Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Windlicht“ von Andreas Vierk

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rnyff (drnyffihotmail.com) 06.12.2015

Du hast ein wunderbares Stimmungsbild gezeichnet, das ausgezeichnet in unsere Zeit passt. Rückblickend in meinem langen Leben muss ich aber sagen, es hätte auch früher in einigen Zeiten gepasst. Herzlich Robert

 

Antwort von Andreas Vierk (06.12.2015)

Ich fürchte fast, es passt in alle geschichtlichen Epochen und wird es wohl auch weiterhin tun. Herzlich Andreas


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Alma Brosci (eMail-Adresse privat) 06.12.2015

Lieber Andreas, ich habe alles wie Traumbilder hinter
meinen Lidern entstehen lassen, und "es" war vollkommen.
Lieben Gruß ... Inge hg

 

Antwort von Andreas Vierk (06.12.2015)

Liebe Inge, dabei wollte ich einfach ein trauriges Winterlied verfassen. Dein Ratschlag hat das Gedicht meiner Meinung nach verbessert. Lieber Gruß Andreas


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 06.12.2015

Lieber Andreas,

auch wenn wir blind und taub sind für die Botschaft des Engels in einer schrecklich kalten Welt, in uns haben wir ein Echo, das wir unbewusst erinnern. Es könnte stärker werden...
mich tröstet es wenigstens.

Liebe Nikolausgrüße und einen schönen Adventstag, deine Irene.
P. schläft noch.

 

Antwort von Andreas Vierk (06.12.2015)

Liebe Irene, viele verlieren in der heutigen Zeit nicht nur den Glauben an das Göttliche, sondern auch den an die Vernunft des Menschen. Wir sollten die Hoffnung auf beides nicht verlieren. Hoffentlich kommt zu dir heute der Nikolaus und zu KM Knecht Ruprecht ;-) Liebe Grüße, dein Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 05.12.2015

Ja, es mutet sehr traurig an.
Traurig deshalb, weil ich das
Gefühl bekomme, dass der Engel
irgendwie machtlos geworden ist.
Er verbrennt in seinem eigenen
Schein - opfert sich für ein
letztes Aufleuchten...

Sind schon zu viele Träume verbrannt,
so dass man im Unglücklichsein stecken
bleibt?! Sind wir die ewig Blinden, so
dass selbst Engel daran zerbrechen?
(Sie würden das natürlich nicht, weil
sie geistig höhergestellte Wesen sind
als wir.) Es ist nur zur Verstärkung
der Aussage so gebraucht worden, nehme
ich an. Mir ist gerade so, als würde
nichts dem Menschen nützen - als würde
er sehend blind sein und nichts abwen-
den/umwandeln können. Fast wie ein
Fluch... Das lässt frösteln.

Liebe Grüße zu dir und ein paar
erholsame Urlaubstage, lieber Andreas!

Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (06.12.2015)

Liebe Renate, mein Gedicht ist genauso bei dir angekommen, wie ich es gemeint habe. Was kann ich dem noch hinzu fügen? Im Alten Testament wird oft von Verstocktheit gesprochen. Das Traurige ist, dass wir scheinbar nur unzulängliche Antennen für das Göttliche haben. Ich meine auch das Göttliche, das Höhere und Feinere in uns. Die Erde habe ich ja auch nur als Metapher für das Menschliche genommen. Sobald der Engel bei uns ankommt, verliert er seine Flugfähigkeit, obwohl gerade sie es ist, die er dem Menschen offenbaren wollte. Ich wollte hier auch einen Engelfall darstellen, der nichts mit einer Wandlung zum Teuflischen zu tun hat. Aber du hast ja alles schon klar gesehen. Liebe Grüße in den Advent von Andreas


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