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„Tücken der Wortwahl“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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hansl (eMail-Adresse privat) 18.08.2014

Liebe Christiane,

"Effekthascherei kontra Sachinformation" könnte auch ein Titel für deine Gegenüberstellung sein ... eine dritte Version "Weichgespült" würde wohl mit den Zeilen
"..überraschte sie ihre Mitarbeiter,
bis sie mit der Geschäftsleitung
eine wohlverdiente Pause vereinbarte."
enden.. :-)

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.08.2014)

Danke, lieber Faro, dass Du dich in deinem Kommentar nicht mit der, an sich unbedeutenden Handlung auseinandergesetzt hast, sondern mit dem Thema, dass mich eigentlich zu dem Text bewogen hat. Deine Anregung zur "weichgespülten" Version gefällt mir. Herzlich grüßt Christiane


Thefeather (thefeatherweb.de) 17.08.2014

Liebe Christiane,

schöne Wortspiele / Wortwahl.

"Sie war so zart besaitet,

doch kläglich nur bekleidet,

und war unsäglich lieb,

doch es sie stetig trieb

zum Manne, der da liegt,

der wurd’ von ihr besiegt,

im Bette von nem „String*“,

„Du bist mein liebster King!“

*String = Zeichenkette in der Informatik

LG Dieter

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.08.2014)

Danke, lieber Dieter, für deinen poetischen Kommentar. Es ging mir tatsächlich nur um die Worte und deren Wirkung auf die Leser in den beiden unterschiedlichen Versionen. Die Handlung in dem Gedicht kann durch jede andere Konfliktsituation ersetzt werden. Herzlich grüßt Christiane


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freude (bertlnagelegmail.com) 17.08.2014

...ein interessantes Spiel, Christiane;-) zwangsläufig gefällt mir die 2. Version besser als die erste, sofern man inhaltlich überhaupt von gefallen sprechen kann.

LG Bertl.

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.08.2014)

Lieber Bertl, wenigstens Du gehst auf meine eigentliche Absicht ein, mit diesem Gedicht zu zeigen, wie unterschiedlich wir die gleichen Ereignisse beschreiben können. Von reißerisch bis sachlich-kühl ist vieles möglich. Doch was bewegt dieses in den Lesern? Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße von Christiane


hermser (karstherrmanngooglemail.com) 17.08.2014

Hallo Christiane,

die Kluge war für die oberste Etage zu
schlau,
man hofft, dass sie es bereuen,
zu entlassen, so eine fähige Frau,
denn solches Handeln ist unter aller
Sau,
kommt aber im Lebensalltag noch viel zu
oft vor.
Sehr treffend gut.
Gruß Karsten

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.08.2014)

Danke für deinen lobenden Kommentar, lieber Karsten, doch die Handlung sollte in meinem Gedicht eine untergeordnete Rolle spielen und kann durch jede Konfliktsituation ersetzt werden. Es ging mir um die Wortwahl. Klingt die Darstellung nicht ganz anders, wenn man brutale Worte durch positive ersetzt? Klingt nicht das erste Gedicht eher reißerisch und das zweite geradezu alltäglich? Besonders in der Dichtung ist die Wahl der Worte sehr wichtig. Herzlich grüßt Christiane


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Paule (paul-uhlweb.de) 17.08.2014

Das triffts, Chris!

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.08.2014)

Danke für deinen kurzen Kommentar, lieber Paule, aber leider lässt Du offen, was mein Gedicht, deiner Meinung nach, trifft. Herzlich grüßt Christiane


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 17.08.2014

Liebe Christiane,

kluge Frauen sind noch immer ein Hindernis, in die Gesellschaft der Tätigen aufgenommen zu werden. Man kann noch so gute Worte verwenden, sie bleiben eine Gefahr nicht nur für Männer, auch für Frauen...und letzten Endes sogar für den höchsten Chef. Also, weg mit der Plage...toll dargestellt von einer klugen Frau...

Liebe Sonntagsgrüße von Margit

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.08.2014)

Liebe Margit, danke für dein Lob, doch die Handlung ist für mich vollkommen nebensächlich gewesen. Sie kann durch jede andere Konfliktsituation ersetzt werden. Es ging mir um die unterschiedlichen Darstellungen beziehungsweise Worte in den beiden Versionen und ihre Wirkung auf den Leser. Übrigens habe ich meine Weiblichkeit nie als Hindernis im Berufsleben erfahren. Herzlich grüßt Christiane


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