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„Barcelona“ von Andreas Vierk

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sifi (eMail-Adresse privat) 29.01.2017

Lieber Andreas,
ein durchaus poetisches Werk,
aber wo Barcelona draufsteht,
darf auch etwas mehr Barcelona drin sein.
Ich habe sechs Jahre in B. gelebt und gearbeitet.
Weinberge findet man dort eher im Penedés,
Orangen noch weiter südlich bei Valencia.
LG Siegfried

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2017)

Lieber Siegfried, die dichterische Freiheit hat Barcelona weiter in den Süden schweben lassen. ;-) Im Gaudi-Park saß ich damals allerdings unter Orangenbäumen. Gut, es nur zwei, und nicht 200... Weinberge und gläserne Büchereien habe ich damals allerdings nicht dort gesehen. Übrigens lebe ich seit 53 Jahren in Berlin - und hab es in Hunderten von Versen zu einem Traumberlin werden lassen, voll von Bienenstöcken, gläsernen Mädchen und halb gesunkenen Schuttkähnen. LG Andreas


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 29.01.2017

Lieber Andreas,

in Barcelona war ich noch nicht, habe nur Eindrücke aus dem Fernsehen, und da werden nur die faszinierenden Ecken der Stadt gezeigt. Die Morgenstimmung im Winter etwas südlicher an der Küste habe ich als ebenso traumverloren erlebt in einer Kleinstadt.
Liebe Grüße in deinen Sonntag, deine Irene

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2017)

Liebe Irene, wie ich Siegfried gleich antworten werde, flossen viele Impressionen aus anderen spanischen Städten nach Barcelona ein. Es ist wieder einmal eine Stadt geworden, die es nur im Gedicht gibt - ein Traumbarcelona sozusagen. Liebe Grüße aus dem Berliner Frühlingslicht, dein Andreas


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.01.2017

Meine Gedanken, als sie an deinem schönen Sonett
entlang gingen:

Den nächtlichen Blick hast du mir entworfen:
Libellenflügeln gleich, die Hausfassaden,
die auf den Hügeln sanft im Mondlicht baden,
und in den Düften schmiegt sich an die Zeit.
Ein leichter Morgenwind verweht sie weit.

Aus der Vollkommenheit der Leichtigkeit
lösen sich Silben, die auf den Lippen
sich zu Liedern formen.
Der Morgen und der Tag kennen keine Normen:
Das Leben wird geatmet, tief, in allen Formen...

Wahrnehmungen gleiten wie im Traum.
Vermischen sich zu Feuern heißer Ideen.
Das Innere darf sie in Ruhe beschau'n.
Und Morpheus, lockend schön,
streut einen mittäglichen Schlaf
über der Augen Sehen...

Liebe Grüße - Renate

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2017)

Liebe Renate, dein Kommentar ist wieder zum Parallelgedicht geworden. Stell das doch mal ruhig als solches ein, das ist doch schön! Und da wenigstens die Texte nicht auch hellgrün sind, kann man sie ja auch problemlos lesen...;-) Ein schönes Restwochenende wünscht Andreas


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Alma Brosci (eMail-Adresse privat) 28.01.2017

"Eisdielen blühen auf im Stoßverkehr"... Die Zeile versteh ich sofort. Sehe ich direkt vor mir.
Alles andere verschwimmt im Smog von Barcelona. Und verschwimmen soll es ja.
Orangen wiegen bei mir /für mich immer schwer, egal mit welchen Silben sie rechnen müssen.
Ach, die verlebten Poster kenne ich doch auch aus südlichen Gegenden.
Aus den Hausfassaden Hauchfassaden zu machen finde ich kühn, zumal ihre Körperlichkeit
ja über Nacht nicht schwindet, besonders wenn sie hässlich sind.
Die welkenden Bibliotheken sind sicher vom ariden Klima gezeichnet. Wer kann schon arabisch
lesen? Gedankensplitter sendet dir mit freundlichem Gruß ... Inge

 

Antwort von Andreas Vierk (29.01.2017)

Liebe Inge, so hässlich hast du Barcelona in Erinnerung? Mir blieben auch die Sagrada Familia, der schöne Gaudi-Park, in dem ich damals Lorcas Dramen las, die Ramblas... Schade, dass ich damals nicht auch im Pavillon vom Mies van der Rohe war. - Jedenfalls habe ich in dem Gedicht versucht, die Hässlichkeit mit der Schönheit zu verquicken, wie sie jede Stadt in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen aufweist. Noch in Erinnerungen schwelgend - herzlich Andreas


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