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„Fährmann Tod“ von Irene Beddies

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beeindruckende Verse, liebe Irene. So einfach kann man sich dem Leben nicht entziehen- man muss es bestehen.
LG von Monika

Irene Beddies (24.01.2016):
Liebe Monika, wenn es nicht zum Selbstmord kommt- vor dem manche dann im letzten Moment zuückschrecken - kann man zwar den Tod herbeisehnen, aber nicht herbeizwingen, wenn das Leben noch nicht am Ende ist. Man muss es zu Ende leben. Wer weiß, vielleicht findet man wieder Gafallen an ihm? Liebe Grüße von Irene

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Liebe Irene,

ein Mut-mach-Gedicht der lebensbejahenden Art, das selbst den Tod dem Leben zugewandt erscheinen lässt.


Liebe Grüße
Faro

Irene Beddies (24.01.2016):
Ja,Faro, der Tod verdonnert manchen zum Weiterleben, der eigentlich aufgeben wollte. Und das ist gut so. Liebe Grüße, Irene

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

23.01.2016
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So mancher Rufer,
der will ans andere Ufer.
Weiß nicht, was er verlangt!
Scheint nicht immer
genau zu wissen,
weshalb er im Leben bangt.

Ist es reine Unlust,
ist es beständiger Frust?
Kein Bock und keine Lust?
Die Anstrengungen zu groß,
nur Nieten, kein Trefferlos?
Schon mancher machte
die Leinen los und verfuhr
sich bloß...
Als er aus seiner Nacht
wieder aufgewacht,
dachte er: was war mit mir nur los!
Ein Schnellschuss war's bloß.
Das Spiel mit dem Leben
lässt viele nicht los...

Bei Greisen kann ich die
Rufe verstehen.
Sie wollen endlich gehen.
Alles erlebt, alles gesehen!
Sie wollen hier auf Erden
nichts mehr verstehen...
Sie sind des Lebens müde.
Die Blicke alle todtrübe.
Wer weiß, wann kommt ihre
letzte Runde, die einläutet
die letzte Stunde,
die allein der Schöpfer
hat bestimmt.
Nur dann der Tod rechtmäßig
gewinnt...

Ich denke, jeder Mensch hat "seinen
Auftrag" zu bewältigen/zu erfüllen.
Davor sollte er sich nicht drücken
wollen. Tut er es dennoch, wird er
auf andere Weise und auf anderer Ebene
an sich arbeiten müssen.

Du hast es gut in deinem Gedicht mit
besonderem Wortlaut zum Ausdruck gebracht.

Liebe Grüße von mir!

Renate

Irene Beddies (24.01.2016):
Liebe Renate, du hast all die Gedanken in deinem Gedicht aufgeführt, die mir durch den Kopf gingen als ich das Gedicht schrieb. Man kann sich nicht einfach davonstehlen, wenn es mal nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Man muss sein Leben erleben bis zum Schluss und seinen Platz ausfüllen, der einem zugedacht ist...auch sehr alte Menschen. Liebe Abendgrüße, Irene

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