Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Tyranneien, die sich tarnen ...“ von August Sonnenfisch

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von August Sonnenfisch anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Das Leben“ lesen

R.Schön (Naxyriaweb.de) 02.08.2017

Lieber August, und deshalb, lese ich dich so gerne, weil du sagst, was so viele in ihren Werken nicht beim Namen nennen. Davon gibt es hier so wenige, dass es mir gar nicht schwerfällt mein Augenmerk auf das Wesentliche zu richten. Ich liebe Menschen, die imstande sind, die perfekte Torte zu kreieren, akreieren nach einem ureigenen Rezept, unverfälscht U d nicht für jeden bekömmlich. Dafür liebe ich dich!

 

Antwort von August Sonnenfisch (08.08.2017)

Liebe Ramona, es freut mich, dass du dich während meiner Abwesenheit noch dazugesellt zu den Kommentatoren - insbesondere, was du dazu sagst! Wir sind ja m. E. erst in den Vorhöfen von Freiheit - die Repression ist heutzutage nur subtiler als in den Zeiten des Prangers und der Hexen- und Hexerich-Verbrennungen! Immer schön drumrumreden! Bagatellisieren! Und immer schön beschweigen! Mensch ist ja sooo tolerant! Und sooo stabil!... Auch ich habe hier meine Autor-inn-en, zu denen es mich zieht ... Wie auch immer: ich goutiere deine Rückmeldung und grüße dich herzlich: August


Bild Leser

freude (adalberttele2.at) 02.08.2017

...August, c'est la vie. Und oft dauert es sehr lang oder ewig, bis sich
ZWEI GÖTTLICHE
BEGEGNEN
UND L I E B E N EINANDER.

...gefällt mir sehr, da sehr gut dargestellt!

LG Bertl.

 

Antwort von August Sonnenfisch (08.08.2017)

Ja, lieber Bertl, oft dauert es sehr lange, als sei es eine Ewigkeit, bis einem jemand wirklich begegnet! Bei mir sind es nicht selten wildfremde Menschen, mit denen eine mitmenschliche Begenung plötzlich geschieht: ich ziehe solo los, einsam wie ein Landstreicher - und mit einem Mal sitzen zwei alte Frauen (im Jargon der Moderne: zwei ältere Damen) neben mir auf einer Rundbank unter einer großen Linde - und wir reden über Hermann Hesses KNULP: dieses Bändchen über Außenseiter in der Zivilisation vor 100 Jahren (und heute)! ... Wie auch immer: ich freute mich, von dir zu lesen: August


rnyff (drnyffihotmail.com) 28.07.2017

Ausgezeichnet, ein richtiges Opus. Gehe mit Dir voll umfänglich einig und danke Dir für den Hinweis auf den Artikel von Peter Sloterdijk, den ich mit grossem Interesse gelesen habe. Wünsche Dir ein geruhsames Wochenende, herzlich Robert

 

Antwort von August Sonnenfisch (30.07.2017)

Lieber Robert und lieber Hans-Jürgen! Ich freue mich sehr über Euer Mitgehen! Schon Immanuel Kant (1724-1804) hatte einen Narren gefressen daran, SELBER ZU DENKEN (und zu fühlen). Er nannte es dann "Aufklärung" ... Wie auch immer, unsere Zivilisation damals wie heute liebt es nicht gerade herzlich, wenn wir eigenständig sind ... Mensch wird dann leicht und locker zum Abweichler abgestempelt - wie der Landstreicher KNULP, der mir zeitgleich (zum Schreiben obigen Textes) über den Weg lief in diesem kleinen Bändchen von Hermann Hesse, über welches im Klappentext zu lesen ist: "Diese frühe Variation Hermann Hesses über Außenseiter in der Gesellschaft entstand in den Jahren 1907 bis 1913 ... Figuren wie Knulp, schrieb Hesse 1935, seien "zwar nicht nützlich, aber dafür auch viel weniger schädlich als manche nützlichen. Wenn begabte und beseelte Menschen wie Knulp keinen Platz in ihrer Umwelt finden, ist die Umwelt ebenso mitschuldig wie Knulp selber." ... Dann machen wir mal weiter si! Herzlich: August


Bild Leser

ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 28.07.2017

Guten Morgen, August, das ist ein gewaltiges Werk geworden, da
es sämtliche Schwachpunkte
unserer Gesellschaft anspricht. Ich kann Deinen Gedanken nur zustimmen, auch wenn der Druck von außen viele gute Ansätze verhindert.
Ein lesens- und beachtenswertes Gedicht.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von August Sonnenfisch (30.07.2017)

Lieber Hans-Jürgen und lieber Jürgen! Ich freue mich sehr über Euer Mitgehen! Schon Immanuel Kant (1724-1804) hatte einen Narren gefressen daran, SELBER ZU DENKEN (und zu fühlen). Er nannte es dann "Aufklärung" ... Wie auch immer, unsere Zivilisation damals wie heute liebt es nicht gerade herzlich, wenn wir eigenständig sind ... Der Mensch wird dann leicht und locker zum Abweichler abgestempelt - wie der Landstreicher KNULP, der mir zeitgleich (zum Schreiben obigen Textes) noch einmal über den Weg lief in diesem kleinen Bändchen von Hermann Hesse (1877-1962), über welches im Klappentext zu lesen ist: "Diese frühe Variation Hermann Hesses über Außenseiter in der Gesellschaft entstand in den Jahren 1907 bis 1913 ... Figuren wie Knulp, schrieb Hesse 1935, seien "zwar nicht nützlich, aber dafür auch viel weniger schädlich als manche nützlichen. Wenn begabte und beseelte Menschen wie Knulp keinen Platz in ihrer Umwelt finden, ist die Umwelt ebenso mitschuldig wie Knulp selber." ... Dann machen wir mal weiter so! Herzlich: August


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).