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„Wer hört schon auf Dichter?“ von Paul Rudolf Uhl

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Horst Werner (horst.brackergmx.de) 29.07.2017



Hallo Paule!

Schön wär's!
Wer von uns aus dem Forum kann von sich sagen, er sei ein Dichter?
Wer drei, vier Gedichte wöchentlich im Forum veröffentlicht, ist allenfalls ein Reimer!
Die Reimerei hat groteske Formen angenommen. Sogar Kommentare werden gereimt geschrieben. Ebenso politische Statements!
Man weiß, dass die großen Dichter, Monate an ein Gedicht feilten, bevor sie es veröffentlichten! Sie wussten genau, was sie mit dem Gedicht sagen wollten!
"Gedichte" wie am Fließband zu produzieren, ist zwar ein schöner Zeitvertreib und
er kann sich an die tollen Kommentare freuen, sofern er "dazugehört!"
Einfluss auf politische, gesellschaftliche Veränderungen haben Gedichte, bestimmt nicht!
Schließlich gehören wir nicht zu Elite, sind keine Politiker, kein Akademiker. Das heißt nicht, dass wir nicht klug und weise wären!
Aber wir dichten und dichten und hoffen ein guter Geist erscheint und sagt, das Gedicht
muss veröffentlich werden!
Da muss man schon selber die Fäden ziehen und sich bemühen.
Wie heißt es so treffend, - von nix kommt nix!
Weiterhin viel Freude am Dichten!
Liebe Grüße!
Horst Werner



 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (29.07.2017)

Lieber HW, Ich weiß nicht, ob Du oder Ich die Qualität der eingebrachte Gedichte nach den Kriterien der Klassiker Heine, Goethe, Schiller Rilke usw. beruteilen können/dürfen/sollten. Politische Statements gibt es auch von mehrern der Klassiker - was könnte da falsch dran sein? Ich bin wegem meines diesbezüglichen Engagement jedenfalls mit der Ehrennadel meiner Stadt ausgezeichnet worden... Du auch? Und wer die Kunst des Reimens beherrscht (Metrik!) UND Sinvolles formulieren kann, ist in meinen Augen ein echter Dichter, ein Künstler - selbst wenn er täglich etwas in e-stories ve röffentlicht... Meine Werke findet man z.B auch in der Stadtbücherei in Passau. Recht hast Du aber, dass nicht alles was sich hinten reimt, wirklich ein Gedicht ist. Natürlich sind auch viele Dillettanten und Wortestammler am Werk, die auch etwas veröffentlichen wollen, lassen wir denen ihre Freude... Auch Dir weiterhin Freude an Lyrik der guten Sorte und Dank für dem umfangreichen Kommi! Herzlich der Paul


Ramona Be (ramona.benouadahweb.de) 25.07.2017

Lieber Paul,

dein bewegendes Gedicht gefiel mir sehr gut.
Zum Glück bin ich kein Dichter und ich möchte auch keiner sein.
Ich würde viel lieber singen können.
Deine Gedichte werden nie passé sein.
Nicht jeder Mensch ist schlecht.
" Wenn du einen Menschen wie ein Tier in die Enge treibst,mit dem Rücken zur Wand,erst dann wird sich dir sein wahres Sein,sein wahres Gesicht offenbaren. Der eine Mensch wird zur mordenden Bestie und der andere Mensch zum wahren Helden."

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

sei herzlich bedankt für diesen besinnlchen kommi, ramona


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FranzB (eMail senden) 25.07.2017

Wer gut dichtet, so mancherlei belichtet! Ob geliebt oder nicht, es bleibt doch, „ein Gedicht“! Grins! Grüße Dir Paul der Franz

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

merci franzl


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esuark (gekrhigmail.com) 25.07.2017

Lieber Paul
Gern gelesen
Warum auf die Dichter hören
auch wenn sie mit Worten betören
ist alles doch nur erdacht,
zwar sind Worte eine Macht,
doch sind sie meist von kurzem Sein
dann fällt dem Dichter neues ein.
Wie er gelaunt gibt es was feil
und schreibt morgen das Gegenteil.
Das ist an der Sache das Faule
geht es manchmal dir auch so Paule?
Sei gegrüßt Gerhard

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

schreibe lustig, schreibe böses... den finger auf ne wunde legen muss mal sein merci und lg vom paul


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freude (adalberttele2.at) 25.07.2017

...Paul, sag das nicht; ein falsches Gedicht in der Türkei geschrieben und du bist für immer abgeschrieben.

LG Bertl.

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

ja, des konn gfärhli sei...


rnyff (drnyffihotmail.com) 25.07.2017

Beim Dichten hat nur der Erfolg,
Der zustopft und abdichtet.
Das macht auch Sinn, gefällt dem Volk,
Nicht der, der Worte schichtet.
Herzlich Robert

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

merci, robert...


Miaukuh (werner.baumgartengmail.com) 25.07.2017

Der Kreis der erlauchten Lyrikleser war wohl selten besonders groß. Dennoch, in manch dunkler Stunde, wälzt selbst ein Ungetüm in den dichterischen Ergüssen der vergangenen Dichter und findet darin Antworten auf unaussprechliche Fragen ... deswegen, doch! Lyrik ist wichtig und wird es bleiben, sie ist nur nicht vordergründig. Das wäre doch auch schlimm, stell dir doch mal BILD-Lyrik vor Paul. :)
Nietzsche dagegen sagte ja, die Dichter Lügen zu viel, ... weil wir, wie jeder andere, nicht exakt das ausdrücken können was wir wollen. Das ist ein Sprach-Problem. Lyrik macht es aber süß! Ich bin für Lyrik! Ja! Sie ist kein Exposé! Ne!

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

die herrscher hieltn sich narren, die unverblümt die wahrheit sagten lass uns also narren sein


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 25.07.2017

Ohh Paule... Du bewegst mit Deinen Gedichten doch eine Menge... ich muss hier partiell widersprechen:-))
LG aus dem Harzer Regen...

Hotte

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

(;-)) Dank Dir, Hotte!


sifi (eMail senden) 25.07.2017

Lieber Paul,
Poesie ist eher ROSA -
ein Klartext passt mehr zu PROSA.
Aber auch damit wird kaum ein Dichter
etwas bewegen oder gar
das Weltgeschehen beeinflussen.
LG Siegfried

 

Antwort von Paul Rudolf Uhl (26.07.2017)

Nein - Recht haste, Sigi! merci und LG vom Paul


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