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„Die Felle schwimmen davon“ von Michael Reißig

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freude (adalberttele2.at) 28.06.2017

...Michael, mit Angst ist nicht zu spaßen, das hast du gut ausgedrückt.
LG Bertl.

 

Antwort von Michael Reißig (28.06.2017)

Hallo Adalbert, du hast recht. Ob sich die Ängste bewahrheiten, steht auf einem anderen Blatt. Ich danke dir für die richtigen Worte! LG. Michael


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Alma Brosci (eMail senden) 09.06.2017

Versteh ich nicht. Wenn die Fälle weggeschwommen sind, können sie einen doch nicht mehr
einengen. Verwunderte Grüße ... Inge

 

Antwort von Michael Reißig (09.06.2017)

Liebe Inge, ich verstehe voll, weshalb du diese Frage gestellt hast. Ich möchte dir das wie folgt erklären: Wenn Gefahren ständig ignoriert werden, werden, und die Angst so stark mitfährt, drohen zumindest die Felle davon zu schwimmen, und wenn diese dann wirklich davonschwimmen, bleibt einem nichts mehr übrig, als sich seiner Haut zu wehren. Und im Verlauf der Zeit legen sich die Gepeinigten ein hartes Fell an, und schnüren diese Menschen ein, die explizite Gefahren ständig kleingeredet haben. Mit meinen Worten habe ich die zunehmenden Verwerfungen innerhalb der Familien angesprochen, wobei auch meine eigenen Erfahrungen eine gewichtige Rolle gespielt haben, aber auch die immer breiteren Risse, die sich durch unsere Gesellschaft Im Allgemein ziehen. Menschen, die von der Politik dauernd stigmatisiert werden, denen der Mut fehlt sich zu wehren, denen drohen die Felle davon zu schwimmen, wobei diese Menschen fünf Minuten bereit sein könnten, sich zu wehren, und sich ein eigenes hartes Fell überzuziehen, dass den Mächtigen irgendwann mal zum Verhängnis wird. Natürlich ist mir klar, dass sich in meinen Gedanken die Widersprüche aneinander reiben. Aber auch dieses Faktum ist ein Bestandteil unseres Lebens. Ich hoffe, mir ist es gelungen, meine widersprüchlichen Worte einigermaßen verständlich zu interpretieren. Hierbei handelt es sich ja auch um ein aus erst kompliziertes Thema, wobei Ängste, Wahrheit und Lügen sich oftmals unversöhnlich gegenüberstehen.


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Monika Schnitzler (eMail senden) 08.06.2017

ich stimme dir zu, lieber Michael. Irgendwann werden Dinge ein Selbtsläufer, wenn sie lange genug sich selbst überlassen werden. Angst ist ein uns angeborener Schutzmechanismus.
LG von Monika

 

Antwort von Michael Reißig (09.06.2017)

Liebe Monika, Angst ist ein wichtiger Schutzmechanismus, der uns vor Gefahren bewahrt. Aber eine Angst, die droht sich zu verselbständigen, mündet oft in eine gefährliche seelische Erkrankung, weshalb ich es unbedingt für erforderlich halte, sich gewissen Ängsten zu stellen. Ich spreche auch aus meiner Erfahrung. Ich danke dir für den sehr guten Kommentar! LG. Michael


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FranzB (eMail senden) 08.06.2017

So ist es auch lieber Michael! Grüße der Franz

 

Antwort von Michael Reißig (09.06.2017)

Lieber Franz, Ich gebe es zu, es handelt sich hierbei um ein hoch kompliziertes emotionales Thema! Es freut mich, dass du mit mir auf einer Wellenlänge liegst und danke dir für den Kommentar! LG. Michael


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 08.06.2017

Lieber Michael,

die Welt ist voller Bosheiten und wer sie abbekommt, ist leider ein Opfer. Da hilft nur, sich stark zu machen mit. "Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung!" Und alles andere abprallen lassen, das bringt Frieden in das eigene ICH.

Liebe Morgengrüße dir von Margit

 

Antwort von Michael Reißig (08.06.2017)

Liebe Margit, wenn irgendwann die Angst mal ein unerträglich es Ausmaß angenommen hat, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich dieser zu stellen. Ich danke dir herzlich für den sehr guten Kommentar! LG. Michael


aksapo (m.opaskaa1.net) 07.06.2017

Ja, lieber Michael, so sehe ich das auch. "Angst essen Seele auf", ein Film, den ich vor Jahren gesehen habe zeigt, daß wir mutig die Angst in uns bekämpfen müssen, um nicht von ihr verschluckt zu werden.
Dein Text regt zum Nachdenken an.
Lieben Gruß von Maike

 

Antwort von Michael Reißig (08.06.2017)

Liebe Meike, auch mich hatte die Angst bereits verschluckt, Mobbing prägte einen Teil meines Lebens, weil ich den Nachteil hatte, mich nicht durchsetzen zu können. Und auch die berechtigten Ängste und Sorgen der Menschen in der Gegenwart, das Misstrauen untereinander, die Bagatellisierung von Problemen, haben mir den Anstoß gegeben, die Leser für dieses Tbema zu sensibilisieren. Ich danke dir für den sehr guten Kommentar! LG. Michael


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