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„Spuk auf dem Friedhof“ von Ernst Dr. Woll


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Lieber Ernst,

ich war schon als Kind gerne auf dem Friedhof. In München ist der Bogenhauser Friedhof fast ein Kunstwerk. Da gibt es viele Engel, die sehr schön sind, zu sehen. Solange ich noch glaubte, war das immer ein Schutz für mich. Mein Bruder hat so viel aus dem Buch:"Geister und Schätze" vorgelesen, dass ich damals sehr viel Angst vor Gespenstern hatte. Nachts hätte ich mich sicher nicht auf den Friedhof getraut. Heute gehe ich auch nachts zu dem Grab meiner Eltern. Auf dem Friedhof leuchten unglaublich viele Lichter. Das sieht sehr schön und auch mystisch aus, aber nicht gespenstisch. Schönes Gedicht.

liebe Grüße,

Heidi

Ernst Dr. Woll (14.11.2014):
Liebe Heidi, Vielen Dank für Deinen schönen, treffenden Stimmungsbericht zu meinem Gedicht. Auch ich habe inzwischen Angst vor Geistern verloren. Liebe Grüße Ernst

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Hier lieber Ernst kann ich sehr gut mitfühlen! Früher als ich in meiner milit. Zeit oft im Wald war, da sah ich vieles was auch nicht vorhanden war!!! Schmunzelgrüße Franz

Ernst Dr. Woll (14.11.2014):
Ich denke, lieber Franz, kein Mensch ist frei von irgendwelchen mystischen Gedanken. Danke! Viele Grüße Ernst

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Gut illustriert, der kleine Friedhofs-Spuk. Aber meistens täuschen uns die eigenen Augen. Wenn uns dann noch eine unheimliche Atmosphäre umgibt, kann man schon mal "Geister" sehen.

Ich bin nicht abgeneigt, tatsächlich an Geister zu glauben, denn ich hatte wirklich einmal eine Begegnung, die nicht von dieser Welt war.

Liebe Grüße von Renate

Ernst Dr. Woll (13.11.2014):
Liebe Renate, mein Großvater sagte mir immer: „Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.“ Er wollte mir mit Geschichten, die einen realen Ausgang hatten auch zeigen, dass es keine Geister gibt. Trotzdem begegnete auch mir in meinem nun vierundachtzigjährigen Leben manches nicht Erklärbares, ich wehre mich an Spuk zu glauben, weiß aber, dass ich nicht alles wissen kann. Vielen Dank Herzliche Grüße Ernst

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Lieber Ernst
Erinnert mich an eine Begebenheit als ich mit 17 Jahren bei einer Freundin übernachtete, ihr Freund ging ein Bierchen Trinken. Wir legten uns auf Bett und sie erzählte mir von London, von Nebligen Nächten wie das Gruselig wahr die engen Gasen das sie schlurfende schritte hörte und ein lauter Atem. Der Nebel war so dick und Schleier Artig das sie nichts sah.Und plötzlich ein stöhnen.-- In diesem Moment öffnete sich mit einem Ruck die Balkon Türe und der Vorhang flatterte übers Bett. Als hätten uns Hornissen gestochen hüpften wir einen Satz aus dem Bett.Ein plötzlicher Windstoss mitten in der Erzählung, die spannender nicht hätte sein können erschreckte uns Hühner so das wir danach Stunden nicht schlafen konnten.Jenny war Krankenschwester hatte oft Nachtwache und ich holte sie jeweils ab, weil sie Nachts Angst hatte.Da meine Fantasie schon immer gross war konnte ich es mir Bildlich verstellen. Ich habe ihr verboten Abends je wieder ein solches Erlebnis zu erzählen.Wenn sie in einem Restaurand von London erzählte wurde es Innert Minuten ruhig und alle hörten Ihr zu.Mit ihren blauen grossen Augen und Rotblonden Haaren, war sie eine Super Erzählerin von Einzelheiten, Geschehnisse dieser Stand.Sie nahm die Zuhörer mit in ihre Geschichten.Als die Beziehung mit Daniel ihrem Freund auseinander ging, ging sie wieder nach London zurück.Dadurch verloren wir den Kontakt denn ich hatte kein Geld um nach London zu Fliegen.Sie war acht Jahre älter als ich. Sie bekochte mich und ich machte die Küche und das Bad sauber. So war beiden geholfen, den ich konnte nirgends hin sonst.Danke für dein lustiges Gedicht das mich an dieses Erlebnis Voll Spannung erinnerte.Herzlich grüsst dich, Ursula

Ernst Dr. Woll (13.11.2014):
Liebe Ursula, wunderbar, wie Du Deine Erlebnisse erzählst. Deine Empfindungen als Siebzehnjährige kann ich voll verstehen. Als Junge prahlte ich zwar oft damit mich nicht zu fürchten, doch ich glaube jeden Mensch mit viel Fantasie gruselt es auch hin und wieder. Zu beneiden die Menschen, die, wie Deine Freundin, so gut erzählen können. Danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar. Herzliche Grüße Ernst

Musilump23

13.11.2014
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Lieber Ernst,
wenn auch die gute Laune im Trauermonat November ein eher seltenes Gut zu sein scheint,
so ist dein Gedicht ein echter Gegentreff. Gerade in der guten erzählerischen Dichte
liegt die Brisanz der Dinge, die den Leser treibt. Auf einem Friedhof sind eigentlich nie
“tote“Fakten zu erkennen! Einfach Klasse dein Beitrag.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Ernst Dr. Woll (13.11.2014):
Lieber Karl-Heinz, Dein positiver, treffender Kommentar freut mich besonders, weil ich mich verstanden fühle – vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen Ernst ________________________________________

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Lieber Ernst,
sehr umfassend und spannend bis zur letzten Zeile geschrieben, da hätte nur noch ein rufendes Käuzchen gefehlt:-))
Nein, an Geister kann man nicht glauben, denn ich gehe gern zum Friedhof, wenn auch nicht zur Nachtzeit!
Ich mag dort diese friedliche Stille.
Liebe Schmunzelgrüße schickt dir Gundel

Ernst Dr. Woll (13.11.2014):
Liebe Gundel, jetzt im Alter gehe ich auch gern zum Friedhof und fühle Gleiches wie Du. Als Kind war das anders, weil ich damals vielleicht auch einige Geistergeschichten hörte. Den Glauben an Geister verlor ich erst als Erwachsener. Danke für den Kommentar. Liebe Grüße Ernst ________________________________________

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Lieber Ernst,
Ob es wirklich Gespenster gibt?
Mir ist noch keines erschienen.
Ein spannendes Gedicht hast du
da geschrieben. Gruselig für den, der
daran glaubt.
Morgengruß v. Chris

Ernst Dr. Woll (13.11.2014):
Liebe Chris, als Erwachsener glaube ich auch nicht mehr an Geister, aber als ich als Kind diese Geschichte von meinem Großvater hörte war mir doch etwas gruselig. Er wollte mir aber immer zeigen, dass es nichts Übernatürliches gibt. Liebe Grüße Ernst

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