Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Kurdinnen“ von Inge Hoppe-Grabinger

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Nordwind (nordwind19-wehtyahoo.de) 22.11.2015

Liebe Inge,

sehr eindrucksvoll hast du uns die Sichtweise einer anderen Mentalität nähergebracht, die wir Europäer schwer nachvollziehen können.

Liebe Grüße
Gabriele

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Du hast, liebe Gabriele, sehr richtig gesehen, dass es um die Sichtweise einer anderen Mentalität geht, d.h. auch, dass man große Mühe hat, bestimmte Dinge nachzuvollziehen. Lieben Gruß .... Inge hg


rnyff (drnyffihotmail.com) 21.11.2015

Du sagst es stimmungsschwanger, eindrucksvoll. Mit den bisherigen Kommentaren gehe ich nicht einig. Es kann sich sehr wohl lohnen, nicht für sich selbst, aber für sein Volk, sein Leben einzusetzen. Für die Kurden habe ich volles Verständnis, sie werden von allen Seiten drangsaliert und geknechtet. Ich würde mit meinen Töchtern in den Krieg ziehen. Herzlich Robert

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Lieber Robert, mein Verständnis für die Kurden hält sich in Grenzen, aber mein Respekt vor den Kurdinnen, die zu Hause von allem, was männlich ist, unterdrückt werden und dem nur an der Front entfliehen können, ist in letzter Zeit sehr gewachsen. LG Inge hg


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 21.11.2015

Heftig, liebe Inge!
Eine andere Welt:
diese Welt des Suizids
im Kampf.
Gut gebracht!
Das geht unter die Haut.
Toni Kroos (der Kicker bei Real Madrid)
sagte dazu:
"Was für eine kranke Welt!"
Denn in subtiler Weise bringen auch wir
uns um:
im Leistungssport;
im Karrierehecheln;
im Rechthabenmüssen;
im Helfersyndrom ("Wir müssen ihnen
helfen!":
wo und wie zu fragen, ist ihnen nicht
mehr möglich);
in der Bedingtheit der Liebe,
diesem Liebesverschnitt allerorten ...
Herzlich:
August

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Lieber August, in der Tat, das ist verrückt, dass diese jungen Kurdinnen Freiheit, Gleichberechtigung, Anerkennung nur in diesem schmalen Bereich an der Front erleben können. Der Selbstmord wird nur dann praktiziert, wenn der Feind direkt vor ihnen steht und mit Folter, Vergewaltigung, Demütigung droht und man weiß, er wird es tun ohne Erbarmen. Dann vielleicht doch lieber der Tod? Lieben Gruß .... Inge


Bild Leser

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 21.11.2015

Liebe Inge....
Auch wir haben Ideen und Ziele. Aber muss
dafür jemand, vielleicht sogar wir selbst sterben?
Ich denke wer so denkt, denkt falsch.
LG Horst

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Lieber Horst, diesen Frauen, wenn der Feind vor ihnen auftaucht, droht Schlimmeres als der Tod, Folter, Vergewaltigung, Demütigung. LG Inge hg


readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de) 21.11.2015

Liebe Inge, Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht eins zu eins, aber den Motiven nach schon. Aber auch nicht zwangläufig. Wir hatten bereits im letzten Jahrhundert ein paar positive Eckpunkte wie z.B. das Ende der Rassentrennung in Amerika und Südafrika. Geschichte ist nicht nur barbarisch. Ideen, egal welche, können Menschen allerdings so hypnotisieren und high machen, dass sie bereit sind, dafür bis zum äußersten zu gehen. Ich stimme Faro voll zu: Jedes Leben, das einer Idee geopfert wird, ist eines zuviel. Liebe Grüße, Patrick

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Lieber Paddy, diese Mädchen an der Front gegen IS wirkten im Dokumentarfilm keineswegs hypnotisiert auf mich, eher im Gegenteil. Sie sind der Vätertyrannei an der Front entronnen, erleben nur dort, was Gleichberechtigung bedeuten kann und wollen sich Folter, Demütigung, Vergewaltigung, im Falle des Falles ersparen. LG Inge hg


Bild Leser

hansl (eMail-Adresse privat) 21.11.2015

Liebe Inge,

ist ein Mensch bereit, sein Leben für
eine - gleich welche - Idee zu opfern,
ist es um ihn wirklich schade und
immer viel mehr als um die Idee
selbst... meine ich, dem das Leben
über allem steht


Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (22.11.2015)

Lieber Faro, die Zeit an der Front ist für diese Mädchen eine Zeit der Freiheit und Gleichberechtigung, nur dort können sie diese Werte erfahren, konkret und nicht abstrakt. Sie wissen, dass diese Zeit begrenzt ist, entweder bis zum Sieg des Feindes oder bis zum Rückruf an das Zuhause als Männerdomäne. Ist das nicht grauenhaft? LG Inge


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