Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Meine geliebte Mutter kam in ein Pflegeheim“ von Karin Grandchamp


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Liebe Karin,

große Trauer herrscht wenn ein junger
Mensch das Leben verliert. Sehr alt
und krank werden nist auch nicht das
Ideale. Wenn man jedoch gute alte
Eltern hat, dann leidet man mit.
Leider kann man die Zeit nicht
zurückdrehen. Sie ist unbarmherzig.

Liebe Grüße von Karl-Heinz

Karin Grandchamp (28.04.2015):
Lieber Karl-Heinz! Ich fühle mich völlig machtlos in dieser Situation. Möchte gern meiner Mutter helfen aber bin selber überfordert. Es ist nicht zu glauben, wie ein Leben sich von einem Tag auf den anderen verändern kann. Ich habe Glück, in meinem Alter noch eine Mutter zu haben und bin für jeden Tag dankbar. Lieben Dank dir und herzliche Grüße Karin

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Zuweilen geht es nicht besser was bedeutet, die Pflege in einem Heim (gutes Heim) ist vorteilhafter liebe Karin! Ich verstehe Dich sehr gut und zuweilen war auch meine Mutter in der Tagespflege, doch in der Nacht, da war sie bei uns Zuhause!!! Ich denke oft an die traurigen Augen der Menschen im Pflegeheim!!! Dir viele liebe Grüße der Franz

Karin Grandchamp (28.04.2015):
Lieber Franz! Es ist sehr schwer für den einen sowohl auch für den anderen. Da ich ein Ende von meiner Mutter entfernt bin , muss ich ständig hin und her reisen. Das vereinfacht nichts. Auch meine Kräfte lassen mit der Zeit nach aber ich danke Gott im Himmel, dass ich meine Mutter noch habe. Danke und herzliche Grüße Karin

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Liebe Karin,
Dein Gedicht hat mich bewegt, es zeigt Deine Herzenswärme. Leider sind heute viele alte Leute in Pflegeheimen und ihre Kinder kümmern sich wenig oder nicht um sie. Von diesen müssten Deine Reime gelesen werden. Ein großes Glück wer im Alter liebe und verständnisvolle Kinder oder Enkel hat.
Liebe Grüße
Ernst


Karin Grandchamp (28.04.2015):
Lieber Ernst! Mit allem was meine Mutter für mich getan hat, sehe ich es als selbstverständlich an, ihr meine Hilfe so gut ich kann, anzubieten. Leider ist es durch die Entfernung zu ihr nicht immer machbar aber sie weiß sehr wohl, dass ich sie von ganzem Herzen liebe. Herzlichen Dank dir und liebe Grüße Karin

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...Karin, ich kenne solche Probleme zu Genüge und ich kann es dir nachfühlen. Alt werden ist nicht immer leicht, ich hoffe, dass es uns nicht auch mal so geht, da lieber gleich ein schneller Herz-Zick-Zack und es ist aus.
LG Bertl.

Karin Grandchamp (25.04.2015):
Lieber Bertl! Es ist nicht einfach , da einem jeden Tag alles durch den Kopf geht. Ich muss noch froh sein, dass ich selber fit bin und kann so oft wie möglich zu ihr. Leider sind die Familien heutzutage zerstreut aber egal aus welchen Gründen muss jeder sein Leben meistern. Das geht leider nicht immer so wie man will. Ich möchte nicht wissen, was auf mich zukommt, wenn ich einmal alt bin. Ich habe nur eine Tochter und auch sie wohnt 600KM von mir entfernt. Mit Dank wünsche ich dir ein schönes Wochenende und grüße dich vielmals Karin

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Liebe Karin,

es ist ein großes Geschenk, so lange eine Mutter an der Seite zu haben. Jetzt ist sie sicher selber froh, dass sie gepflegt wird rund um die Uhr. Sie weiß, dass sie gut aufgehoben ist. Du kannst ihr so mehr geben, wenn du sie besuchst und ihr gut zureden kannst, sie aufbauen. Dein Gedicht sagt von der großen Liebe zu deiner Mama aus, schön!

Liebe Grüße dir von Margit

Karin Grandchamp (25.04.2015):
Liebe Margit! Ich glaube, dass diese Situation für mich noch schlimmer ist als für meine Mutter. Irgendwie hat man Gewissensbisse und frägt sich, ob man alles richtig gemacht hat. Sie hat sich dort gut eingelebt, hat auch viele Gesprächspartner/innen gefunden und ist in ihrer gewohnten Umgebung geblieben. Ich kann auch gut verstehen, dass sie in ihrem Alter nicht von Deutschland nach Frankreich ziehen möchte. Ich habe mein Leben in Frankreich verbracht und mir würde es genauso gehen. Sofern sie mich braucht, bin ich bei ihr. Vielen lieben Dank dir . Deine lieben Zeilen haben gut getan. Ein schönes Wochenende verbunden mit herzlichen Grüßen Karin

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Liebe Karin,

es gibt Momente im Leben,
die kann man nicht teilen.
Die ereilen uns einfach,
und wir müssen verweilen
und mit aushalten...

Ich erinnere mich noch heute an einen
solchen Moment. Ich war damals 21 Jahre
alt. Meine Mutter war schwerkrank und
im Bett. Sie schlief, so dachte ich.
Ich beobachtete sie still und hatte so
meine Gedanken, und diese waren so
düster, dass sie mir Angst machten.
Plötzlich sprach meine Mutter in den
Raum: \"Na, was denkst du denn gerade?!
Ich erschrak, denn ich fühlte mich
ertappt. Ich sagte erschrocken: \"Ach,
nichts Besonderes\". Aber sie glaubte mir
nicht, das merkte ich durch das anschließende
Schweigen hindurch. Sie fühlte wohl auch,
dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb. Sie starb
mit 56 Jahren. Da bin ich das erste Mal
auch gestorben...

Ich wünsche dir viel Kraft und ebenfalls
deiner Mama. Wenn es der Wunsch deiner
Mutter ist, dann ist das zu respektieren.

Es ist nicht in Ordnung, provokative Fragen
zu stellen und eine Antwort einzufordern.
Die Familie wird darüber gemeinsam beschließen,
da braucht es keine Beurteilung von außerhalb.

Die Gedanken und Gefühle, die einen
selbst heimsuchen, die kann niemand
mittragen, weil es die ureigensten
sind. Die muss auch nicht jeder wissen.
Sie sind schwer genug, wenn man liebt.

Liebe Grüße von Renate

Karin Grandchamp (25.04.2015):
Liebe Renate! Ich habe dieses Gedicht geschrieben, weil ich einfach das Bedürfnis hatte es anderen mitzuteilen. Ich hätte meine Mutter gerne aufgenommen auch wenn dadurch Probleme aufgetreten wären aber sie möchte nicht. Irgendwie hätte ich es hinbekommen. Wenn du möchtest, kannst du die Antwort lesen, die ich zum Kommentar von Barbara hinzu gefügt habe. Ich denke, so verstehst du ein wenig mehr von dieser Situation. Sie ist heute in einem schönen Pflegeheim, in dem sie rund um die Uhr bewirtet und gepflegt wird. Es ist sehr schwer für mich zu wissen, dass sie sich in einem Pflegeheim befindet aber sie ist dort wirklich gut aufgehoben. Herzlichen Dank dir für deine lieben Zeilen, mit besten Grüßen Karin

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