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„Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker!“ von Karin Grandchamp

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Heidelind (Sekretaeriaol.com) 17.10.2015

Deine Worte kann ich sehr gut nachempfinden. Mein Mann hat es aber selbst geschafft und ist seit 22 Jahren trocken. Ich bin stolz auf ihn. Herzliche Grüße Heidelind

 

Antwort von Karin Grandchamp (17.10.2015)

Liebe Heidelind! Du hast wirklich einen Grund auf deinen Mann stolz zu sein. Er ist einer von vielen, der es geschafft hat und ich sage dazu kurz und bündig "Herzlichen Glückwunsch" zu deinem Mann. Ich kann mir vorstellen, dass du da auch ein wenig mitgeholfen hast. Ich würde mir wünschen, dass viele Alkoholiker den gleichen Weg einschlagen wie dein Mann. Liebe Grüße und herzlichen Dank dir Karin


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freude (bertlnagelegmail.com) 16.10.2015

...der Teufel sitzt im Alkohol,
zuviel ist nichts, das weiß man wohl.
Karin, lG von Adalbert.

 

Antwort von Karin Grandchamp (17.10.2015)

Guten Morgen Bertl. Man spricht immer nur von Säufern aber man sollte sich vielleicht auch einmal mit diesem Thema auseinander setzen. Es ist eine schlimme Krankheit, die den Menschen und oft auch sein Umfeld zerstört. Gott sei Dank, wenn man davon nicht betroffen ist. Ein schönes Wochenende dir und lieben Dank, herzlichst Karin


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 16.10.2015

Liebe Karin,
du hast schon so viele Antworten
bekommen. Jeder sieht es aus seiner
Sicht.
Ich kann dir nur, leider aus
Erfahrung, sagen, es ist eine "ganz
schlimme Krankheit"
Wenn einer eine Lungenentzündung oder
Zum Beispiel Krebs hat, sagen die
Menschen: furchtbar der, die, Arme!
Wenn du mit der "Krankheit
Alkoholismus" betroffen bist, heisst
es immer nur: der, die säuft.!
Das Komische ist ja, dass die Menschen
nicht lügen oder betrügen, wie das so
schön hier geschrieben wurde, wenn sie
sagen, dass sie aufhören wollen. Sie
wollen tatsächlich, doch es geht
einfach nicht.
Eins steht fest, du bist "immer"
Alkoholiker(in) , dein Leben lang.
Leider steht immer noch nicht fest,
woher die Krankheit kommt.
Und von wegen, nur in bisschen trinken
geht überhaupt nicht, entweder gar
nicht oder weiter trinken.
Es gehört ein unheimlich fester Wille
zum Aufhören. Der(die) muss das ganz
alleine schaffen, "jede" Hilfe von
aussen ist zwecklos, wenn es die
Person nicht wirklich will.Es ist sehr
schwer für die Angehörigen. Und Reden
nutzt da auch nichts.Doch man muss
sich einmal das Gefühl eines vom
Alkohol abhängigen Menschen
vorstellen, wenn er sieht wie schlimm
es für seine Lieben ist, und er es
einfach nicht schafft aufzuhören.
Daran denken wenige Menschen.
Ein sehr gutes Gedicht von dir und so
aktuell.Leider!!!
Herzlich Wally

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.10.2015)

Liebe Wally! Ich weiß, wie schwer es oft diese Leute haben. Sie haben oft den Willen, schaffen es auch eine Zeitlang aber dann verfallen sie meistens wieder dem Alkohol. Es sind viele Leute der gehobenen Gesellschaft dabei. Ein Arzt, den ich sehr gut kenne, der solche Therapien durchführt sagte mir einmal, dass nur wenige es auf Dauer durchhalten trocken zu bleiben. Die Person , die ich kenne, die von dieser Sucht betroffen ist, lügt viel und betrügt auch. Sie hat sich ihr ganzes Leben zerstört und ihre Familie hat sie hängen lassen. Sie hatte einst einen leitenden Posten und steht heute vor dem Nichts. Ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn man eine solche Person ignoriert und schon gar nicht von der Familie. Ich frage mich immer, was jemanden dazu gebracht hat und wie eine solche Person fühlt. Lieben Dank dir und herzliche Grüße Karin


rnyff (drnyffihotmail.com) 16.10.2015

Liebe Karin, meine Frau und ich wurden durch das Gesundheitsamt zu Alkoholikern gemacht. Wir geniessen täglich zum Nachtessen eine gute Flasche Wein. Nach den neueren Normen ist man somit Alkoholiker. Zu meiner Zeit war es noch ein Liter Wein im Tag. Also Vorsicht! Wenn Dein Arzt Dich fragt, dann sage laut Nein, höchstens bei besonderer Gelegenheit ein halbes Gläschen Wein zum Anstossen. Von Rauchen hast Du noch nie etwas gehört, Pfui Teufel. Natürlich isst Du salzlos, nur Bio und in den letzten Jahren Vegan. Herzlich Robert

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.10.2015)

Lieber Robert! Ich denke, wenn man alles in Massen hält, ist kein Problem vorhanden. Jeder muss selber wissen, wo seine Grenzen sind. Ärzte übertreiben auch gerne, drum gehe ich nur ganz selten zu einem, denn wenn du zu einem Arzt gehst, findest er bei dir immer etwas. Danke für deinen Kommentar, herzlichst Karin


nanita (c.a.mielckt-online.de) 16.10.2015

Liebe Karin,
aus meinem Bekanntenkreis kenne ich
auch das Leben mit einem Alkoholiker.
Doch diese Krankheit hat viele
Gesichter. So kenne ich einen
Alkoholiker, dem es heute gelingt, nur
noch ab und zu Alkohol zu trinken. Er
arbeitet zuverlässig in seiner eigenen
Firma und führt eine harmonische
Beziehung. Ein anderer hat sich zu
Tode gesoffen. So unterschiedlich wie
die Menschen sind, sollten auch die
Behandlungen dieser Krankheit
erfolgen. Da hingt unsere Medizin bei
dieser Volkskrankheit noch weit
hinterher.
Herzlich grüßt
Christiane

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.10.2015)

Liebe Christiane! Ein Alkoholiker , der trocken ist, dürfte eigentlich gar nicht mehr trinken. Die Gefahr besteht bei jedem Schluck, dass er wieder einen Rückfall hat. Er trinkt auch heimlich und kein Mensch bekommt es mit. Oft sind es intelligente Menschen, die davon betroffen sind. Wenn ein Alkoholiker zugibt, dass er einer ist, ist schon ein Fortschritt vorhanden. Sie haben meistens eine Ausrede, warum sie trinken und finden die Schuld immer bei anderen. Sie selber sind die Opfer. Ich bin froh, dass in meiner Familie keiner davon betroffen ist. Vielen lieben Dank dir, herzlichst Karin


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Ursula-H (eMail senden) 16.10.2015

Liebe Karin.
Es ist eine Krankheit und bleibt im Mensch drin, einen schluck schon ist die Kur hin.
Es gibt Krankheiten die sind durch ein Gerät wie Schrittmacher oder Tabletten nicht ersichtlich, aber sie bleiben Lebenslang im Mensch.
Bei einem Alkoholiker, kann ein ungewöhnliches Erlebnis, der drang zum saufen so gross werden das nur wenige widerstehen können.
Danke.
Schönes We und LG von Ursula

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.10.2015)

Guten Morgen liebe Ursula! Ich gebe dir Recht. Diese Krankheit schleppt ein Alkoholiker sein Leben lang mit sich herum. Ein Arzt, mit dem ich mich unterhalten hatte, sagte mir; "Auch, wenn ein Alkoholiker trocken ist, bleibt er sein ganzes Leben ein Alkoholiker". Er sollte nicht einmal seine Gerichte mit Wein kochen. Diese Menschen tun mir leid, dass sie damit konfrontiert sind. Lieben Dank dir, ein schönes Wochenende, herzlichst Karin


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FranzB (eMail senden) 16.10.2015

Ja liebe Karin, wer in Beständigkeit Alkohol genießt, dieser ist „Alkoholiker“! Faktum, doch letztlich ist dies nicht abwertend zu bezeichnen damit (Beschimpfung), denn es beschreibt nur, dass dieser Mensch Alkohol in Regelmäßigkeit trinkt!!! Noch etwas und dies in Eindeutigkeit, „hier gibt es im Forum einen Personenkreis der dieses Wort in Art „Beleidigung“ liebend verwendet“, ja und somit sage ich, dass diese Zeitgenossen keinerlei Ahnung haben was dies bedeutet und diese damit Menschen die unter dieser Sucht (Krankheit) leiden in Beständigkeit somit beleidigen!!! Ein ehem. Kollege mit dem ich ständig in Verbindung stehe (ich schreibe für ihn), dieser ist im Ehrenamt für die Vorbeugung – Hilfe tätig und da erfahre ich vieles was letztlich Wahrheit ist.
Einer meiner besten Freude war absolut abhängig in jungen Jahren und dann nach einem Entzug beständig Jahrzehnte trocken und dies bis zu seinem Ableben mit über 80 Lebensjahre. Sein Bild steht auf meinem Schreibtisch und dies in Respekt und Achtung vor diesem Menschen der mein Freund war!!! Ich kenne viele die den Absprung geschafft haben und sie bekennen sich dazu, dass sie Alkoholiker sind!!! Für mich ist dies ein sehr wichtiges Thema und schön dass Du dies aufgegriffen hast!!! Ganz liebe Grüße der Franz

 

Antwort von Karin Grandchamp (16.10.2015)

Lieber Franz! Alkohol ist eine schreckliche Sucht. Im Haus meiner Eltern wohnte einst ein Journalist. Wie oft musste mein Vater ihn in seine Wohnung bringen und wie oft hatte er versprochen, damit aufzuhören. Eines Tages, als wir nichts mehr von ihm gehört hatten, klingelten wir bei ihm, nachdem auch seine Mutter verzweifelt war . Keiner meldete sich und mit dem Zweitschlüssel hatten wir versucht die Türe zu öffnen, da seine Mutter uns darum gebeten hatte. Die Türe konnten wir nur ein Stückchen öffnen, denn er lag tot dahinter. Ich war zu der Zeit noch jung aber dieser Anblick begleitet mich mein ganzes Leben, wie er da lag , sein Gesicht von Blut überströmt. Das Schlimme ist, dass heutzutage schon Jugendliche davon Gebrauch machen. Ich danke dir vielmals, herzlichst Karin


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