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„Verwöhntes Kind“ von Rainer Tiemann

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Karinmado (eMail senden) 25.11.2014

Hallo lieber Rainer, ich wurde als Kind von meinen Eltern auch sehr verwöhnt aber nicht mit Geschenke sondern mit Liebe, diese hatte ich an meine Tochter weitergegeben, wer mit viel Liebe erzogen wird gibt sie sein Leben lang weiter, da sind Geschenke keine Konkurrenz aber in deinem Gedicht ist viel Wahres drin, mit lieben Grüßen von Karin

 

Antwort von Rainer Tiemann (25.11.2014)

Deine Worte, liebe Karin, könnten meine sein. Sie sind kongruent! Danke und freundliche Grüße von RT.


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Malerin (reese-horstt-online.de) 14.09.2014

Lieber Rainer!

Womit du Recht hast.
Solche Kinder haben es schwer, denn im
späteren Leben wird man nicht verwöhnt.
Da kann manches sehr traurig sein.
Das hast du gut beschrieben.
Herzlichst grüßen dich

Horst + Ilse

 

Antwort von Rainer Tiemann (15.09.2014)

Freue mich, liebe Reeses, dass ihr euch meinen Gedanken anschließen könnt. Seid vielmals von mir gegrüßt! RT


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hansl (eMail senden) 13.09.2014

Lieber Rainer,

Verwöhnen und sein Gegenteil
- ein jedes auf die eigne Art -
sind weit entfernt von jenem Heil,
gebraucht von Kinderseelen zart.
Normalität - ohne ein Zuwenig oder Zuviel an Normen - ist wohl das Zauberwort...

So ist dein nachdenkenswertes Gedicht bei mir angekommen..

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Rainer Tiemann (13.09.2014)

Lieber Faro, dem pädagogischen Aspekt deines Kommentars kann sich vermutlich keiner entziehen. Du triffst den richtigen Ton. Danke dafür mit liebem Gruß. RT


perarmatus (edbegmx.at) 12.09.2014

HalloRainer,
Für die Allgemeinheit wird dieses Erziehungsmodell aller Wahrscheinlichkeit sicher zutreffen.
Aber eine Frage:
Wiewurden deiner Meinung nach Obama , Putin und Merkel erzogen.
So wie es deiner Meinung nach sein sollte?
Warum dann diese verschiedenen Ansichten?
Sind diese richtigen Erziehungsmethoden ( sonst wären sie ja nicht soweit gekommen) ihn diesen nun sichtbar ?
Oder ist da etwas falsch gelaufen - !
- Ein geliebtes Einzelkind wird nun mal verwöhnt ,den noch 3 Geschwister beizufügen kann sich niemand mehr
leisten.
Dein Aspekt ist ein einziger , und lässt nur teilweise auf das Erwachsenenverhalten schließen.
Gemobbt wird nur in der Masse , und nicht nurEgoisten - auch Andersdenkende und..und .......

 

Antwort von Rainer Tiemann (12.09.2014)

Lieber Wilhelm, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Womöglich kam bei meinem Gedankengang nicht klar genug heraus, was ich als Vater besonders wichtig empfinde, nämlich vorbildhaftes Sagen, Tun und Handeln der Verantwortlichen. Wichtiger als Spielzeug und permanentes Verwöhnen erscheint mir, dass Kinder spielerisch und respektvoll lernen, mit anderen Kindern zu lachen, zu streiten, aber sich auch zu vertragen. All das also, was das Zusammenleben wichtig macht. Das sind lediglich psychologische Erkenntnisse. Eine ausführliche Argumentation würde den pädagogisch- psychologischen Rahmen hier sprengen. Wie die von dir genannten Politiker erzogen wurden, ist irrelevant und nicht zielführend. Das kann kaum psychologisch aus der Distanz bewertet werden. Und die Bewertung möchte ich nicht abgeben. Freundlich grüßt dich RT.


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 12.09.2014

Lieber Rainer,
an deinem schönen Gedicht ist viel
Wahres. Leider werden die Kinder im
Gegensatz zu früher sehr verwöhnt. Die
Lehrer sind hier schon wochenlang an
Streik, aber man sieht kaum ein Kind
draußen spielen. Der Itop im Hause ist
viel interessanter.

Liebe Grüße von Karl-Heinz

Mein Tipp Bayer 04 - Bremen 3:1

 

Antwort von Rainer Tiemann (12.09.2014)

Schön, Karl-Heinz, dass auch du die Zeichen der Zeit siehst. Danke fürs Lesen und deinen Tipp. Wünschte es mir mit dem Sieg! Liebe Grüße von RT.


Nordwind (nordwind19-wehtyahoo.de) 11.09.2014

Lieber Rainer,

ein wichtiges wie schwieriges Thema.
Jedes Kind ist anders, schon von Geburt an und die Eltern sollten sensibel genug sein, zu fühlen, was ihr Kind benötigt um seinen Weg zu gehen, seine Stärken und Talente liebevoll unterstützen und das weniger Gute in die richtige Bahn zu lenken, ihnen innere Werte zu vermitteln und sie auch vorleben. Viele Eltern jedoch verlangen von ihren Kindern, dass sie das erreichen, was sie selbst nicht verwirklichen konnten. Probleme sind da vorprogrammiert und absolut schlimm folgen dann die Worte was glaubst du wer du bist..Damit vermitteln sie ihrem Kind ..du bist nichts.. Es gibt kein pauschales Konzept der Erziehung und sein Kind zu lieben beinhaltet doch auch es verwöhnen zu dürfen, wobei verwöhnen wiederum ein dehnbarer Begriff ist...

Schön dass du dieses Thema aufgegriffen hast in deiner wie immer gekonnten Lyrik.

LG Gabriele

 

Antwort von Rainer Tiemann (12.09.2014)

Dass du weißt, wovon du sprichst, liebe Gabriele, zeigt mir dein Kommentar. Eigentlich ist Erziehung ganz einfach, wenn man das Leben vorlebt. Danke auch für deine Einschätzung. Sei herzlich gegrüßt von RT.


Theumaner (walteruwehotmail.com) 11.09.2014

Lieber Rainer, ein bemerkenswert gutes und zum Nachdenken bestimmtes Werk. Es ist oft schwierig, immer das rechte Maß bei der Erziehung zu finden.

Herzlich grüßt dich Uwe

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Danke fürs Lesen und deine Einschätzung, lieber Uwe. Bei uns scheint es mit der Erziehung gut funktioniert zu haben. Vorleben ist eben der beste Erzieher, denke ich. Herzlichst RT


maza (MarijaGeisslert-online.de) 11.09.2014

Lieber Rainer,
ja das stimmt leider, ein Kind immer nur
zu verwöhnen, bringt nicht viel Gutes.Es
ist zwar schön wenn man es kann, aber ob
man dem Kind ein Gefallen tut, bezweifle
ich. Ein sehr gutes und interessantes
Gedicht und Thema.
Dir liebe Grüße in den Tag.maria

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Danke, liebe Maria. Ich freue mich sehr über deine Einschätzung. Wenn man alles - hoffentlich richtig - vernünftig vorlebt, haben Kinder eine Richtschnur. Sei herzlich von mir gegrüßt. RT


manana28 (klausheinzlgmx.de) 11.09.2014

Ein sehr weises und lehrreiches Werk!
Kluge Worte in dieser schwierigen Zeit. Mitunter ist es für die Eltern oft auch nicht leicht, den Ansprüchen der Sprösslinge gerecht zu werden... diese widerum haben mit deren Freunde ihre REICHTÜMER zu vergleichen... und wehe dem, der hier nicht mithalten kann... (ein Teufelskreis)

Hoffe, Du hast hier keine Probleme...
Herzlichst Klaus

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Danke, Klaus, fürs Lesen und deine geschätzte Meinung zum Thema. Nein, wir haben keine Probleme mit dem Nachwuchs. Wir bemühen uns, das vermutlich Richtige vorzuleben. Liebe Grüße von RT.


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 10.09.2014

Lieber Rainer,

Kindern schauen das Verhalten der Eltern und ahmen nach. Schon Lehrlinge müssen vom Meister erst alles abgucken, um es selbst in die Tat umzusetzen. Wer sich daran hält, gibt seinen Kindern die besten Impulse. Ein treffliches Aufzeigen von dir. Herzlichst, Margit

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Liebe Margit, du sagst alles in deinem Kommentar! Danke mit freundlichem Gruß. RT


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Elin (hildegard.kuehneweb.de) 10.09.2014

Lieber Rainer,
ein sehr interessantes Gedicht und aktuell gerade in der heutigen Zeit. Das Vorleben der Eltern mit Liebe bedacht und Wünsche werden auch erfüllt, Kinder können es schätzen.
Herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Deiner Meinung, liebe Hildegard, sind auch wir als Eltern. Danke mit freundlichem Gruß fürs Lesen. RT


Achilles Verse (hohajuest54gmail.com) 10.09.2014

Hallo Rainer, ein sehr schönes Gedicht!
Ich denke, Kinder brauchen vor allem
eine Orientierung auf dem steinigen Weg
des Lebens. Wir alle wissen, dass da so
manches Mosaiksteinchen gesetzt werden
muss. Das wichtigste aus meiner Sicht:
Empathie! LG H.-Jürgen

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Wer Kindern eine Orientierung gibt, die auf Empathie, Liebe und Vorbild von Tun und Handeln basieren, geht selten etwas schief, Hans-Jürgen. Danke und liebe Grüße. RT


hermser (karstherrmanngooglemail.com) 10.09.2014

Hallo Rainer,

sehr gutes, lehrreiches Gedicht,
denn wenn man ein Kind, nur mit
materiellen Dingen, beispielsweise
verwöhnt, schätzen sie später meist
die Werte nicht.
Sie werden dann, auch meist, zu
Egoisten,
dabei ist teilen und geben, hoch
anzurechnen, auf "Erziehungslisten".
Meint mit Grüßen, Karsten.

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Eigentlich ist Erziehung ganz einfach, wenn man einem Kind das Leben vorlebt, aber auch Grenzen zieht, lieber Karsten. Dann klappt 's auch mit dem Nachwuchs. Danke und freundliche Grüße. RT


heideli (heideli-mgmx.de) 10.09.2014

Hallo Rainer,

genau diese Sorgen mache ich mir auch um mein Enkelchen. Aber mit einem jahr darf man doch noch nachsichtig sein...
"Sie wissen doch noch nicht, was sie tun" lach!
Ich bekam z.B. den Auftrag von meiner Tochter: wenn er was Böses macht, soll ich nur ein ernstes Gesicht zeigen und sagen: "Nein Nein"!
Ehrlich gesagt, das klappt ja wirklich, lach!
Gut geschrieben, Rainer!
freut sich heide

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Freue mich immer, von dir zu hören, liebe Heide. Wenn wir uns vorbildlich verhalten, wird nichts schief gehen, nicht wahr. Danke und herzliche Grüße von RT.


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 10.09.2014

Hallo Rainer,
mit deinem sehr guten Gedicht hast du voll den Kern getroffen. Ein zu starkes Verwöhnen führt nicht selten in die Isolation und diese führt dann unweigerlich zu einer Isolation, aus der das Entrinnen wahrlich verdammt schwer ist. Und wenn die gemobbten Kinder plötzlich bei ihren Eltern aufbegehren, hören sie nicht selten: "Was wir alles für dich getan haben!" In Wahrheit haben die Eltern den Kindern einen Bärendienst erwiesen!
LG. Michael

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Dein Kommentar, lieber Michael, ist eine Punktlandung. Danke dafür mit herzlichem Gruß! RT


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FranzB (eMail senden) 10.09.2014

Hallo Rainer. Ich habe drei Söhne und mir ist klar über was ich spreche, letztlich sind diese auch Dank Herzblatt sehr gut erzogen. So haben alle drei in Vernunft und Sachlichkeit stets dies bekommen, was wir als bedeutsam betrachtet hatten und eines mit Sicherheit, „viel Herzenswärme und Liebe!“! Kinder müssen von selbst erlernen zu geben, wobei jedoch die Eltern eine „prägende“ Rolle spielen, denn ein Vorbild, dies ist letztlich immer ein Hit!!! In einem meiner Gedichte schrieb ich einst. „Erziehung heißt das Kind zu prägen, mit Liebe und mit sehr viel Zeit. Man sollte im Glauben an Gott leben und achten, des Kindes eigene Persönlichkeit!“ Ein kleiner Abschnitt nur Rainer!!! Meiner Meinung nach, kann auch ein Kind das zu üppig mit materiellen Werten bedacht wurde sich später vernünftig im weiteren Leben verhalten und nicht immer steht dies im Abseits! Letztlich spielen noch so einige andere prägnante Sachen eine bedeutsame Rolle!!! Als Abschluss, ich habe dennoch Deine Gedanken verstanden Rainer, doch nicht immer sind verwöhnte Kinder ewige Egoisten! Dir viele liebe Grüße der Franz

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Auch wer ein wenig Psychologie studiert hat, lieber Franz, stellt fest, dass letztlich das Vorleben und die Zuwendung entscheidend sind. Du wirst es wissen. Danke mit freundlichem Gruß. RT


Ellaberta (Ladenspeldergooglemail.com) 10.09.2014

Lieber Rainer,

durch Dinge würde ich ein Kind niemals verwöhnen, das ist für mich wie Bestechung. Aber meine Kinder, mein Enkel bekommen meine Zeit, meine Aufmerksamkeit, meine Geduld zum stundenlangen Vorlesen und Geschichten erzählen. Diese Art der Verwöhnung finde ich gut! Und wenn mein Enkel sagt - keinen Tierfilm gucken, lieber erzählen ... dann bin ich glücklich.
LG Christina

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Sich Zeit nehmen, immer Vorbild sein im Sagen, Tun und Handeln, liebe Christina, sind so wichtig. Meistens gelingt dann das, was man sich für seine Kinder erhofft. Danke und liebe Grüße. RT


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ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 10.09.2014

Lieber Rainer, perfekt geformtes und inhaltlich tiefgreifendes Gedicht. Dieses sollten sich alle jungen Eltern hinter die Ohren schreiben.Geschenke allein
können die Freundschaft und die Gemeinsamkeit mit Anderen nicht ersetzen. Wenn die Kinder erst einmal
Außenseiter sind, kann man dieses kaum noch korrigieren.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Du sagst es, Hans-Jürgen. W I R müssen die Vorbilder sein im Reden, Tun und Handeln. Danke und liebe Grüße von RT.


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chriAs (christa.astla1.net) 10.09.2014

Lieber Rainer, man kann ein Kind nicht lehren, dass es gibt. Das ist dann eine Art Dressur wie Bitte und Danke zu sagen. Aus Liebe heraus geben Kinder selber, aber diese Liebe muss ihnen erst gegeben werden. Die ist nicht mit Spielzeug zu erkaufen.
Liebe Grüße von Oma Christa

 

Antwort von Rainer Tiemann (11.09.2014)

Ein Kind, liebe Christa, lernt vom Vorleben. Wenn Liebe, Zuwendung, Handeln und Tun vorbildlich sind, entwickelt sich meistens alles von selbst in die richtige Richtung. Mit Dressur hat das nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Danke mit freundlichem Gruß. RT


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