Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Meine Hochachtung“ von Irene Lichtenberg


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Hallo Irene,

du wirfst Fragen auf, die sich jeder hierzulande auf die Stirn schreiben sollte, damit alle - und zwar GEMEINSAM - ein Lösung finden und nicht nur eine fordern.


Liebe Grüße
Faro
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Liebe Irene,
man weiss leider bald nicht mehr was
man über die Flüchtlinge denken soll.
Es ist wichtig, dass geholfen wird,
genau wie du es beschreibst. Ich bin
ein Mensch, der sicher "ein
Helfersyndrom" mit auf die Welt
gebracht hat. Ist nicht immer gut!
Man wird schon mal enttäuscht.
Ich bin dafür, dass Müttern mit Kinder
unbedingt geholfen werden muss, wenn
sie flüchten mussten. Doch mit den
vielen jungen Männern habe ich meine
Zweifel. Und ich stehe da nicht
alleine.
Hier bei uns wurden Männer
untergebracht. In einem kleinen Dorf.
Man hat ihnen warme Kleidung gegeben.
Sie haben sie nicht angenommen, weil
es keine "Markensachen" wären.
Jetzt gib du mir darauf eine Antwort!
Es ist alles so traurig.
Herzlich Wally

Irene Lichtenberg (27.01.2016):
Hallo Wally, sei nicht traurig. Natürlich sind die Flüchtlinge auch nicht anders als alle Menschen, also sind auch immer einige dabei, die ziemlich übel drauf sind. Außerdem darf man die Unterschiede von Kultur und Mentalität nicht unterschätzen. Ich finde, Frank und Henning haben auf jeden Fall Recht: Gäste müssen sich benehmen und unsere Lebensart unbedingt respektieren. Tun sie es nicht, haben sie jedes Aufenthaltsrecht verloren. Die Gesetzgebung, die noch nicht auf solche Dinge abgestimmt ist, wird sich ganz sicher noch in diese Richtung ändern. Geduld, Vorsich und Umsicht ist gefragt - keine Naivität und keine Opferhaltung. Aber differenzierte Betrachtung ist notwendig, denke ich. Diesen jungen Männern gegenüber sind andere, wie der schwarze junge Mann heute vor der Kiste für Umverpackung bei der ALDI-Kasse. Ich wollte an ihm vorbei und hab' ihn dabei angelächelt. Er lächelte breit und erleichtert zurück. Er hatte sich für 1 € Zucker und Mehl gekauft. Nur über diese Männer spricht man eben nicht. Nur Mut, die Welt ist nicht so schlecht, wie es Dir vorkommt. Liebe Grüße von Irene

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Wieso schreibt der Kollege denn
´ohne Kommentar´, wenn er doch was
hinkritzelt?)))
Beknackter gehts nun wirklich nicht. Lass
Dich nicht beirren. Du liegst völlig
richtig mit Deinen Zeilen, Irene. Und
sie sind wahrer, als so mancher Käse,
der hier täglich von den immer gleichen, sich in einer Tour wiederholenden
´´Bauchnabelschau-Leuten´´ gepostet
wird.

Meinen Respekt für Deine Ansicht, die
ich hundertpro teile.

Gruß R.

Irene Lichtenberg (27.01.2016):
Vielen Dank für Deine Zeilen, freut mich wirklich sehr, Du kannst Dir kaum vorstellen, wie. Ohne Kommentar nehme ich erst mal als Kompliment, zumal ich eine super Bewertung bekommen habe. Danke auch dafür!!! :o) Ihr macht mir Mut, die so oft zitierten rechten/schlichten Gemüter sind doch eher eine vergleichsweise geringe Anzahl, will ich mal glauben. Sie schreien nur lauter.

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Wow, ich kann Dir nur beipflichten, ein absolut tolles Gedicht. Schön das es noch Menschen gibt die genauso denken wie ich und auch so handeln wie ich. LG Frank

Irene Lichtenberg (27.01.2016):
Ja, das ist ganz meine Meinung. Wer unsere Gastfreundschaft missbraucht, hat sie verwirkt, keine Frage. Das ist dann die Kunst des Differenzierens. Wir erwarten das auch von Menschen anderer Herkunft, denn wir sind auch nicht alle verkappte Nazis und wollen auch nicht so angesehen werden.

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Man muss alles in Humanität und Menschlichkeit bewerten. „Jedoch auch bei Disharmonien in reiner Sachlichkeit und mit geeigneten staatlichen Maßnahmen!“!!! Ist leider so, „auch als Gast, hat man Verpflichtungen“!!! Grüße Franz der Pro Flüchtlinge ist!!!
*Besagte Kritik wegen „kein Kommentar“, was soll hier die ersichtliche Gegenkritik? Nicht nur mir ist verständlich was man mit „kein Kommentar“ meint und dies als beknackt zu bezeichnen, dies ist doch wahrlich nicht korrekt!!! Sorry, ist halt die Meinung von besagtem Kommentator und ich für meine Person respektiere dieses „kein Kommentar“!!!

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