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„Wann lassen wir los?“ von Diana Scherer

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Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de) 06.08.2017

Liebe Diana
Dein Erstlingswerk bei e-stories gefällt, da es sehr sauber
und gut verständlich geschrieben und bedichtet ist.
Herzlich willkommen im Kreise der Autoren.
Das Thema loslassen ist immer situationsabhängig; da es
viele Themen betreffen kann: Beziehungen, Drogen,
Gewohnheiten ect.
Die meisten lassen immer erst im letzten Moment los; wenn
es kaum noch anders geht. Ich gehöre auch zu denen, die
an vertrautem lieber festhalten wollen.
Bei Beziehungen z.B. ist der Zeitpunkt für so etwas davon
abhängig, ob die Wesensänderung (wieder nur als Beispiel)
des Partners eine selbstverschuldete, oder ein vom
Schicksal erzwungenes Geschehnis ist. Bei letzterem darf
dann der Partner sogar Hilfe erwarten in der Hoffnung,
auf die alten Pfade zurückkehren zu können.
L.G. Roland

 

Antwort von Diana Scherer (06.08.2017)

Lieber Roland, vielen Dank für deinen lobenden Kommentar! Ich stimme dir zu, dass das Thema Loslassen von verschiedenen Kriterien und persönlichen Situationen abhängt. Meiner Meinung nach sind die sehr viele Menschen \"Gewohnheitstiere\" (ich zähle mich dazu) und verlassen häufig erst dann ihre sogenannte Komfortzone, bis die Situation fast oder sogar schon unerträglich scheint. Gerade in Beziehungen ist das sehr häufig der Fall. Wenn man einen Schlussstrich zieht, weiß man schließlich nie im Voraus, wie es hinterher weitergeht (z. B. finanziell). Also \"hält\" man womöglich aus, bis gar nichts mehr geht... Liebe Grüße, Diana


Heike H (hhen.mailweb.de) 05.08.2017

Liebe Diana,
die letzte Strophe ist so wahr! Oftmals sind es aber äußere Umstände, die uns ins Laufrad zwingen. Nicht selten gehts um die Existenz. Wer will sich schon selber unter die Hartz 4-Brücke begeben? Meist muss erst irgendwas passieren und das Schicksal gibt den neuen Weg vor. Diesen dann auch weiterzugehen und neue Chancen zu nutzen, das liegt an jedem selber. Der ist glücklich, dem es gelingt!
Danke, dass Du das Thema angesprochen hast!
LG von Heike

 

Antwort von Diana Scherer (06.08.2017)

Liebe Heike, gerne habe ich das Thema angesprochen, weil es mich persönlich sehr beschäftigt. Ich bin selbst ein absolutes Gewohnheitstier und tue mich sehr schwer mit dem Loslassen. Der Leidensdruck muss schon enorm groß sein, bis man bereits ist für eine Veränderung ... Vielen Dank für deinen Kommentar! Liebe Grüße, Diana


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