Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Mitmenschen“ von Rainer Tiemann

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Hermann Braun (dorfpoett-online.de) 28.02.2015

Lieber Rainer, gern gelesen.

„Ein Mensch - das trifft man gar nicht selten - der selbst nichts ist, lässt auch nichts gelten.“

(...) Und doch dagegen sich verwahrt, mit purer Dummheit gut verpaart.

PS: Bist einer der wenigen rühmlichen Ausnahmen, zu denen ich mich bekenne, und worauf ich mich in der Antwort auf Faro seinen guten Kommentar zu meinem letzten Beitrag beziehe.

Liebe Grüße
Hermann

 

Antwort von Rainer Tiemann (28.02.2015)

Danke, Hermann, diese Aussagen tragen dazu bei, noch hier zu sein ... Liebe Grüße. Ein schönes Wochenende wünscht dir RT.


hsues (hsues_47web.de) 27.02.2015

Lieber Rainer,toll, dies E.Rothzitat von dir ins Gedicht eingebaut! Besser kann man es "denen" nicht geben, herzl., Heino.

 

Antwort von Rainer Tiemann (28.02.2015)

Danke, lieber Lyrik-Freund, bin mir sicher, dass es der, den es betrifft, nicht auf sich bezieht. Sei herzlich gegrüßt von mir. RT


Ellaberta (Ladenspeldergooglemail.com) 27.02.2015

Lieber Rainer,
Neid ist, finde ich der Zwilling von Eifersucht.
Dabei ist die Lösung doch eigentlich einfach:
Wenn jemand etwas bekommt, das man selbst nicht hat, dann hätte man es auch nicht, wenn der andere es nicht hätte.
Ich hoffe das ist nicht zu verquer ausgedrückt.
Oder ein plastisches Beispiel:
ich habe mal bei einem Preisausschreiben eine Reise nach Florida gewonnen. Manche Reaktionen von, wie ich dachte, Freunden waren beinah feindselig. Andere sagten: Och, die Reise hätte ich auch gern gewonnen. Und ich erwiderte: ja, warum hast du dann nicht teilgenommen?
Genauso ist es doch, wenn jemand wunderbar schreiben kann. Das Talent wird einem zwar mitgegeben, aber man muss Sprache lieben, feilen und sich an der Schöpfung eines wohlkingenden Wortes freuen. Egal ob man selbst es geschrieben hat oder jemand anderer.

Ja, und die Ein Mensch-Gedichte mag ich auch sehr!
Liebe Grüße
Christina

 

Antwort von Rainer Tiemann (28.02.2015)

Danke, liebe Christina, fürs Lesen und den so menschlichen Kommentar. Mir war es ein Bedürfnis dem Brunnenvergifter des Forums einmal lyrisch zu antworten, obwohl ich sicher bin, dass er das nicht auf sich bezieht. Die Kommentare zu meinem "Adieu, Arrivederci, Au revoir ..." sagen viel aus. Herzlichst RT


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 27.02.2015

Lieber Rainer,

ich fürchte, dass in allen Menschen der Neid steckt, auch im Genie. Es kommt nur darauf an, ob dieser die Größe hat, dem anderen das besser sein oder zu haben, zu gönnen. Meistens ist der Neider unbeliebt und keiner will es sein. Alle Menschen haben ihre nicht so guten Seiten, alle. Gut ist es aber, wenn er sich selber kennt und sich klug zurück hält und anerkennt, dass es so ist. Ein kluger Neider wird an sich arbeiten und schauen, dass er wächst und vielleicht manchmal über sich selbst hinaus. Und wenn er gelernt hat sich daran zun freuen, dass ein anderer gut war und sogar besser als er, dann hat er sehr viel gewonnen. Oft wird man im Leben verkannt, aber oft ist man daran nicht ganz unbeteiligt. Egoismus und Eitelkeit hat meistens etwas damit zu tun und das Desinteresse an Menschen, denen manches oft schwer fällt, aber sich bemühen und es doch nicht anerkannt wird. Das schafft Neid. Manchmal schadet es nicht, sich offener zu zeigen. Tolles Gedicht und ich liebe Eugen Roth. Ein kluger Mann, aber er war auch sehr eitel. Meine Eltern kannten ihn und haben davon erzählt. So hat auch der klügste Mensch, seine Pferdefüßchen.

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Dein ausführlicher Kommentar, liebe Heidi, ist vor allem interessant, weil ich lernen durfte, dass bei Eugen Roth Eitelkeit fürwahr nichts mit Dummheit zu tun hatte. Also versuchen wir alle, mit unseren Schwächen zu leben. Über deine gute Einschätzung zur Qualität meines Gedichts freue ich mich natürlich besonders. Herzlichst RT


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hansl (eMail senden) 27.02.2015

Liebe Rainer,

fragt man 100 Leute: Wie viele Menschen sind neidisch?, dann sagen sie vielleicht:
50 % - ich aber nicht!

Liebe nachdenkliche Grüße
Faro

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Mag sein, Faro. Weiß jedoch nicht, ob das empirisch ist. Danke mit freundlichem Gruß. RT


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Alma Brosci (eMail senden) 27.02.2015

Lieber Rainer! Zwei Drittel meines Lebens kam ich locker ohne den Begriff "Neid"
aus, es war für mich nur ein Wort, das andere benützen, aus unerfindlichen Gründen.

Hier in diesem Forum lerne ich, dass dieses Wort offenbar unentbehrlich ist, wobei
ich ableiten darf, dass alle, buchstäblich alle auf irgendetwas neidisch sind, nur
man selbst nicht. Dabei ist es so leicht, ohne den Begriff "Neid" auszukommen, einfach
durch simples Zusammenrechnen, was einen davon abhalten kann. Und es gibt so
viele auf der Hand liegende Gründe. smiling ... und mit liebem Gruß ... Inge hg

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

So ist es wohl, liebe Inge. Auch wenn du es nicht magst, wie ich weiß, verweise ich auf mein Gedicht "Neider", da mir dieses Thema völlig fremd ist. Leider neiden besonders Deutsche - z.B. im Gegensatz zu den USA oder Kanada - dem Anderen alles, was sie nicht besitzen: Esprit, Bildung, Eigentum oder das neue, etwas größere Auto ... Danke für deinen lieben Kommentar und sei herzlich gegrüßt von RT.


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 26.02.2015

Lieber Rainer,

ein wunderbarer gedichteter Jambus.

Die Menschen sind nun einmal alle
verschieden. Nur in Rente kann man
Jene ausweichen, die einm nicht genehm
sind.

Liebe Grüße von Karl-Heinz

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Meine Mutter meinte, dass man sich im Alter nur mit denen abgeben sollte, die positiv auf dich einwirken, Karl-Heinz. Recht hatte sie, denn auch dein Kommentar sagt Ähnliches aus. Danke mit liebem Gruß. RT


Nordwind (nordwind19-wehtyahoo.de) 26.02.2015

Lieber Rainer,

mit deinem hervorragenden Gedicht, triffst du den Nerv, welcher bei der Menschheit oft klemmt...Dem Spruch von Eugen Roth ist nichts hinzuzufügen..außer... So isses...
Aber du weißt ja, Neid muss man sich hart erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt...

LG Gabriele

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Dein Kommentar ist wie so oft, liebe Gabriele, voll zutreffend. Danke fürs Lesen mit freundlichem Gruß. RT


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Karinmado (eMail senden) 26.02.2015

Lieber Rainer! Wir Menschen sind alle verschieden und haben auch alle Fehler. Was mich betrifft mag ich offene Menschen auch wenn mir deren Meinung nicht unbedingt zusagt. So weiß ich zumindest mit wem ich es zu tun habe. Neider mag ich schon gar nicht. Einen gemütlichen Abend dir mit herzlichen Grüßen Karin

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Liebe Karin, ich danke dir fürs Lesen und deinen weisen Kommentar. Mir geht es ebenso. Was Neider anbelangt, solltest du mein gleichnamiges Gedicht lesen, wenn du denn magst. Herzlichst RT


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 26.02.2015

Lieber rainer,

es bekommt jeder, was er verdient: ein netter, lieber Mensch bekommt aufrichtige Freunde, ein Stänkerer eben soche nicht, denn "Wie man in den Wald ruft, so schallt es daraus hervor".
Und Neider sollte man tunlichst nicht an sich heranlassen...oder sie auslachen.
Liebe Grüße von Irene

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Du sprichst mir aus der Seele, Irene. Denn wahre Freundschaften entwickeln sich im Laufe des Lebens nur unter aufrechten Gleichgesinnten, nie mit denen, die neiden oder nach "fishing for compliments" gieren. - Was das Auslachen anbelangt, halte ich mich zurück. Ich ignoriere sie. Liebe Grüße sendet dir mit Dank RT.


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Malerin (reese-horstt-online.de) 26.02.2015

Lieber Rainer!

Das hat man oft schon feststellen müssen,
das nennt man Eifersucht und Neid.
Daran kann man kaum etwas ändern.
Herzliche Abendgrüße schicken dir

Horst + Ilse

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Die Quintessenz davon kann nur sein, sie zu ignorieren, liebe Ilse. Danke dir und Horst mit liebem Gruß. RT


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FranzB (eMail senden) 26.02.2015

Ein Mensch - der nur nach Mitmensch Meinung spricht,
den will auch unser Herrgott nicht;
darum sei hier gepriesen dieser dann,
der seine Meinung sagen kann.

Ja lieber Rainer, „Gott zum Dank sind wir Menschen nicht konform!“! Letztlich ist mir immer ein Mitmensch der zuweilen polternd die Orgel spielt lieber, als dieser Mitmensch, der im Hintergrund falsche Musiknoten in die Notenblätter einträgt! Dir viele liebe Grüße und wenn mir auch meine Offenheit und Ehrlichkeit vieles im beruflichen Bereich einst versaute, so liebe ich nicht nur jeden Tag mein Blick in den Spiegel!!! Doch letztlich und dies war wirklich so, meine Offenheit und Ehrlichkeit, diese wurde bei meinem Abschied ausdrücklich angesprochen!!! Dir Rainer Grüße der Franz

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Das mit den Noten-Beispiel, Franz, ist sehr stimmig! Zu den Abschiedsreden, die auch ich häufig halten musste: Nirgends wird so viel gelogen, wie bei einer Beisetzung oder beim Austritt aus der Firma. Ich hielt es zumindest so, dass ich dabei niemanden verletzte. Danke und liebe Grüße von RT.


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ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 26.02.2015

Lieber Rainer,
Du hast den Rothschen Spruch gekonnt
mit Deinem Text ummäntelt. Es liest sich als Einheit und hat mir sehr gefallen.

Schlimmer wirds nur, wenn sich Neider
aufspieln, als wenn sie Entscheider.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Das, lieber Hans-Jürgen, trifft den Punkt! Danke fürs Lesen und freundliche Grüße von RT.


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 26.02.2015


Gedanken, die dich bewegen, absolut sicher und treffend gereimt.

Schon zu allen Zeiten beschäftigten
sich die Menschen, besonders aber
die Dichter, mit "Ungereimtheiten".
(Eugen Roth öfter zu lesen, das ist
fast ein Gebot.)

Liebe Grüße von Renate

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Mich freut, Renate, dass du Roth ebenso nachempfinden kannst. Er schaute - wie Luther sagen würde - dem Volk aufs Maul. Danke mit lieben Grüßen von RT.


cwoln (chr-wot-online.de) 26.02.2015

Lieber Rainer,

ehrliche, gute Wegbegleiter wünsche ich mir. Man findet sie wirklich selten, aber es gibt sie.
Die anderen kann man vergessen,
die würden einem am liebsten fressen....
(Lach)
Grüße von Chris

 

Antwort von Rainer Tiemann (27.02.2015)

Nur das sind Freunde, die dir ehrlich, vor allem aber offen, die Meinung sagen, liebe Chris. Schwätzer und Neider belasten nur. Dir gilt mein Danke fürs Lesen. Herzlichst RT


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