Ich weiß nicht, ob ich noch Geschwister habe, ich bin gleich nach der Geburt adoptiert worden. Nachforschen wollte ich nie aus Liebe zu meinen Adoptiveltern.
Liebe Grüße
Irene

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Liebe Irene, ich freue mich, dass mein Gedicht Dir Worte entlockt hat, die ich vielleicht niemals hätte lesen sollen? Oder jedenfalls nicht gleich? Nun sehe ich dich in einem neuen(schönen) Licht ... Lieben Gruß .... Inge hg


unicornorange (freizeitpferdehofweb.de) 27.05.2014

Das Thema sehr berührend ein mal von einer
ganz anderen Seite beleuchtet. Hatte
Herzrasen beim lesen, kann mich kaum
beruhigen.
Stefanie

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Liebe Stefanie, ich bin ganz betroffen, wie sehr dieses Thema Emotionen freisetzt, die nach Worten "ringen"... LG Inge hg


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chriAs (christa.astla1.net) 27.05.2014

LiebeInge, auch ich hatte ein Brüderchen, das mit 3 Wochen verstorben ist. Es wäre jetzt 64 Jahre alt, hat mich in manchem trotzdem geprägt (das Allein bleiben)
Lieben Gruß in den Tag von Christa

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Liebe Christa, das ist wohl ein Beispiel dafür, wie das Nicht-Sein das Sein entscheidend prägen kann ... LG Inge hg


Tensho (eMail-Adresse privat) 27.05.2014

Berührende Worte, die du zu dem heiklen Thema gefunden hast. Immerhin spaltet sich in solchen Diskussionen die Gesellschaft auf. Ich finde es gut, dass in deinem Gedicht nur Sehnsucht und kein Anklagen ist.
Ein Morgengruß Bernhard

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Lieber Bernhard, hier wollte ich gewiss nicht polarisieren. Es geht um eine Erfahrung, die zum Menschsein gehört. LG Inge hg


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 27.05.2014

Liebe Inge,
so ähnlich gehts mir mit den Kindern, die ich mir wünschte und leider nicht habe. Im alten Griechenland hieß es aber, ungeboren zu sein wäre das höchste Göttergeschenk.
LG Andreas

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Lieber Andreas, ungeboren im Elysium ... das wäre sicher das höchste Göttergeschenk ... aber ohne Elysium gibt es nur die kleine Zeitspanne, die uns bleibt... LG Inge


R.Schön (Lyrikeringmail.com) 27.05.2014

Das geht unter die Haut, unheimlich
berührend, liebe Inge....

Ganz liebe Grüße an dich von Ramona

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (27.05.2014)

Liebe Ramona, Du weisst, dass man sich nicht auf Dauer in diesen halbbewußten Grotten aufhalten kann, ich werde mit Sicherheit wieder ins Seichte nach oben driften. So be it! Lieben Gruß ... Inge hg


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Stiekel (Rene.Berggmx.de) 26.05.2014

Liebe Inge,

dein Gedicht rührt mich und ich denke:
Wie viele kleine Brüder und Schwestern
werden einfach 10cm groß weggeworfen,
und das ist kein Traum.

Liebe Grüße von Sabine

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (26.05.2014)

Liebe Sabine, ich will damit keine Anklage erheben gegen meine Eltern, sie waren arm dran und die Entscheidung ist ihnen wahrlich schwer gefallen, wie ich viel später erfahren habe ... LG Inge hg


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