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„Jetzt und Früher“ von Robert Nyffenegger


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Du weißt es doch, lieber Robert. Heute duzen sich in Kliniken die Ärzte mit den Schwestern, in vielen Firmen die Chefs mit ihren Mitarbeitern. Mir war und ist wichtig, sich nicht so ernst zu nehmen, dabei ist ein "Sie" zu den Mitarbeitern hin und wieder hilfreich. Ein gutes Gedicht zu einem Thema der Zeit! Grüße dich anerkennend. RT

Robert Nyffenegger (27.07.2017):
Danke Dir bestens, ich weiss es und ich hasse es. Wenn Dich der Chef früher plötzlich geduzt hat, war das kein Grund ihn auch zu duzen, das war ein kurzes vergängliches Lob und er hat dich dann wieder gesiezt. Auch das ist natürlich verloren gegangen.Der eigene Standpunkt lässt sich besser und eindrücklicher erklären, wenn man per Sie ist.Im Militär hat man zumindest nach unten jeden geduzt, aber das ist eine ganz andere Welt. Was da z.B. von der Presse wegen der Vorkommnisse im Bundesheer hochgespielt wird, ist absolut lächerlich, das sind Bubenstreiche und Spielereien. Aber selbst das Militär wird heute Kirchenklub. Herzlich Robert

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Lieber Robert,

in der heutigen Zeit überrascht mich nicht viel.- Da denke ich gern an die alten Zeiten, wie immer sie auch waren, zurück. Trotz aller Modernität, wird das rein Menschliche doch sehr mit Füßen getreten. Die Menschen leben wie in einem Rausch, immer in Eile und immer im Stress. Allein im Straßenverkehr und beim Betrachten des Fahrens offenbart sich unsere augenblickliche Epoche.

Gern gelesen deine Satire.

Herzlich Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Danke Dir, Du hast Recht. Man hat immer weniger Zeit, weil Zeit ist Geld und das steht im Vordergrund. Eine Rückkehr in die alten Zeiten ist nicht denkbar. Wie es weiter geht, werden wir wohl kaum erfahren, weil uns beiden die nötige Zeit fehlt. Herzlich Robert

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Lieber Robert,
ein sehr gutes gelungenes Gedicht. Habe es sehr gerne gelesen. Wie recht Du doch mit Deinen Zeilen hast.
Liebe Grüße sendet Dir Simone

Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Danke Dir liebe Simone, gu,t da es eine Satire ist, ist es natürlich übertrieben, aber in der heutigen Zeit wird ständig übertrieben, damit man eine Chance hat, dass man überhaupt wahrgenommen wird. Liebe Grüsse Robert

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Bei SCHEFF-SACHEN darf fast alles SCHIEF steh´n, lieber Robert
Doch unter seinem Personal wird´s NIE gern geseh´n!
Tolle lyrische ANALYSE von Dir sehr zutreffend verdichtet :-)))
Herzl. Abendgrüße vom Dichterfreund Jürgen


Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Danke Dir, kann Dir bestätigen sowohl im zwanzigsten Jahrhundert wie im einundzwanzigsten der Chef hat immer Recht. Natürlich immer wehr oder weniger, jetzt immer weniger. Herzlich Robert

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Lieber Robert,

das mit dem Scheiße bauen ist heute anders. Heute musst Du nicht unbedingt Scheiße gebaut haben, um entlassen zu werden. Da ist man heute ganz schnell dabei. Erstens mit 40 zu alt für den Job. Zweitens angeblich nicht richtig angezogen, 3. solltest Du Deinem Chef die Wünsche von den Augen ablesen können. 4. braucht ein Chef nur sagen " Sie stinken" und der arme Jober ist völlig unten durch. Also alles in allem ist die Zeit heut nicht im Geringsten schöner,

liebe Grüße,

Heidi

Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Du hast sicher Recht, solche Fälle gibt es auch in CH. Aber da ich lange Zeit selbstständig war und mich dann in Staatsdienste entlassen habe (OSZE und KFOR) , wo Du ohnehin nicht gekündigt wirst, da Deine Arbeit nicht bemängelt wird, da ohnehin keine echte Arbeit besteht, kann ich es nicht beurteilen.In den oberen Chargen kann auf jeden Fall ohne geringste Konsequenz der grösste Mist fabriziert werden.Herzlichen Dank und lieber Gruss Robert

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Lieber Robert,

Ich glaube nicht, dass es was bringt,
wenn man mit in Dein Lied rinstimmt.
So war's und bleibt's zu allen Zeiten:
Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.
Technik im Umgang mit Kollegen
wird immer irgendwen erregen.
Ob "Du" ob "Sie" gar "Euer Gnaden"
Es ist egal... in jedem Laden.
Wo Umsatz und Ertrag nicht passt,
wird auch ein Duz-"Freund" gleich geschasst.
Ein "Sie" nutzt zwar gut der Distanz
Ob's besser ist? Ich glaubs nicht ganz.
Was zählt ist der Erfolg... der "Reibach"*
Wer das kapiert, der hat's stets einfach.

*Ruhrpottslang gpr: Gewinn

LG Horst





Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Ganz herzlichen Dank für Dein lesenswerte Spontangedicht. Das Wort Fortschritt stört mich natürlich in diesem Zusammenhang.Du wirst heute in CH in bestimmten Läden schon beim ersten Besuch geduzt und das hasse ich und bemerke es auch entsprechend. Du weisst schon der Spruch vom "Schweine hüten". In meinem Gebiet hat es auch etwas mit Respekt und Seriosität gegenüber dem "Kunden" zu tun, wenn man die Damen nicht duzt. Meine Nachfolger machen das zwar, wie ich bei Vertretungen festgestellt habe. Aber wie gesagt, das ist nicht mein Ding. Herzlich Robert

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Nicht für alles wünscht man sich alte Zeiten zurück.
Satire aber darf das

Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Danke Dir und bin voll einverstanden. Herzlich Robert

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die Welt wird immer geiler,
der Mensch nicht immer heiler.

Robert, zur Zeit geht's uns noch gut, doch wer weiß, was alles kommen tut?

LG Bertl.

Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Da hast Du Recht, aber unser Alter schützt uns vor den Folgen, nehme ich mal an. Mit Dank Robert

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Lieber Robert
Gern gelesen
Du gehst mit der heutigen Zeit schwer ins Gericht, aber aufhalten kannst Du sie nicht. Ich bin zwar voll Deiner Meinung, aber andrerseits hätten wir zwei uns nie kennengelernt wenn es das internet nicht gäbe. Ob das heutige Miteinander das Gelbe vom Ei ist bezweifle ich auch, denn es geht doch viel Autorität verloren und wenn ich die Respektlosikeit mancher Jugendlichen in der Öffentlickeit sehe, auch zu ihren Eltern, so kann ich das nicht für gut halten. Dazu kommen die Drogen Exzesse. Baut einer Mist sind gleich Entschuldigungen, wie schwierige Kinderzeit, Drogen, schlechter Umgang usw
als Ausrede parat. Es liegt doch an jeder Einzelnen zur rechten Zeit "ja" oder "nein" zu sagen.
Doch sind es nicht oft die Verantwortlichen die schlechte Beispiele abgeben.
Herzlichst Gerhard


Robert Nyffenegger (26.07.2017):
Mein Lieber, hab Dank, Du bist noch zehn Jahre weiter als ich, aber voll auf Draht und vielleicht auch schon altersweiser als ich.Habe kürzlich eine Vertretung gemacht und konnte nur staunen, welche Ansprüche, Ansichten und Wünsche bis Befehle, der heutige "Kunde" von sich gibt. Herzlich Robert

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