Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Poetisches verbleibt“ von Hans Witteborg

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cwoln (chr-wot-online.de) 18.10.2015

LIEBER HANS,

die Poesie muss weiter gehn,
damit man etwas heller sieht.
Denn täglich Freude braucht der Mensch,
damit's ihn nicht zu Boden zieht.
So schieben wir für kurze Zeit
den dunklen Vorhang weg.
Besuchen, wenn auch kurze Zeit,
nur einen schönen Fleck.

Sonntagsgruß v. Chris


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 18.10.2015

Lieber Hans,

Kurt Goetz hat einmal gesagt:"Gelehrt sind wir genug. Was uns fehlt, ist Freude, was wir brauchen, ist Hoffnung, was uns Not tut, ist Zuversicht, wonach wir schmachten, ist Frohsinn.“ Die Verneinung der Poesie hast Du sehr poetisch geschrieben. Und Kurt Goetz hat auch gemeint:"Es ist ein Irrtum zu glauben, das Publikum wünsche in ernsten Zeiten ernste Stücke. Es wünscht lustige Stücke, genau wie in heiteren Zeiten.“ Deshalb sollte man sich nicht zu sehr den Unbillen der Politik hingeben, denn auch dadurch wird sie nicht anders.

liebe Grüße,

Heidi




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Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de) 17.10.2015

Lass die Gesellschaft außen vor -
schon dichtest Du auch volles Rohr!


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digger (ralf.gluesingweb.de) 17.10.2015

Auch Ernstes mag bedichtet sein
Damit nicht trügt uns falscher Schein
Von dem, das Politik heut ist
Die uns gern täuscht mit mancher List

Doch Poesie niemals ist fort so weit
Dass sie nicht klingen mag, trotz Leid
Nur wann, das ist letztlich die Frage
Erhellt sie trübe Herbstestage

Liebe Grüße, Ralf


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Stiekel (Rene.Berggmx.de) 17.10.2015

Lieber Hans,

die Poesie schwingt in deinen Zeilen,
es wäre schade drum,
sie zu vernachlässigen. Lasse dich von der Politik nicht vereinnahmen.

Lieben Gruß
von Sabine


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 17.10.2015

Sehr schön ausgesagt, über was
du sehr gern dichten magst.
Nur gerade ist es dir verwehrt,
weil in dir etwas aufbegehrt...

*****

Zurzeit fällt es auch schwer,
sich Traumgewobenem hinzugeben.
Die derzeitigen Webstühle
arbeiten mit anderen Garnen.
Diese sind splissig und reißen
schnell ein.
Der Schussfaden darf keine
Knoten haben.
Die Zugennadeln sind manchmal
gemein.
Da muss das Weberschiffchen flink
und einfallsreich sein...

Liebe Grüße von Renate

 

Antwort von Hans Witteborg (17.10.2015)

ein wunderbares Bil, dein Kommentar!


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