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„Heilig“ von Jürgen Wagner

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hansl (eMail senden) 06.03.2016

Lieber Jürgen,

ein Text, der zum Nachdenken gradezu herausfordert. Das gefällt mir! - Die Welt sind wir alle. Eine höhere Instanz hat sie mit uns auf den Weg gebracht und mit unserer Ehrfurcht vor dem Dasein könnte man sie göttlich nennen, aber, aber, aber... wir sind wohl auf einem Holzweg dahin.

Liebe Grüße
Faro

 

Antwort von Jürgen Wagner (07.03.2016)

Die Einen sehen in der Welt das Göttliche am Werk, andere den Teufel. Da ist mir Ersteres deutlich lieber. Manchen machen einen Kampf von Gut und Böse daraus. Es sind menschliche Grundorientierungen, aber auch Grundkonzepte, die man auch wieder loslassen kann, um die Sicht frei zu bekommen für die lebendige Vielfalt und Komplexität. LG auch Dir! Jürgen


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 06.03.2016

Von allem etwas,
so würde ich meinen.
Mal sehn, was am Schluss
wir auf uns vereinen.
Ich wünschte mir,
dass vom weltlichen Mist
wirklich nichts mehr zu
spüren ist...

Liebe Grüße - Renate

 

Antwort von Jürgen Wagner (07.03.2016)

Ja, man kann es zusammennehmen. Die Einen betrachten die Welt christlich als Werk des Schöpfergottes, Andere wissenschaftlich als Ausdehnung und Entfaltung eines Urknalls, man kann sie auch wie unsere Vorfahren als Weltenbaum ansehen - das sind alles Bilder und Aussagen, die etwas treffen. Nur sollte man nicht an e i n e r Anschauung hängen bleiben. Denn so wie wir die Welt ansehen, so schaut sie uns auch zurück. Wenn man die Dinge mal lassen kann, spürt man das 'Göttliche' deutlicher, aber auch das Gewöhnliche, was heilig ist, aber auch das Unheilvolle. LG! Jürgen


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chriAs (christa.astla1.net) 06.03.2016

Lieber Jürgen, ich würde die WElt als Ganzes als etwas Göttliches sehen, dessen auch ich ein Teil bin... bin ich da auf dem richtigen Weg?
Liebe Grüße in den ausklingenden Sonntag von
Christa

 

Antwort von Jürgen Wagner (06.03.2016)

An einem Sonntag sollte man nicht zweifeln. Man kann die Welt göttlich sehen, und es ist wunderbar! Aber es sind halt unsere menschliche Kategorien. Das Göttliche steht im Gegensatz zum Weltlichen, das Lange im Gegensatz zum Kurzen. Wenn man diese Gegensätze aufhebt, sind die Dinge, wie sie sind. Hundert Meter können lang, aber auch kurz sein. Ein Baum kanm göttlich, aber auch profan sein. Am besten, wir begegnen ihm direkt. LG in den Abend! Jürgen


Klaus lutz (clicks1freenet.de) 06.03.2016

Der Mensch geht ohne einen Glauben unter. Und wenn das der Glaube an Gott ist. Dann richtet dieser Glaube noch am wenigsten Schaden an! Wie hat Heinrich Böll einmal gesagt: "Heiligkeit und Genie entziehen sich der Definition!" Ich glaube daran das jeder Tag, der noch mit Frieden endet ein Wunder ist. Und das dieses Wunder es beweist: "Es gibt einen Gott!" Und das sage ich, ohne besonders religiös zu sein. Also einfach nur in dem ich mir das Leben genau ansehe. Und weiß das diese Welt manchmal nur mit einem Funken an Liebe oder Glaube gerettet wird. Von irgend einem Mensch, der noch das bessere denkt und will! Mit diesem einen Funken an Liebe, mit dem er siegt! Ein nachdenklich machender Spruch! Grüße Klaus

 

Antwort von Jürgen Wagner (06.03.2016)

Ich denke, dass Du etwas sehr Wahres ansprichst. Wenn ich in unser Wesen hineinhöre, merke ich, dass der Mensch mit seiner Reflexion einen großen Schritt in der Evolution gemacht hat, aber dazu irgendwie auch eine Rückversicherung (religio) braucht. Lässt er dieses Nachdenken einmal sein und wird einfach still, ist er wieder eins mit allem - wie die anderen Wesen auch. Der Vogel fliegt, der Hund, der schnuppert, der Fisch, der schwimmt, das Gras, das wächst - und es ist gut. Aber manchmal braucht es auch diesen Funken, wie Du sagst - das gilt wohl für alle Wesen. Danke Dir! Jürgen


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freude (bertlnagelegmail.com) 06.03.2016

...weise Worte, Jürgen, sie mögen nützen!
LG Adalbert.


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