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„"Untergrund"“ von Christa Astl


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Im Verborgenen, in der Einfachheit
und in der Zurückhaltung leben,
so verstehe ich dein Gedicht:
im "Untergrund" wäre ungesund.
Der Titel entspricht deiner Aussage
nicht...

Ja, das finden viele Menschen
erstrebenswert, aber ich denke,
bei einigen würde sich der WERT
sehr schnell ändern.

Liebe Grüße von Renate





Christa Astl (03.02.2016):
Liebe Renate, ich glaube wir reden an einander vorbei. Untergrund bedeutet für mich, nicht mehr an erster Stelle sein, vorne mitmischen, mitbestimmen, sondern mich zurücknehmen, meine Platz anderen zu überlassen. Es ist schwer zu erklären. WEnn du willst, können wir versuchen, noch weiter darüber zu diskutieren. Liebe Grüße zu dir von Christa

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Deine Gedanken gefallen uns sehr gut, liebe Christa. Das Leben im Untergrund hat wahrlich verschiedene Aspekte. In der heutigen Gesellschaft sind Menschen, die sich nicht in den Vordergrund spielen, immer die Verlierer – Bescheidenheit wird nur belächelt.
LG Irmgard und Ernst


Christa Astl (03.02.2016):
Liebe Irmgard und lieber Ernst, ich denke, dass man sich auch im Untergrund nicht alles gefallen lassen muss. Bescheidenheit ist als ein Zurücknehmen gedacht, dass man nicht immer vorne mitmischen muss, oder nur nach oben streben... Wieder einmal Wintergrüße von Christa

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Guten Abend Christa
Das ruhige, bescheidene und unauffällige Leben.... ich glaube diese Art zu leben entwickelt sich bei vielen Menschen erst im Laufe der Zeit... denn mal ehrlich: In jungen Jahren wollen viele das Gegenteil: Erleben, Action, Bewegung.... erst später lernt man tiefergehende Erfahrungen und andere Werte zu schätzen. Aber dann ist es oft auch schon zu spät dafür. Ich selbst entscheide erst seit einigen Jahren immer aus der Situation heraus.... denn selbst mit 51 bekomme ich es noch nicht hin, das Leben in ruhe und zuverlässig planen zu können; im Alltag bestimmen bei mir im Arbeitsleben als Speditionsfahrer noch immer andere einen großen Teil meines Tagesablaufs. Deshalb bin ich sehr flexibel geworden und nun auch erst jetzt bereit dazu, mein Leben in Gemeinsamkeit zu verbringen mit meiner neuen (ersten und wirklichen) Freundin. L.G. Roland

Christa Astl (03.02.2016):
Lieber Roland, ich schrieb das ja auch aus meiner Sicht. In meinem Alter ist es nicht mehr so notwendig, vorne dran zu stehen, den Platz dürfen Jüngere einnehmn... ich genieße jetzt meine Ruhe in den hinteren Reihen... Nachtgruß von Christa

edreh

02.02.2016
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Liebe Christa,
das machte ich im Grundwehrdienst
bei der Armee,
der Spieß kannte noch immer nicht
meinen Namen, nach anderthalb an Jahren,
in dem mir so verhassten
blödsinnigen Metier:-))
Auch eine Art von notwendigem Untergrund!
Liebe Grüße
Bernd


Christa Astl (03.02.2016):
Lieber Bernd, also ist der "Untergrund" nicht nur negativ aufzufassen, und so meinte ich den Begriff auch. Ich versuche mich zurück zu halten, .... Nachtgrüße durch dichten Schneefall, Christa

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Liebe Christa,
Menschen die im Untergrund leben,
können auch sehr gefährlich sein, wenn
ich zum Beispiel an Terroristen denke.
Auch von denen zeigen sich einige nur
kaum in der Öffentlichkeit.
Ein sehr guter Vers!
LG. Michael

Christa Astl (03.02.2016):
Lieber Michael, es gab aber auch Kirchen im Untergrund, z.B. die Christen in den Katakomben..., oder der Deutsch-unterricht für die Südtiroler Kinder.... Mir bedeutet es ein Zurücktreten von der Öffentlichkeit, nicht mehr vorne dran stehen... Liebe Grüße von Christa

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Liebe Christa,

wie Dieter und du kann ich den UNTERGRUND nicht sehen, für mich bedeutet er Verfolgtsein, Verbrechen, Armut. Und dahin sehne ich mich nicht, auch nicht des beschränkten Lebens wegen. Vielleicht solltest du einen anderen Begriff für das suchen, was du ausdrücken willst?

Liebe Grüße aus Wolken, Sonnenschein und Sturm,
deine Irene


Christa Astl (03.02.2016):
Liebe Irene, mir erscheint der Ausdruck passend. Im Untergrund, verborgen, versteckt, nicht sicht- und auffindbar. Hintergrund passe noch weniger, das heißt man ließe andere vor und läuft hinterher... mir fiele kein anderer Begriff ein.... Nachtgrüße zu dir von Christa ... und es schneit schon wieder...

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Liebe Christa,

früher waren wir mit weniger zufrieden und glücklich.

Im Untergrund ist´s kunterbunt,
da läuft so vieles völlig rund,
doch kommst du mal wieder nach oben,
beginnen Stürme gar zu toben.

Es kann so einfach sein das Leben,
verrinnt die Zeit nicht schnell, mal eben,
man legt mehr Wert auf Liebe, Menschlichkeit,
ein Hoch auf die gelebte Einfachheit.

Je mehr wir haben, wir auch wollen,
die Arbeit wird uns überrollen.
Warum die Hektik, all den Stress,
wir wollen leben, what a mess!

Man spielt uns vor, wir bräuchten was,
doch hat man nur das Geld im Sinn!
Dies bringt uns oft keinen Gewinn!
Am Besten ist´s, wir lassen das!

LG Dieter





Christa Astl (03.02.2016):
Lieber Dieter, ich dank dir für deinen langen Reimkommentar. In der letzten Strophe würde ich die erste Zeile als dritte einsetzen, dann reimen sich die Zeilen wie auch in den anderen Strophen, paarweise. Mir gefällt es im "Untergrund", ich dränge mich nicht mehr vor... Liebe Grüße in den Abend, Christa

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