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„Die Väter der Kinder“ von Georges Ettlin

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hansl (eMail senden) 19.11.2014

Lieber George,

für mich ist jeder Schlag ein Zeichen der eigenen Schwäche ... Liebe ist dem Mitmenschen zugewandt - die Schwäche aber rumort im Ich

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Georges Ettlin (19.11.2014)

Guten Morgen, lieber Faro!-)) Wer die gehobene deutsche Sprache beherrscht, kann sich artikulieren. Die Stammler mit Minderwertigkeitskomplex können aber nur zuschlagen: Es ist immer gut, für Schule und Weiterbildunng zu sorgen: Aber nicht alle können sich das nötige Umfeld aussuchen. Herzliche Grüsse von Georges


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Ursula-H (eMail senden) 18.11.2014

Ich denke hätte mich mein Vater geschlagen,
würde ich die nähe eines Mannes nicht ertragen.
Hoi Georges Ich denke das ein Schlagen, meines Vaters, genau das Quantum zu viel gewesen wäre.Das hätte das Fass zum überlaufen gebracht, und zwar für alles Zeiten. Die zum Teil heftigen Schläge von Mam, sind die Ursache dass ich Frauen noch heute Kritischer gegenüber stehe.Schläge und Lügen sind für Kinder wenn sie die ganze Tragik erfassen mitunter eines vom Schlimmsten das man einem Kind antun kann. Das vertrauen bröckelt ganz langsam und meist unwiderruflich.Ich habe Gras gegessen aus Hunger weil nicht gekocht wurde aus Protest, weil mein Vater den Lohn zurückbehielte weil völliger Unsinn gekauft wurde.Nichts bleibt einem Kind verborgen, wenn Lieblosigkeit Täglich allgegenwärtig ist. Das Kind wird zur Mutter wenn eine Mutter ängstlich wie ein Kind ist und trotzig im Bett liebes Schunken liest, um sich die Welt Rosa zu umdüdelen. Dabei ist der liebende Mann da und nicht verborgen in so einem Misst Heftli.Die Kindheit wurde mit einem Ereignis das mich daran hinderte zu sitzen und auf dem Rücken zu liegen, mit einem Schlag futsch.Man kann vergeben, liebt die Mutter abgöttisch, aber vergessen für ewig geht nicht.Wenn ich sehe das jemand ein Kind schlägt, werde ich zur Bärin und greife ein niemand schlägt ein Kind in meiner Gegenwart.Es ist Schwäche und Totales versagen wenn man ein Kind Schlägt. Ich ging zu den Lehrer wenn er eins meiner Kinder schlug hörte mir aus seine Version der Sachlage an, und sagte, wenn sie noch einmal mein Kind schlagen ob gerechtfertigt oder nicht zeige ich sie an und sie werden den Schlag der Rest ihres Lebens bereuen.Noch heute würde ich meine nun erwachsenen Kinder beschützen wenn es sein müsste, denn niemand schlägt einen Mensch den ich liebe ohne die Verantwortung dafür zu trägen. Ich bin nicht stark, aber in so einem Moment denke ich stärker als ich aussehe, und sehr überlegend handelnd.Meine Mam liebte mich als Baby und in den letzten Jahren ihres Lebens.Die Jahre dazwischen wahr ich die Schuldige am Unglück der Familie, ich war ihr unheimlich den ich wusste schon ab 6jahre um die Hintergründe ihrer Ehe. Das positive an meiner Kindheit, ich lernte sehr früh die Tiefen eines Menschen kennen.Das erstaunliche für mich ist das ich die Menschen liebe.Dja man kann nicht aus seiner Haut). Ich denke du bist ein gutmütiger Mensch und bist froh wenn dir keiner etwas macht.)) Herzliche Grüsse in deinen neuen Tag, von Ursula. Mir geht\'s gut aber bei so einem Tema werde ich rabiat, wird das Blut des Südens sein oder die Sturheit des Kt- Bern (Zauggenried nähe Lauterbrunnen) wo mein Vati aufwuchs Bauernhof mit 11 Geschwister und Zwei riesen Hunde))

 

Antwort von Georges Ettlin (18.11.2014)

Guten Morgen, liebe Ursula!-!)) Unsere Vorfahren haben bis in die Fünfzigerjahre Körperstrafen für ihre Kinder als "normal" empfunden. Es gibt aber auch gefährliche psychologische "Strafen". Schlägereien zwischen Kindern auf Pausenhöfen gab es immer, heute auch noch, obwohl zu Hause die Eltern nicht mehr zuschlagen dürfen, wenn sie gerade Lust darauf haben. Nicht jeder Mensch, der kriminell ist, hat einen bösen Vater oder Onkel: Es gibt Menschen, die einfach das Böse als unauffällige Geisteskrankheit in sich tragen und die ganz persönlich und aus freiem Willen böse sind. Gutmütig: ...Wer gutmütig ist,spart Lebensenergie und kriegt keine Wutanfälle. Herzliche Grüsse von Georges


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FranzB (eMail senden) 17.11.2014

Dies Georges erinnert mich etwas an diesen Spruch, „Wer seiner Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, ist auf Züchtigung bedacht!“. So sehe ich als „Christ“ jedoch die Liebe Gottes über allem und somit ist dieser Spruch oben Menschenwerk!!! So habe ich gelesen, dass „Freikirchler“ in ihrem für mich radikalen Glauben vorwiegend gerne noch immer der Züchtigung bedacht sind!!! „Wahnsinn“ dies und Kinder die geschlagen wurden, geben diese Erfahrungen als Schaden liebend gerne später weiter!!! Georges, bin gespannt auf Deine Erklärung und Grüße Dir der Franz

 

Antwort von Georges Ettlin (18.11.2014)

Guten Morgen, lieber Franz!-)) Das ist ein Bibelspruch, der besagt, dass Erziehung auch eine autoritäre Seite haben kann. Diese Bibel- Metapher darf man aber nicht wörtlich nehmen. Es gibt auch starke Knaben, die das Böse, Schwache der Eltern überwinden und es nicht zu den eigenen Kindern weitertragen: Ich misstraute immer allen Kirchen, ich war immer Freidenker und las die Bibel kritisch. Kirchensteuer zahlte ich immer, aber unfreiwillig wie die meisten anderen Menschen(lach*). Liebe Grüsse von Georges


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