Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Monolog statt Diskussion“ von Rainer Tiemann

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Ernst Woll (dr.wollversanet.de) 04.08.2017

Du hast ein weit verbreitetes menschliches Verhalten ausgezeichnet charakterisiert, lieber Rainer. Im Übrigen stelle ich fest, unsere Diskussionskultur hat ein sinkendes Niveau. Mache dafür auch den Computer mit verantwortlich. Obwohl, was man dort erfährt, kann auch bereichern.
LG Ernst

 

Antwort von Rainer Tiemann (04.08.2017)

Zunächst, lieber Ernst, mein Dank fürs Lesen. Vermutlich wird heute mehr geredet, nur um zu reden. Ein Zeichen der Zeit? Ich weiß es nicht. Ist aber auffällig. Herzlichst RT


Night Sun (m.offermannt-online.de) 01.08.2017

Lieber Rainer, die Diskussion beleuchtet diverse Aspekte im Gegensatz zum einseitigen Monolog, Meinungen können abgewogen werden. Herzliche Abendgrüße sendet dir Inge

 

Antwort von Rainer Tiemann (02.08.2017)

So sollte es sein, liebe Inge, aber viele wollen oder können es nicht. Danke mit freundlichem Gruß. RT


rnyff (drnyffihotmail.com) 28.07.2017

Absolut zutreffend, doch habe ich auch Bekannte, die leben allein und wenn sie dich dann treffen, dann findet der Wortschwall kein Ende. So spielt man halt ein-zwei Stunden Samariter. Um die, die Du so treffend ansprichst, mache ich nach Möglichkeit einen grossen Bogen. Herzlich Robert

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2017)

In der Tat, lieber Robert, können auch mir diese Menschen gestohlen bleiben, die nur reden ohne etwas zu sagen. Danke. Wünsche dir einen schönen Sonntag. RT


Bild Leser

ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 28.07.2017

Lieber Rainer, ein kluges und allgemein gültiges Gedicht. Leider gibt es sehr viele
rhetorische Egomanen, die besser als Alleinunterhalter auftreten sollten. Es geht nichts
über eine ernsthafte Diskussion im vertrauten Kreise, wenn jeder seine Meinung kundtun darf.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2017)

Volle Zustimmung zu deinem Kommentar, Hans-Jürgen. Danke. Ich hoffe, dir geht es gut! Herzlichst RT


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 28.07.2017

Das freut mich, werter Rainer, dass auch Du diese moderne Unfähigkeit, miteinander im Gespräch sich auszutauschen, reklamierst, dass auch du unter ihr zu leiden scheinst ... Freiheit wäre im übrigen die Freiheit des Andersdenken, sagte (nicht nur) Rosa Luxemburg (1881-1919)! ... Des weiteren ist für mich hier der sokatische DIALOG zu nennen: dieser Dreischritt von einer ersten These, einer zweiten These (nicht einer Gegenthese, sondern der These eines Gegenüber, eines Anderen, eines Du) und der Synthese: diesem geistig-seelischen Kinde zweier Thesen! ... Herzlich August

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2017)

Freue mich sehr, August, von dir gelesen und kommentiert zu werden. Es muss auch nicht alles philosophisch gesehen werden, auch wenn mir der "Sokratische Dialog" durchaus bekannt ist. RT dankt mit freundlichem Gruß.


Tensho (eMail senden) 27.07.2017

Da kann ich nur zustimmen. Habe ausreichend Exemplare davon auf der Arbeit.
LG am Abend
Bernhard

 

Antwort von Rainer Tiemann (29.07.2017)

Diesen Typen, wenn sie dann noch in deiner Abteilung sind, kann man dadurch begegnen, dass man sie umpolt und zur Diskussion geradezu herausfordert. Dann klappt es auch. Im privaten Bereich wird es gefährlich, wenn man alles zerredet. Danke, Bernhard, mit liebem Gruß. RT


Heike H (hhen.mailweb.de) 27.07.2017

Hallo Rainer,
das habe ich bei einigen Behörden so schon erlebt. Bringt man einen Einwand oder gar Verbesserungsvorschläge, wird das einfach ignoriert. Oft ist man nicht einmal bereit, darüber zu reden, geschweige denn darüber nachzudenken. Der Grund ist meiner Meinung nach Bequemlichkeit und die Vermeidung von Problemen mit dem Vorgesetzten. Natürlich sind es auch Zeitprobleme. Man ist nicht mehr bereit etwas, der Sache wegen, zu "opfern". Die Sache interessiert nicht mehr, nur noch das "Ich".
Ein wichtiges Thema, Dein Gedicht.
LG von Heike

 

Antwort von Rainer Tiemann (29.07.2017)

Bei Behörden, Heike, scheint das ein gängiges Thema zu sein. Wenn es jedoch im Privaten geschieht, wird es gefährlich. Man muss immer im Gespräch bleiben. Das geht natürlich nur, wenn man auch gut zuhört, damit man auch diskutieren kann. Danke und liebe Grüße von RT.


Bild Leser

I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 27.07.2017

Lieber Rainer,
ich glaube das Monologisieren geschieht bei vielen Menschen aus Einsamkeit. Viele sind Singels ohne Bezugsperson, also ohne Austauschmöglichkeit und ohne jemanden, der ihnen bewusst zuhört und an ihnen teilnimmt. Da sie dann wenig Argumentationserfahrung haben, reden sie einfach drauflos, vielleicht einfach um ihre eigene Stimme zu hören, sich dadurch selbst wahrzunehmen. Manche mögen ja auch unverbesserliche Überzeugungsredner zu sein, die aus Prinzip nur ihre eigene Meinung gelten lassen.

Herzlich Irene

 

Antwort von Rainer Tiemann (29.07.2017)

Dein Kommentar, liebe Irene, hat bestimmt etwas für sich. Die Diskussionskultur verkommt jedoch bei manchem zu einer Laberkultur. Man sagt viel - ohne überhaupt etwas zu sagen. Danke mir freundlichem Gruß. RT


Miaukuh (werner.baumgartengmail.com) 27.07.2017

Heyllo Rainer,

genau dieses Thema hatten wir doch tatsächlich heute beim Frühstückstisch. Früher hat man wohl noch bis aufs Messer die Meinungen diskutiert und ausgefochten. Davon ist heute nicht mehr viel übrig. Entweder wird die Meinung behalten, oder höchstens kleinlaut kundgetan, aber diskutieren und sie verteidigen? Das passiert nur noch zu selten. Dabei sind wir doch dazu da, wie dein Gedicht sagt. Da stellt sich die Frage, wieso ist das mittlerweile so? Was ist passiert? Angst vor der Äußerung der Meinung? Argumentationserkrankung? Wer weiß ... , ein Grund für mich zum darüber nachdenken.

Liebe Grüße,
Werner.

Liebe Grüße,
Werner.

 

Antwort von Rainer Tiemann (29.07.2017)

Allein die Tatsache, lieber Werner, dass auch ihr darüber diskutiert, zeigt, dass noch nichts verloren ist! Danke mit freundlichem Gruß. RT


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