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„Spaetherbstliche Nächte“ von August Sonnenfisch


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Die Finsternis ist bald vorbei,
dann sind wir wieder froh und frei,
ein neues Jahr wird uns geschenkt,
an Finsternis bald keiner denkt.

August, ich träum schon vom August.
LG Bertl.

August Sonnenfisch (01.12.2016):
Nicht schlecht - lieber Bertl, jeoch: sprübar heller ist es erst an Lichtmess, dem Tag, an dem Simeon und die Prophetin Hannah den 40 Tage alten Jesusknaben sahen - kirchlich gefeiert am 2. Februar. Davor wird es nur rechnerisch heller, kaum spürbar für Leib und Seele bei 1 Drittel Tag und fast 2 Dritteln Nacht. ... Früher hatte ich gehadert mit dieser dunklen Jahreszeit, zumal wenn die Tage nicht aufgehellt waren durch die Genialität weißen Winterniederschlags - mitlerweile habe ich mich angefreundet mit der Finsternis: sie ist YIN, reines YIN. Und nach dem YANG des Sommerhalbjahres brauchts eben das YIN des Winterhalbjahres. Doch das elektrische Licht macht uns einen Einklang mit dem kosmischen Geschehen im Winterhalbjahr kaputt. ... Wie auch immer: ich danke dir und grüße bestens aus dem Schützen bei mir in den Schützen bei dir: August

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Lieber August, du sprichst aus,
was wir nur selten zugeben, wie sehr wir
uns fürchten, und wie diese Furcht
überkleistert wird, fast zu lOO % und
dann doch wieder nicht ...
Lieben Gruß ... Inge

August Sonnenfisch (30.11.2016):
So ist es, liebe Inge! Und wenn uns die Panik schon am Kragen packt, dann sagen wir (in braver polical correctness), dass wir uns jetzt doch ein bisschen fürchten täten! Mit dem Zorn ist es das nämliche: eine Tragödie - nicht jedoch die Menschen im Süden: sie trauten sich zu zürnen (statt zu moralisieren)! ... Wie auch immer: wir Schreiberlinge hier schreiben ja auch, um mehr zuzugeben als erwünscht ist - was uns sicherlich manchen Arztbesuch erspart und dem großen Ganzen nur guttut. ... Ich danke dir fürs Mitgehen! Herzlich: August

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Lieber August,

wieder mal ein überragend gutes Gedicht von dir. Das Licht kommt in die Dunkelheit, wenn man aufhört, seinen Christus zu verraten. Schauen wir also hin, und nicht weg! Danke!

Liebe Grüße, Patrick

August Sonnenfisch (30.11.2016):
Gewiss, lieber Patrick: Hinschauen und durchfühlen, ausfühlen. Obgleich beides im Grunde verboten ist, auf subtilste Weise verboten: Mit Hilfe des elektrischen Lichtes wird durchgepowert. Und damit stellen wir uns dem Kosmos entgegen! Dies allein ist m. E. schon Verrat, Katastrophe! Doch der göttliche innere Seinsgrund in uns drängt sich nicht auf! ... Ich danke dir sehr für dein Mitgehen! Herzlich: August

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Lieber August,

ein vorweihnachtliche "Bestandsaufnahme" der ganz besonderen Art. Bildgewaltig und gut von dir geschildert.

Herzlich grüßt dich Uwe

August Sonnenfisch (30.11.2016):
Lieber Uwe! Ich danke dir für dein Mitgehen in diese Betrachtungen und in dieses Erleben der spätherbstlich-frühwinterlichen Zeit, deren Erleben m. E. massiv gestört ist durch das elektrische Licht. Herzlich: August

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Gewaltig viel Arbeit lieber August und
ich sage zu Deinen Gedanken
„Chapeau“!!! Wie heute schon einmal
gesagt, die Dunkelheit sowie auch
Übergang Tag in die Nacht, hat immer
ihren eigenen Reiz!!! Grüße der Franz



August Sonnenfisch (30.11.2016):
Für mich war es wichtig, lieber Franz, mich mit der Dunkelheit anzufreunden. Mit ihr mitzugehen. Bevor das elektrische Licht der kosmischen Finsternis widerstehen konnte, arbeiteten die Menschen im Winterhalbjahr weniger, sie hielten inne, reparierten Dinge, musizierten, beteten ... Wir Modernen haben m. E. auch diesen Knall, der Finsternis zu entfliehen: der Finsternis, die YIN ist. ... Ich danke dir! Herzlich: August

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Verflixt - woher weißt Du, dass ich schon wieder erkältet bin?
(;-))
Bisschen lang Dein Verslein, Schorsch!
ABER GUT...


August Sonnenfisch (30.11.2016):
Lieber Paul, Poeten und Prosaisten haben eben Intuition - daher die zutreffende medizinische Diagnose! ... Und für ein gekürztes Poem doch noch ETWAS lang - so lang wie die Nächte jetzt: 15,5 Stunden Nacht: 2/3 des Tages! Und das bleibt jetzt so für 2 Monate, weil wir am 21. XII. in der Nähe eines Tiefpunktes der Tageslängen sind! Ich kaufte mir heute schon mal neue Fäustlinge mit Lammfell ... "Dunkelheit im Beginn des Dezember. Kälte, kahle Geäste. Am Nachmittag schon entschwindet das spätherbstlich tiefe Tagesgestirn!" Ich danke dir! Herzlich: August

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