Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„In eigener Sache (Kein Gedicht)“ von Karl-Heinz Fricke

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Karl-Heinz Fricke anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Aktuelles“ lesen

Elin (hildegard.kuehneweb.de) 25.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
nach meiner langen Pause im Forum musste ich feststellen, dass du nicht zu lesen bist.
So suchte ich dein letztes Gedicht und habe deine Mitteilung gelesen und wusste nun
was los ist. Mit der Augenkrankheit deiner Frau ist es ein schweres Los, dass ihr beide
sehr zu kämpfen habt. Es ist ja selbtverständlich, dass du jetzt deiner Frau zur Seite
stehen musst und alles andere ist zweitrangig. Ich wünsche dir viel Kraft und deiner
Frau ebenfalls. Deine Gedichte sind immer so verständlich und hervorragend
geschrieben. Da möchte ich dir auch nochmal danken für all deine Hilfe, die du
nicht nur mir, sondern vielen anderen mit Sachverstand zur Seite standest.
Für mich bist du ein Vorbild in jeder Weise, was auch aus deinen Gedichten
und Geschichten zu lesen ist. Deine Gedichte sind ein wertvoller Schatz und im
Forum bist du ein geschätzter Autor. Möchte nochmal meinen großen Dank
für deine jegliche Hilfe aussprechen und ich schicke euch beiden Schutzengel,
die euch beiden die Last etwas abnehmen. Lieber Karl-Heinz, gedanklich bleibst
du mir im Herzen und wünsche dir viel Kraft für dich und deiner lieben Frau.
Schicke dir herzliche Sonntagsgrüße von Hildegard


Bild Leser

ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 11.06.2017

Lieber Karl-Heinz, ich wünsche Dir und Deiner lieben Frau viel Kraft und Energie,
den schweren gesundheitlichen Schlag zu bestehen. Ich bin fest davon überzeugt,
dass ihr beiden gemeinsam Euch den nötigen Halt geben könnt.
Du brauchst keine Angst zu haben, dass wir Dich und Deine wunderschönen
literarischen Beiträge im Forum vergessen werden. Als Nestor bei e-stories hast
Du Dein Können immer wieder bewiesen. Und wir würden uns glücklich schätzen,
Dich auch künftig- wenn es die besonderen Umstände erlauben- bei e-stories lesen zu können.
Darum wünscht Euch alles Gute Hans-Jürgen

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Hnas Jürgen, ich war immer bestrebt im Forum mein Bestes zu geben und es verlangt nun von mir meiner lieben Frau, die ich 70 Jahre lang kenne, ihr noch verbleibenes Leben erträglich zu machen. Ich hoffe nur, dass es mir das Schicksal erlaubt es zu können, denn ich möchte nicht vorher von ihr gehen, denn die nicht zu verhindernde Blindheit ist nicht tödlich. Ich werde versuchen noch ab und zu im Forum zu sein. Danke dir für deine netten Worte. Herzlich Karl-heinz


Hermann Braun (dorfpoett-online.de) 11.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
da ich nur noch ganz, ganz selten hier im Forum lese und schreibe, kann ich dir, der dich nunmehr seit damals als Poet kennt, erst jetzt mein uneingeschränktes Mitgefühl bekunden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich meiner Vera vor Kurzem erst von einer bereits angesetzten OP am Auge wegen grauen Stars abgeraten habe, obwohl ich selbst daran an beiden Augen vor Jahren erfolgreich operiert worden bin.
Dir und deiner Frau alles erdenklich Gute.
Herzlichst Hermann

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Hermann, es soll bei einer Star OP nur in 5000 Fällen eine schiefgehen. So verlore meine Frau ihr linkes Auge. Nun hat sie Makula Degeneration, eine Ablösung der Netzhaut, die zur Blindheit führt, und zwar in verhältnismäßig kurzer Zeit. Wir richten uns schon auf das Leben ein, das danch kommt. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


Helga Sievert-Rathjens (eMail senden) 11.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
niemals wirst du in Vergessenheit geraten, das vorweg.
Das du nun um deine Frau besorgt und hilfreich an ihrer Seite stehst, empfinde ich
als eine Selbstverständlichkeit. Du bist jetzt in dieser Zeit natürlich an der Seite deiner
Frau und ich wünsche sehr, dass sie es den Umständen entsprechend hinnehmen kann
und nicht verzweifelt. Ich fühle mit ihr, auch wenn ich diese Krankheit zu meinem Glück
nicht erfahren habe.
Für dich und deine Frau wünsche ich alles, alles erdenklich Gute und viel Mut.

Herzlich, Helga

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Helga, meine Frau ist sehr stark und gefasst. Sie hatte bereits etliche gesundheitliche Herausforderungen, Operationen usw. Wir warem im Mai 68 Jahre verheiratet. Das bindet doch sehr und ganz besonders im Alter. Liebe Dank für deine netten Worte. Herzlich Karl-Heinz


Bild Leser

Monika Schnitzler (eMail senden) 10.06.2017

alles Gute dir und deiner Gattin, liber Karl-Heinz von Aylin

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Liebe Monika, wir werden das Beste aus dieser ungewöhnlichen Situation zu machen. Das Jammern ist nicht unsere Sache. Es gibt viele Möglichkeiten noch Lebensqualitäten zu haben. Herzlich Dank und liebe Grüße, Karl-Heinz


Bild Leser

hansl (eMail senden) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

ich wünsche deiner Frau bei dieser schlimmen Diagnose das Bestmögliche und dir alle Kraft, sie dabei zu unterstützen. Und ja - es wäre schön, wenn der poetische Kontakt zu dir nicht ganz abreist.

Ganz liebe Grüße
Hans-Werner

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Hans-Werner, wohl jeder Mensch hat im hohen Alter irgendwelche körperliche Beschwerden und Krankheiten. Der große Trost dabei ist der Fakt,dass man ein gutes Leben gehabt hat und auf viel Schönes zurückblicken kann. Wir richten uns darauf ein, noch Lebensqualität zu erhalten. Jammern hilft nicht. Ich danke dir für deine Worte. Herzlich Karl-heinz


Musilump23 (eMail senden) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
in einer persönlichen e-Mail hast du mir vor Wochen bereits den aufgezeigten Sachverhalt und die niederschmetternde Diagnose mitgeteilt. Leider konnte ich aus den dir mitgeteilten Gründen noch nicht ausführlich antworten. Das wird erst nach dem Urlaub erfolgen können.
Trotzallerdem vorab: Eure Situation bewegt mich außerordentlich, schließlich sind wir seit fast 12 Jah-ren persönlich sehr befreundet, was auch so auf jeden Fall bleibt.
All deine geschriebenen Gedichte und Geschichten habe ich nicht nur sorgfältig gelesen, sondern auch zu meiner Freude und in einer Anerkennung deiner bravoösen Leistungen themenbezogen kommentiert. Daher weiß ich um deine Qualitäten und auch um deine eigenen Ansprüche, immer weiterhin das Beste zu geben. Täglich einen billigen Vierzeiler ohne Niveau in 5 Denkminuten hier einzusetzen, ist nicht der Anspruch eines KARL-HEINZ FRICKE. Von daher habe ich ein vollstes Verständnis für dein Vorhaben, hier in der Schreiberei künftig etwas kürzer zu treten. Die Familie geht vor. Vor wie nach bleibst du für mich der mit Abstand beste und beständigste Autor der hier vertreten ist
Viele Grüße auch an deine Hildegard, mit besten Wünschen, dass die Augenspritzen den Fortschritt der Krankheit ein wenig bremsen können.
PS: Nach dem Urlaub melde ich mich!
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Karl-Heinz, wir sind dabei uns auf das bevorstehende Leben einzurichten. Das meiste haben wir ja glücklicherweise hinter uns. Viel Zeit werde ich mit lyrischen Ergüssen nicht mehr haben, aber es werden sich Gelegenheiten ergeben zu dichten. Das Gedicht ist verhältnismäßig schnell geschrieben, aber nach der Veröffentlichung brauche ich viel Zeit bei den vielen Kommentaren und auch selbst Kommentare zu schreiben. Ich werde mein Bestes versuchen. Wir hoffen ihr habt einen schönen Urlaub mit schönem Wetter. Es ist trostlos wenn es in den Bergen tagelang regnet. Unser Wetter ist noch immer nicht sommerlich. In den Nächten 10 Grad und noch viel Regen als ob wir den nach den beiden Monaten und viel Schnee noch dringend brauchten. Von globaler Erwärmung keine Spur. Wir grüßen euch herzlich und wünschen gute Erholung und Heilung.. Herzlich Hildegard und Karl.Heinz


Bild Leser

FranzB (eMail senden) 09.06.2017

Lieber Karl – Heinz. Große Wertschätzung hast Du schon immer bei mir und wie gesagt, „ich betrachte Dich bei vielem als Vorbild für meine Person“! Wie auch immer, gewichtig alleine ist dies, was der Gesundheit und dem Leben von Hildegard und Dir dient und da mein lieber Karl – Heinz ist Deine Entscheidung absolut nachvollziehbar! Eines kann ich sagen und dazu stehe ich, vergessen werden Dich viele nicht und ich mir absoluter Sicherheit nicht und ich denke, in welcher Form auch immer bleiben wir in Kontakt. Letztlich als gläubiger Christ wünsche ich Hildegard und Dir vor allem Gesundheit und darum werden ich unseren Schöpfer in meinen täglichen innigen Gesprächen bitten. Karl – Heinz, es gibt sehr wenige Menschen die ich so schätze wie euch beide und dies bleibt auch in Zukunft so! Dein Freund aus vielen Jahren in e - Stories Franz mit meinem Herzblatt Monika

*Bist ein ganz feiner Mensch mein lieber Karl - Heinz!

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Franz, niemand ist im Alter gegen gesundheitliche Überraschungen gefeit. Man muss noch dankbar, sein dafür ein hohes Alter erreicht zu haben. Das Augenlicht ist eines der wertvollsten Sinne. Der Verlust desselben bringt natürlich Schwierigkeiten mit in der letzten wenigenZeit, die uns noch verbleibt.. Ich danke und wir grüßen euch herzlich. Karl-Heinz


Bild Leser

Karinmado (eMail senden) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz! Ich finde nicht die Worte, dir zu schreiben, was ich empfinde nachdem ich deine Mitteilung gelesen habe. Du hattest mir geschrieben wie es ums Sehvermögen deiner lieben Gattin steht und ich weiss, dass einiges auf euch zukommen wird. Für keinen von euch beiden wird es leicht werden, drum wûnsche ich euch viel Kraft und alles Liebe und Gute. Ganz sicher wird dich hier im Forum niemand vegessen, dafür hast du uns zu sehr verwöhnt mit deinen schönen Geschichten und Gedichten.
Herzliche Grüsse Karin

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Liebe Karin, das Leben ist an und sich schön. Wenn allerdings im Alter unliebsame Überraschungen die Qualität des Lebens verringern, dann muss man das Beste daraus machen und dankbar sein, dass man bis dahin ein gutes Leben hatte. Trübsam blasen hilft nicht. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz, Dein Bericht stimmt mich traurig und ich wünsche Deiner Frau alles Gute und viel Mut. Auf Dich kommt eine schwere Aufgabe zu und ich kann Dir nur viel Ausdauer wünschen, es wird sicher nicht einfach. Meine Mutter ist mit 97 Jahren gestorben und litt in den letzten zehn Jahren an derselben Krankheit. Erstaunlicherweise hat sie ihre übrigen Sinne so gut eingesetzt, dass sie bis zuletzt weitgehend selbstständig blieb. Das Kochen mussten wir ihr aber schliesslich verbieten, es wurde einfach zu gefährlich. Ich bin schon froh, dass wir nicht ganz auf Deine Gedichte verzichten müssen, denn sie zeugen doch immer von Deiner positiven und humorvollen Lebenseinstellung, sind klug und flüssig verfasst und stets ein Lesegenuss. Bitte lass Dich nicht unterkriegen, Du hast ja schon viel Arges auf Deinem Lebensweg durchgemacht. Herzlich Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (12.06.2017)

Lieber Robert, es gibt frohe Tage im Leben, die allerdings mit zunehmenden Alter immer weniger werden. Meine Frau und ich sind uns einig darüber,dass wir ein gutes erfülltes Leben hatten und wir von unseren letzten Tage, Wochen, Monate und vielleicht Jahre keine großen Erwartungen mehr stellen können. So machen wir das Beste daraus. Eine Haushilfe kommt, um mir einige Arbeiten abzunehmen. Ich kann meiner Frau vorlesen und wir haben sehr viel Musik. Ich bin zwar kein Koch, kann aber mit ihrer Aleitung auch das Amt übernehmen. Die anderen Mahlzeit mache ich schon seit einigen Jahren, wie auch das Waschen und natürlich die Gartenarbeit. Den Garten habe ich schon verkleinert und fünf Reihen Himbeeren angelegt. 1/3 des übrigen Gartens sind mit Kartoffeln bestellt. Hauptsächlich Bohnen, Tomaten und Gurken bilden den Rest. Unsere Tochter überraschte mich heute mit einer Entwicklung Tinnitis zu beheben. Eine neue Forschung hat ergeben, dass der Tinnitus vom Gehirn aus geht und man Arznei erfunden oder Supplements entwickelt hat, um diese lästige Krankheit in den Griff zu bekommen. Ich lasse mich überraschen. Ich danke dir und irgendwie werden wirt in Verbindung bleiben. Herzlich dankt und grüßt Karl-Heinz


Hauspoet Hans (witteborg.hansgmx.de) 09.06.2017

Ich bin erschüttert! Alles erdenklich gute für deine Frau und dich!

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Hallo Hans, wir können unsere Schicksale nicht bestimmen. Wir können unliebsame Geschehnisse nicht ungeschehen machen und uns darauf einstellen solange noch Lebensqualitäten vorhanden sind. Herylich, Karl-Heinz


nanita (c.a.mielckt-online.de) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
das ist eine schreckliche Nachricht. Diese Situation muss für deine Frau und Dich sehr belastend sein. Natürlich vergessen wir Dich nicht. Du bist ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft.
Möge Gott Euch beiden Kraft geben und ein Wunder geschehen lassen.
Ich denke an Euch und sende herzliche Grüße
Christiane

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Christiane, leider ist mit einem Wunder nicht zu rechnen und nur mit der Hoffnung diese Krankheit so lange wie möglich zu aufzuhalten und zu verzögern. Mit 90 Jahren kann man nicht auf viel Positives in gesundheitlicher Hinsicht rechnen. Es sind jedoch noch Lebensqualitäten vorhanden, wenn sie auch imer kleiner werden. Ich danke dirt und grüße euch herzlich, Karl-heinz


MarleneR (HRR2411AOL.com) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

mein Herz ist ganz bei euch Beiden, ich wünsche dir und deiner lieben Frau ganz viel
Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen.
Du wirst hier im Forum niemals in Vergessenheit geraten, das darfst du nicht glauben.
Deine wunderbaren Gedichte und deine Geschichten bereiten allen so viel Freude.

Alles Liebe und Gute dir und deiner lieben Frau, dies wünscht euch von Herzen Marlene

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Marlene, wenn meine Kraft und meine altergemäße Gesundheit anhält darf es für mich in unserer augenblicklichen Situation keine andere Priorität geben als für meine Frau da zu sein. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


Klaus lutz (clicks1freenet.de) 09.06.2017

Die Gedichte, von Dir, waren immer gut zu lesen. Einfach erfrischend zu lesen! Und mit dem korrektem Denken hat, im Leben, alles Poesie! Ich würde mal sagen, positive Schwingungen die verändern. Die ausstrahlen und bleiben! Und die Welt besser machen! Es gibt eben mehr als Worte. Und für einen Mensch da zu sein, steht da an erster Stelle! Klaus

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Lieber Klaus, ich danke für deinen guten und verständigen Kommentar. Für mich heißt es noch im hohen Alter Funktionen zu übernehmen mit denen ich nie gerechnet hatte. Natürlich heisst es dann zuzupacken und alles andere, wenn auch kurzfristig, an die Seite zu stellen. Ich danke dir und grüße dich, Karl-Heinz


Miaukuh (werner.baumgartengmail.com) 09.06.2017

Hallo Karl-Heinz,

deine Frau hat mein Mitgefühl, ich kenne diese Krankheit. Ihr schafft auch das, ganz bestimmt :) Ich habe auch vollkommenes Verständnis dafür, dass du jetzt weniger hier bist. Danke für all deine vielen dichterischen Beiträge und anregenden Kommentare.
Widme dich dem, was am wichtigsten ist!

Liebe Grüße,
Werner.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Hallo Werner, im Moment verläuft jeder Tag wie im Fluge für mich, aber es befriedigt mich auch, dass ich noch dazu fähig bin. Wir leben in unserem Hause, dass wir nach Möglichkeit nicht augeben möchten. Meine Frau verrichtet noch viel im Haushalt und kocht eine warme Mahlzeit. Dann wird sich natürlich nach ärztlichen Erkenntnissen bald ändern und ich bin nun dabei so viele von ihren Kenntnissen zu erlernen, um sie dann übernehmen zu können. Diese Entwicklung war nicht vorauszusehen. Herzlich dankt und grüßt dich Karl-Heinz


Bild Leser

I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
deine Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht. Ich weiß, wie die Krankheit verläuft, denn mein Mann hatte sie auch. Uns hatten die Ärzte gesagt, dass eine totale Erblindung nicht eintritt, dass der Betrroffene immer noch, wenn auch vage, Hell und Dunkel unterscheiden kann. Aber das nützt ja nicht viel - vielleicht so weit, dass er sich in vertrauter Umgebung zurechtfindet. Wie viele Überlegungen müssen nun angestellt werden, den Alltag zu meistern!
Das Schlimmste für deine liebe Frau wird sein, dass sie nicht mehr lesen und den Haushalt machen kann. Zum Lesen hatte mein Mann ein besonderes Lesegerät, unter das man Schriftstücke legen konnte, die dann mit starkem Kontrast und in übergroßer Schrift auf einem Bildschirm erschienen.
Solch ein Gerät konnten wir über den Augenarzt leihen. Ich hoffe, bei Euch gibt es auch so etwas.

Du wirst bestimmt nicht vergessen werden und wirst oft das dringende Bedürfnis spüren, dich weiterhin in Gedichten und Texten auszudrücken, da sei sicher.
Liebe Grüße und alles Gute in der Hoffnung, das die Makula Degeneration langsam verläuft
Irene

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Irene, deine Worte auf unsere augenblickliche Situation habe ich gern gelesen. Wir haben eine Sehhilfe in Form einer starken Lupe mit Licht gekauft, die es ihr im Moment noch ermöglicht zu lesen. Am 23.6. erhält sie ihre zweite Injektion direkt ins Auge und der Arzt kann seen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Meine Aufgabe ist sehr erleichtert, weil meine Frau sehr gefasst und tapfer ist. Mein Tag ist völlig ausgefüllt und kein Opfer ist mir zu groß für sie da zu sein. Das Lesegerät werden wir erwerben. Ein Mitglied vom Institut of the Blind wird uns in Kürze aufsuchen und Ratschläge geben. Ich danke dir und grüße dich herzlicvh, Karl-Heinz


Bild Leser

Paule (paul-uhlweb.de) 09.06.2017

Lieber Freund,
Ramona hat genau formuliert, was auch ich meine...
Famile geht vor!
Euch beiden alle guten Wünsche!
herzlich, aber betrübt: der Paul

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Lieber Paul, mehrmals steht man an einer Wegegabelung und man ist unschlüssig in welche Richtung man gehen muss. Dieses fiel mir in diesem Falle nicht schwer. Das heisst natürlich nicht ein liebes Hobby ganz aufzugeben. Du kannst ermessen, wieviel Zeit es nimmt ein Gedicht zu schreiben, die Kommentare dazu zu beantworten und selbst die Gedichte anderer zu lesen und zu kommentieren. Und diese Zeit fehlt mir und alles sehr zu vereinfachen kann ich nicht. Ich danke dir und grüße dich, Karl-Heinz


Heike H (hhen.mailweb.de) 09.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
ich war lange nicht hier und das Erste, was ich lese, ist Dein trauriger kleiner Artikel. Ich kann Dir nur sagen, ich fühle mit Euch, denn ich weiß genau, was Krankheit bedeutet. Ihr müsst jetzt beide stark sein und kämpfen, es ist gut, dass Du Deine Frau so toll unterstützt! Ich drücke ganz fest die Daumen und wünsche Euch viel Kraft und Nerven. Danke für die vielen, vielen Gedichte und Texte, zu unserer Unterhaltung aber auch aus der Feder eines weitgereisten Weltbürgers und Zeitzeugen! Ich jedenfalls, habe viel dazugelernt. Danke, danke, danke.
Viel Glück Euch beiden!
Herzliche Grüße von Heike

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Heike, ich danke für die netten Worte. Die Entscheidung, mein liebstes Hobby einzuschränken fiel mir sehr schwer aber es gibt Situationen, die Vorrang haben müssen. Dann ist kein Opfer zu groß. Ich danke dir und grüße dich herzlich,. Karl-Heinz


Ramona Be (ramona.benouadahweb.de) 09.06.2017

Mein lieber Karl-Heinz,

dein Beitrag hat mich tief getroffen,ich fühle mit euch und ich bin in Gedanken,in dieser sehr schweren Zeit,bei euch.
Ich bete für ein Wunder!
Es tut mir sehr weh,dass es deiner lieben Frau so schlecht geht,ich hatte ja keine Ahnung.
Ach Karl-Heinz wie könntest du und deine Frau jemals in Vergessenheit geraten?
Ich werde euch niemals vergessen und ich bete und ich hoffe,dass es nicht zu einer Blindheit kommt.
Aus tiefstem Herzen wünsche ich euch sehr viel Kraft!!
Ich verfluche alle Krankheiten!
Liebe Grüße für dich und deine Frau,Ramona

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (11.06.2017)

Liebe Ramona, leider können wir nicht auf ein Wunder hoffen. Ich hoffe jedoch, dass meine eigene Gesundheit au7shält, dass ich fähig sein werde sie durch diese schwierige Lebensphase zu bringen, zumal sie auch herzkrank ist, denn meine eigene Gesundheit ist auch nicht die beste. Wir sind immer hin in den letzten Jahren unseres Lebens. Ich danke dir und grüße herzlich, Karl-Heinz


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).