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„Reimen und Dichten“ von Irene Beddies

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FranzB (eMail senden) 13.03.2015

In einem Satz, „immer eine individuelle Ansichtssache“!!!! Liebe Grüße Dir Irene der Franz

 

Antwort von Irene Beddies (14.03.2015)

Du hast Recht, Franz. Es grüßt dich Irene


Andreas Thon (eMail senden) 12.03.2015

Genau so ist es...die Antwort liegt in jedem selber und kann (nicht abschließend) durch Definitionen und Regeln geklärt werden. Vielleicht bei Gelehrten, aber im normalen Umgang der Menschen muß das jeder für sich entscheiden. Deswegen sollte man auch tolerant sein und nicht versuchen die Anderen sich gleich zu machen. Ein schönes Gedicht, welches im Kern eine, hier im Forum besonders, wichtige Frage aufgreift. Dir liebe Grüße - Andi

 

Antwort von Irene Beddies (12.03.2015)

Lieber Andi, Was die sogenannten Gelehrten über Dichtung zu sagen haben, unterliegt genauso den Modeströmungen und privaten Vorlieben wie alles andere auch. Darauf ist kein Verlass. Jeder muss und kann auch nur selbst entscheiden, wie er Dichtung und Reimen auseinander hält oder zusammen sieht. Darin stimme ich dir voll und ganz zu. Definitionen und Regeln können lediglich einen Denkansatz liefern, endgültig klären können sie die Frage nicht. Liebe Grüße nach Berlin, Irene


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ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 11.03.2015

Liebe Irene, Du hast eine interessante Konstellation geschaffen. Ich glaube, die Gegenüberstellung von Reimen und Dichten läuft auf ein Unentschieden hinaus.

LG hans-Jürgen

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Lieber hans-Jürgen, fast scheint es so, denn auch Reimen um des Reimens willen macht ungeheuren Spaß. Muss denn immer hinter allem eine tiefernster Sinn stecken? Und doch: auch hinter Reimereien kann sich ein ernster Hintergrund verbergen, der zunächst nicht sichtbar ist. Es kommt eben viel auf den Leser an. Liebe Grüße in den Abend, Irene


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 11.03.2015

Liebe Irene,
man muss nicht unbedingt für alles auf
der Welt eine Erklärung stets parat
haben. In dein ganz tolles Gedicht
hast du viele Gemeinsamkeiten mit
Unterschieden assoziiert, die sehr gut
zu dieser Thematik passen.
LG. Michael

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Lieber Michael, die Beispiele zeigen, wie ähnlich Dinge sind und doch unterschiedlich bewertet werden können, ohne dass jemand weiss, aus welchem Grund er das eine von beiden bevorzugt. Beides hat ja seine Berechtigung und seinen Platz. Danke, dass du da zustimmst. LG Irene


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 11.03.2015

Liebe Irene,
reimlose Gedichte werden oft zum Gelaber
und sind dann nicht mehr verdichtet. Bei
vielen Texten ist aber hinten so etwas
ähnliches wie ein Reim rangeklatscht,
weil man wohl denkt, es wäre dann
geadelt. Außerdem bedingt der Reim den
Rhythmus. Das sind nur ein paar
frühmorgendliche Gedanken zu deinem
schönen Gedicht.
Liebe Grüße von deinem Andreas

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Lieber Andreas, wie immer man es auch betrachtet...es geht um Worte, das Spiel mit ihnen, um menschliches Sich-Ausdrücken-Wollen oder - können, und zu allererst um den Spaß, die Befriedigung, das Bedürfnis, es zu tun. Ist das nicht schon mehr als facebook und die Medien zu bieten haben? Liebe Grüße und einen angenehmen Feierabend, deine Irene


readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de) 11.03.2015

Liebe Irene:

Selbst hundert Reime machen nicht
unbedingt ein Gedicht.
Doch wenn Gesagtes sich verdichtet,
und dadurch sich das Dunkel lichtet,
dann ist es dicht.

(...dran!)

Liebe Irene, deine schöne, schwebende und leicht ironische Poesie erfüllt diese Kriterien auf jeden Fall!

Liebe Grüße, dein Patrick

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Lieber Patrick, du hast es richtig gespürt, ein wenig (Selbst)Ironie ist schon dabei. Hast du jetzt den Computer eingerichtet, oder musstest du wieder bei Nacht und Nebel dich einschleichen? Liebe Grüße und einen angenehmen Tag, deine Irene


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 11.03.2015

Liebe Irene,

also ich finde Dein schönes Gedicht nicht abstrakt. Den Unterschied zwischen Tannen und Fichten kann ich Dir sagen. Die Tanne ist dunkler und ihre Nadeln nadeln nicht so schnell als Christbaum. Außerdem stehen ihre Zapfen aufrecht nach oben und die der Fichte hängen nach unten. Die Nadeln der Fichten können auch um den ganzen Zweig herum angewachsen sein. Es gibt davon mehrere Arten. Die Blautanne ist z. B. eigentlich eine Weißfichte. Zwischen reimen und dichten erkenne ich keinen Unterschied. Sehr hübsches Gedicht,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Liebe Heidi, so ganz abstrakt ist es ja nicht, auch nicht als solchers gedacht worden, denn es berührt ein Thema, über das sich viele nicht einig werden können. Aber so wie sich einer zu den Vorteilen der Tanne als Christbaum, ein anderer zu den mehr hängenden Zweigen und Zapfen der Fichte hingezogen fühlt, so ist es eben auch mit dem Dichten und Reimen, beide haben ihre Berechtigung und ihre Anhänger. Und meistens mischen sich beide. Es grüßt dich in einen hoffentlich auch bei dir sonnigen Tag Irene


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 10.03.2015


Gut reimen können ist eine Kunst,
und manch einer tat/tut es mit
voller Inbrunst.
Dichtung ist für mich um Stufen höher,
das Verstehen erweist sich fürwahr
als zäher.

Und nicht jeder, der schreibt,
beherrscht diesen Grad,
auch wenn er von sich selbst
beste Meinung hat.

Liebe Grüße von Renate

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Liebe Renate, dein ausführlicher Kommentar hat mich nachdenklich gemacht. Ich glaube, der Unterschied zwischen Reimen und Dichten ist gar nicht so groß (es sei denn das reimen artet in Reimerei ohne Aussage aus). Haben unsere altvorderen Dichter nicht seit dem Mittelalter ihre Aussagen in Reimen ausgesprochen? Nicht immer sind dabei die größten Meisterwerke entstanden. Vollkommenheit schafft kein Sterblicher zu jeder zeit. Es grüßt dich Irene


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Alma Brosci (eMail senden) 10.03.2015

Reimen ist, liebe Irene, eine Gehirnrattermaschine,
da brauchst du niemals vor die Tür zu treten, das Leben interessiert da überhaupt nicht,
es ist sozusagen nebensächlich und banal, die Wörter werden nur auf Reimverwertbarkeit
bzw. Ziehharmonikaeffekte durchgelassen, der Verbandelungseffekt dieser Neugruppierungen
bestreicht dann ein Gratifikationszentrum, wo immer das liegt,oft unterhalb der
Gürtellinie ... vielleicht sollte ich jetzt besser aufhören ... war wohl zu polemisch
.... musste aber mal gesagt werden - Richtung Südwest - aber natürlich umsonst
LG (^.°) Inge

 

Antwort von Irene Beddies (11.03.2015)

Liebe Inge, whow! Du hast nicht ganz recht, denn wir schreiben fast alle in Reimen. Manchmal rattern sie nicht in den Kopf, wir müssen sie eher gestresst suchen, um nicht die gängigsten zu benutzen und unsere Aussagen adäquat zu präsentieren. Was unterhalb der Gürtellinie liegt, ist jedoch nicht akzeptabel. ("_°) Irene


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Monika Schnitzler (eMail senden) 10.03.2015

sosollte es sein, liebe Irene, dass sich jeder in dem, was er schafft selbst wieder findet.
man kann reimen oder auch dichten ohne zu reimen. man kann auch reimen ohne zu dichten...GGg, linguistisch würde ich dichten nämlich mit tieferem Sinn verbinden als reines reimen.
Wie auch immer. jeder Jeck ist anders.
LG von Aylin

 

Antwort von Irene Beddies (10.03.2015)

Liebe Monika, jeder sollte das tun - und lesen -, was er am besten findet, am besten kann. Auch pure Reimgedichte können sehr tiefen Sinn haben, wie an Ringelnatz zu sehen ist. Meist können wir alle doch sicher beides. Lieben Dank, dass du mir deine Gedanken mitgeteilt hast, und einen herzlichen Abendgruß, Irene


Mandalena (g.sicklingergmail.com) 10.03.2015

Schöne Assoziationen, liebe Irene! Herzliche Abendgrüße, Mandalena

 

Antwort von Irene Beddies (10.03.2015)

Huch, liebe Mandalena, wie schnell ging denn das! Es ist wie ein Wunder: kaum losgeschickt, da kommen die ersten Kommentare. Seid ihr kleine Hexen? *grins Lieben Dank und schnelle Grüße in den Abend, Irene


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