Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die schärfste Waffe der Frauen im Karneval“ von Michael Reißig

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Goslar (karlhf28hotmail.com) 03.02.2016

Lieber Michael,

leider war es mir nie vergönnt einen
Karneval mitzuerleben. In meinen
Bergmannsjahren haben wir uns an
Fastnacht verkleidet und sind mit
hölzernen Pritschen und Schweinsblasen
durch die Straßen gezogen und
besonders das schöne Geschlecht damit
"vermöbelt". Das Bergwerk war für
viele Bewohner das Brot für sie und
so waren auch die Kneipen und
Barbesitzer an dem Tage großzügig und
schenkten Bier und Korn gratis aus. Da
es nun in Goslar recht viele solcher
Tränken gab, kannst du dir vorstellen,
wie der Tag geendet hat.

Ich grüße dich, Karl-Heinz

 

Antwort von Michael Reißig (04.02.2016)

Lieber Karl-Heinz, wie ich deinen Worten entnehmen konnte, waren auch damals schon die Sitten ganz schön rau. Ich danke dir für den sehr guten informativen Kommentar! LG. Michael


Ernst Woll (dr.wollversanet.de) 03.02.2016

Lieber Michael,
Dein Gedicht nebst Anmerkungen beinhalten viele Realitäten, das gefällt mir. Es gefällt mir auch, wenn man wie Du ehrlich seine Meinung sagt. Für mich muss ich sagen, dass ich kein großer Karnevalsfan bin, obwohl ich meine Frau, mit der ich jetzt 64 Jahre glücklich verheiratet bin, auf einem Faschingsball kennen gelernt habe.
LG Ernst


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FranzB (eMail senden) 03.02.2016

Meine Frau lieber Michael die hat immer ihre Freiheit und zum Glück nicht nur an Fasching! Heute der Erfolg ersichtlich!!! Grüße Franz


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Minka (wally.h.schmidtgmail.com) 03.02.2016

Lieber Michael,
ich bin eine grosse "Karnevalsjeckin".
Leider muss ich den hier in Frankreich
nur am Fernsehen geniessen. Und "wie"
ich geniesse! Gehe tagelang nicht von
der Glotze.
Doch gibt es leider jetzt viele
Ängste. Unsere Tochter wohnt bei Köln
und geht natürlich zum Karneval. Sie
hat ein kurzes Kostüm an. Doch ich
werde ihr sagen, dass sie , wenn sie
draussen ist , unbedingt einen Mantel
drüber ziehen soll. Ist das nicht
schrecklich, dass man das überhaupt
überlegen muss.
Oh, was eine wundervolle Welt!!!
Herzlich Wally

 

Antwort von Michael Reißig (03.02.2016)

Liebe Wally, es ist in der Tat eine wahnsinnig schlimme Angelegenheit. Soeben habe ich dem MDR-Videotext entnommen, dass sogenannte "Antanzer" bei einem Konzert in der alten Messe Leipzig mehr als 20 Personen bestohlen haben. Wenn ich an die heißeste Phase des Karnevals denke, wird mir schon mulmig. Dennoch habe ich dieses Thema in satirischer Form abgehandelt, da ja diese Form des Humors den Karneval mitbestimmt. Ich bin jetzt schon gespannt, welches Fett unsere Mutti bei den Umzügen abbekommt. Vielen Dank für den absolut tollen Kommentar! LG. Michael


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Monika Schnitzler (eMail senden) 03.02.2016

naja, lieber Michael, es ist nicht die Aufgabe von Amazonen, die Typen der Silvesternacht zu bändigen, das sollte Aufgabe der Polizei sein.
ich bin immer Weiberfastnacht nach Köln gegenagen, diesmal werde ich hier in umliegenden kleineren Städten bleiben. Ein Gymnasium hat in Köln den Schülerinnen frei gegeben, damit sie sicher zu Hause bleiben.
Es ist schon schade, dass man nicht mehr so lustig und frei einfach zuum Fasteleer gehen kann, wie es mal war. Die Politik muss da wirklich etwas tun.
Dennoch lassen wir uns de Stimmung nicht vermiesen und ab morgen sind wir im Straßenkarneval mit Mann und Maus... GGG
Wollen wir hoffen, dass das, was dein Gedicht beschriebt, nicht nötig sein wird und dass auch bei den Zügen alles ruhig bleibt. Es wäre zu schade um diese Tage der unbeschwerten Heiterkeit.
LG von Monika

 

Antwort von Michael Reißig (03.02.2016)

Liebe Monika, dies ist natürlich in erster Instanz die Aufgabe der Polizei. Da diese aber bekanntlich kaputtgespart ist, dachte ich, dieses sich selbst zu wehren, würde gut zu einer Satire, in Bezug auf den beim Karneval üblichen Galgenhumor passen. Aber diesmal ist mir schon mulmig, zumal erst heute wieder einige dieser Antanzer bei einem Konzert in der alten Messe in Deutschland über 20 Besucher bestohlen haben. Dies ist wahrlich kein gutes Omen, aber dennoch sollte man sich die Heiterkeit nicht nehmen lassen. Meine volle Zustimmung für deinen absolut tollen Kommentar! LG. Michael


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