Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Im Eis“ von Inge Hoppe-Grabinger

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Nordwind (nordwind19-wehtyahoo.de) 05.01.2016

Liebe Inge,

...feinfühlig hast diesen Moment
zwischen Leben und Tod, eines Schwanes
geschrieben, der die letzten Momente
seines Lebens im Abschied wahrnimmt.
Ach man fühlt so mit.

Liebe Grüße
Gabriele

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (07.01.2016)

Liebe Gabriele, ich habe mir soeben das Foto angesehen, das diese Momente festhält, wobei "festhält" eigentlich ein merkwürdiger Ausdruck ist. Danke fürs Mitfühlen ... Lieben Gruß ... Inge


Night Sun (m.offermannt-online.de) 04.01.2016

Liebe Ingrid, bei verletzten Tieren kann es manchmal passieren, dass sie im Eis an- oder festfrieren und dann leider dem Tod geweiht sind, wenn der Mensch sie nicht aus dem Eise befreien kann. Gesunde Tiere können sich normalerweise über das Eis bewegen, denn ihre Beine sind gut durchblutet oder sitzen sogar unbeweglich auf dem Eis, um Energie zu sparen. Ihr Federkleid ist gegen Kälte gut isoliert. Du hast die Situation des Schwanes sprachlich sehr geschickt in die poetische Winterlandschaft integriert. Dir die besten Wünsche zum neue Jahr 2016, herzlichst, Inge

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Liebe Inge, tatsächlich hat man versucht, den Schwan zu retten, aber der Versuch wurde aufgegeben, weil es zu gefährlich war. Ein bedrückendes Erlebnis. Es grüßt dich Inge hg, die genau wie du (smile) Inge heisst.


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 04.01.2016

Die Bilder, die vor
meinen Augen ziehen,
sie sind gewebt
mit eines Märchens Garn.
So überschwebt der Tod,
verborgen im eis'gen Winde,
den weißen Schwan
und zieht ihn nah heran.

*****

Wer sich hinaus wagt
auf eine trügerische Fläche,
ungeachtet der klammernden Gefahr,
dem werden seine letzten
Augen-Blicke
vielleicht als Verblendung gewahr...

Ein äußerst gelungenes lyrisches Schauspiel, liebe Inge.

Liebe Grüße zu dir!

Renate


 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Wie schön formuliert, liebe Renate, "mit eines Märchens Garn", aber eigentlich ist es so, dass ich der Realität, oder vielmehr, das, wofür ich sie halte, an den "Lippen" hänge, in der Hoffnung, dass sie sich an uns "verschwendet". Lieben Dank für deine einfühlsamen Worte und LG Inge hg


Theumaner (walteruwehotmail.com) 04.01.2016

Liebe Inge,
ich bin begeistert von diesem herrlichen Gedicht und zu tiefst berührt.

Wünsche dir noch ein gesundes neues Jahr!

Herzlichst Uwe

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Lieber Uwe, was bin ich neugierig, um in deine Schublade zu sehen, wo sich doch ganz sicher Schätze häufen, die du aber immer noch kritisch beäugst. Möge die Schublade sich bald wieder öffnen! Herzlich ... Inge hgg


heideli (heideli-mgmx.de) 04.01.2016

Liebe Inge,

habe selten so ein ergreifend schönes Gedicht gelesen. Die ganze Zeit liegt es mir schwer auf der Seele, weshalb ich mich hier mit diesen Zeilen etwas erleichtern will, indem ich Dir zu dieser ausgesprochenen Tiefe, die jeden grundtief berühren wird, gratulieren möchte.
Bin dann auch mal in Dein Archiv gegangen und sehe, dass Du wirklich "was drauf hast". (Prosa einbegriffen)
Herzlich bedankt sich dafür bei Dir
Heide

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Liebe Heideli, unsere "Züge" haben sich ja fast nur gestreift. Umso erstaunter bin ich, dass du hier in alten Gruben gräbst. Macht ja wohl kaum einer noch? Aber wenn dich das eine oder andere Gedicht berührt hat, freut es mich doch... (und ... ich schätze,dass du in unzugänglichen Höhlen Gedichte lagerst, gut konserviert, aber irgendwann platzen sie ans Licht? ) Möge es so sein und lieben Gruß ... Inge


Bild Leser

rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 04.01.2016

Das ist Lyrik, liebe Inge, die diesem
Forum nur gut tut. Wünsche dir für den
Rest des Jahres nur das Allerbeste.
Freundlich grüßt dich RT.

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Lieber Rainer, ich wünschte sehr, dass du und auch andere, die sich - mit gutem Grund frustriert - in andere Regionen verzogen haben, wieder auftauchten, um den Lesern ein möglichst breites Farbenspektrum zu bieten. bis bald und LG Inge hg


rnyff (drnyffihotmail.com) 04.01.2016

Ein ergreifendes feinsinniges Gedicht, ausgezeichnet. Obwohl Schwäne nicht meine Freunde sind und ich Dir viel zu diesem Kapitel erzählen könnte. Herzlich Robert

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Oh, Robert, mach doch bitte ein (satirisches?) Gedicht aus deinen Schwanen(hals)-Erlebnissen. Und sei bitte so detail-überbordend wie möglich. Und nun los. LG Inge (und ... die erste Zeile steht schon ???)


Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 04.01.2016

Liebe Inge
Eine 1 mit Sternchen für diese tragisch schöne Ballade. Für jeden Liebhaber echter Poesie ein wahres Meisterstück; die auch durch seine saubre Metrik begeistert.
Man bekommt fast Mitleid mit dem Schwan, der sich offenbar zu selbstsicher und etwas zu unbesonnen in diese Lage gebracht hat; doch es kommt eben, wie es kommt und das Leben in der rauhen Natur ist manchmal hart und unbarmherzig.... aber gerecht.
L.G. Roland

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Lieber Roland, du triffst es genau, den Punkt, wo etwas völlig Unerwartetes eintritt und man, völlig verunsichert, nicht weiß, sprachlos, was man tun soll. Danke für deine Worte ... LG Inge


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hansl (eMail-Adresse privat) 03.01.2016

Liebe Inge,

schaurig schön - nicht, weil der Schwan stirbt, sondern weil das Sterben mit deinen Versen ins Leben geholt wird ...

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Lieber Faro, mein Mann und ich haben hilflos zugeschaut und auch andere Spaziergänger. LG Inge hg


anna steinacher (anna.steinacheralice.it) 03.01.2016

Wau so kalt ist es bei euch liebe Inge.
So tiefe Temperaturen kennen wir nicht
mehr. Vergangene Nacht ist Schnee
gefallen bei minus 2 Grad.Am Tag waren es
sieben plus. Lieben Gruß Anna

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Liebe Anna, es waren laut Radio \


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chriAs (christa.astla1.net) 03.01.2016

Liebe Inge,
Minus 15°?? Wo wohnst denn du? Bei mir hat es null°, und in der Nacht 5 cm gescheit!! Der Schwan tut mir Leid.
Liebe Wintergrüße von Christa

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Oh, Christa, du berührst den wunden Punkt. Mein Mann hat mir über die Schulter geschaut und trocken bemerkt: Es waren - laut Radio - nur \


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Monika Schnitzler (eMail-Adresse privat) 03.01.2016

oh, das ist aber eine sehr traurige Ballade, liebe Inge.Geht mir ans Herz, die sache it dem Schwna.
Aber so ist das Leben: in der schönsten Winterlandschaft, ihrem Zauber gibt es auch viele, die den Tod finden.
LG von Monika

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Liebe Monika, ich bin sicher, wenn du vor Ort dabei gewesen wärst, wären dir auch ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen, wie man deinen mitfühlenden Zeilen entnehmen kann. LG Inge hg


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 03.01.2016

Das ist Dichtkunst vom Feinsten, liebe Inge, bitte
mehr davon.
LG Horst

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (05.01.2016)

Lieber Horst, I'll (try to) do my very best, ... frei zitiert nach dem finalen Spruch aus Dinner for one.... LG Inge hg


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 03.01.2016

Liebe Inge,
dein Wintergedicht erinnert mich an
Irenes und meine Reihergedichte, an
unsere Gedichte von den Flügeln, die den
Vogel mit ihrer Schwere an den Boden
fesseln usw. Jetzt hast auch du in einem
Gedicht ein Fazit aus dem allen gezogen.
Und es ist so poetisch und tragisch...
Das gefällt mir sehr! Das ist eines der
ersten Lichter, die im jungen Jahr hier
im Stänkerforum aufschainen!
LG Andreas

 

Antwort von Inge Hoppe-Grabinger (04.01.2016)

Lieber Andreas, ich habe eine Neigung, unmittelbar Erlebtes "festzuhalten" oder besser gesagt, "festhalten zu wollen". Mit Vergnügen erinnere ich mich an eure Reihergedichte, die es ja allemal verdienen, einem größerem Leserkreis vorgestellt zu werden. LG Inge


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