Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Davids neues Lied“ von Patrick Rabe

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Patrick Rabe anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Glauben“ lesen

Bild Leser

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 19.11.2015

Wer erkennt, dass Gott im Grashalm am
Bordstein steckt, braucht keine Kirche.... Gott,
das sind Gedanken... Du hast ihn genau dort
gefunden, wo er sicher häufiger ist als in der
Kirche.... Die lässt ihn oft nur Sonntags gegen 10
Uhr rein....

Tolle Gedanken die Du da offenbarst.
Liebe Grüße Horst


Bild Leser

freude (bertlnagelegmail.com) 18.11.2015

Quer zieht sich ein David durch die Religionen,
das zu lesen tut sich lohnen.

Patrick, lG von Adalbert.

 

Antwort von Patrick Rabe (19.11.2015)

Lieber Bertl, David war der große Psalmschreiber der Juden. Seine Psalmen enthalten nicht nur Gotteslob, sondern auch Anklagen, Zweifel, sogar Hass. Die Psalmen sind ein Spiegel des Menschen. Danke für dein Lob. Liebe Grüße, Patrick


Bild Leser

hansl (eMail-Adresse privat) 18.11.2015

Lieber Patrick,

im freien Fall erkennt man die Vorzüge eines Fallschirms am besten - meine ziemlich unbiblische, aber dir zustimmende Interpretation von "Halte Julia" den Schirm :-)


Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Patrick Rabe (19.11.2015)

Lieber faro, ich habe meinen Glauben an organisierte Religion und Kirche verloren, auch wenn sie im Einzelfall segensreich sein können. Nicht verloren habe ich den Glauben an die Liebe, die völlig unabhängig von Lutheranern, Katholiken, Anhängern von Baghwan oder dem fliegenden Spaghettimonster existiert. Gott gips. Aber für mich nicht als Gegenstand kirchlicher Politik. Deswegen schrieb ich auch, dass ich Gott nicht in der Kirche, sondern zwischen Pennern und Huren fand. Liebe Grüße, Patrick


Bild Leser

Margit Farwig (farwigmweb.de) 18.11.2015

Lieber Patrick,

wahrlich ein ganzes Hallelujah ist dir beschieden. Wenn ich darf, setze ich mein kleines Hallelujah hier ein, danke:

Empfangen auf dem Weg der Erbarmung
errungen im Verlassen der menschlichen Hülle
die von mir abfiel wie der Schleier der Umnachtung
im Wahn der geketteten Fesseln

sie sollten meine Versehrtheit nicht preisgeben
an irdisches Tun
das nichts gemein fühlte
weder mit der Barmherzigkeit
noch mit der Frucht der Erkenntnis

ich glaubte nur an mich
bis ich mir endlich auf den Grund der Seele schaute
und das Hallelujah Deiner allgegenwärtigen Liebe erfuhr
nun darf ich singen und loben den Herrn
Du bist mein Gott

Liebe Grüße, Margit

 

Antwort von Patrick Rabe (19.11.2015)

Liebe Margit, ein sehr gelungenes, tiefes Gedicht. Das trifft in die selbe Kerbe wie meines. Danke, Patrick


Bild Leser

I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 18.11.2015

Lieber Patrick,

welch ein Zufall! Heute ging ich in Ohlsdorf an der Figur des David vorbei. Er hatte die Rose verloren, aber sein Blick in die Dämmerung war fest. Und du veröffentlichst ein neues Lied aus dem Verständnis seiner Figur und deiner Erfahrung. Das Lied ist dir gelungen. Die Liebe fängt das gebrochene Halleluja auf.

Liebe Grüße von ihm und mir,
deine Irene

 

Antwort von Patrick Rabe (19.11.2015)

Liebe irene, deine Zeilen haben mich berührt. Sie haben poetische Qualität. Selbst, wenn der Mensch die Liebe verliert, die Liebe verliert ihn doch nie. Liebe Grüße, Patrick


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).