Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Wohnungssuche in der Großstadt“ von Aylin .

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Paule (paul-uhlweb.de) 16.09.2017

...da kann es nur noch besser werden,falls die richtigen Lerute ans Ruder kommen...?

 

Antwort von Aylin . (17.09.2017)

tja, das ist immer so ne Sache mit dem Ruder, lev Paul, denn manche rudern auch zurück. Lächeln und danke von Monika


Heike H (hhen.mailweb.de) 15.09.2017

Hallo Aylin,
Du sprichst ein wichtiges Thema an. Seltsamerweise hatten wir Anfang der 90-iger Jahre ein ähnliches Problem. Wir standen regelmäßig am Samstag in einer großen Schlange und warteten auf Einlass in die angebotene Mietwohnung. Nie hatten wir eine Chance und suchten damals ewig. Wir sind dann einen Kompromiss eingegangen und zogen später in eine Altstadtwohnung, die wir selber noch kräftig renovieren mussten. Auf eigene Kosten natürlich. Der Vermieter ging "etwas" mit der Miete runter und hat dabei kräftig gespart. Mir fällt schon länger auf, dass sich Ereignisse wiederholen. Damals gabs danach dann Bauförderungen usw. und die Situation wurde wieder besser. Jetzt haben wir Punkt 0 wieder erreicht. Ist das Strategie oder täusche ich mich da? Schafft man immer wieder die Grundlagen für eine Immobilien-Hai und Makler-förderliche Situation? Mir schwant böses. Dir noch viel Glück, nicht aufgeben! LG von Heike

 

Antwort von Aylin . (15.09.2017)

Ja, mag sein, liebe Heike, dass es Trategie ist, Wirtschaftankurbelung wie die ganzen Energieverpflichtungssanierungen für Eigentümer. Eigentumswohnungen in Leverkusen sind nicht mehr bezahlbar, mit oder ohne Hund, für 3 Zimmer tadtrand, gute age zaht man 245- 435.000 Euro! Das ist nicht mehr leistbar. Vielleicht gewollt, vielleicht auch hausgemacht... Danke dir und lG von Monika


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freude (bertlnagelegmail.com) 15.09.2017

Monika, für's Grab ist noch zu früh,
miete Bauernhof mit Küh,
Hund passt auf die Kühe auf,
du hast einen Auslauf,
fahr mit Taxi in die Stadt,
das nicht leicht wer hat.

LG vom Blödel-Bertl

 

Antwort von Aylin . (15.09.2017)

danke, lieber Bertl, für deine tröstendwollende Antwort.Ja, Autofahren in Leverkusen- Horror! LG und Lächeln von Monika


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 15.09.2017

Mit gleichem Problem bin ich auch konfrontiert.
Seit gestern weiß ich deutlich, wie man Schutz verliert...
Den will man nicht so kampflos abgeben,
doch so spielt leider oftmals das Leben.
Wie kann man seine Lage beheben?
Angebot und Nachfrage liegen ganz schief.
Noch dazu zu einem streitbaren Tarif!
Lang ist es her, dass man das fand,
was einem Herz und Seele verband...

Liebe Grüße zu dir und trotz aller Schwierigkeiten
toi, toi, toi!

Renate

 

Antwort von Aylin . (15.09.2017)

ja, liebe Renate, ich denke, du verstehst mich. man will ja nicht nur irgendwie wohnen, sondern die Seele soll sich auch wohlfühlen. Ich habe ja ein schönes Hausauf em Land, doch möchte ich, weil ich auch das Altern spüre, gerne nah an meiner Tochter sein. Sie braucht Unterstützung, da ellein erziehend und ich vielleicht auch irgendwann. Also warum die letzten Jahre vertrödeln...sie will in Leverkusen- besondes teures Pflaster wie Köln auch nicht weg. Hat dort eine sehr schone Wohnung, auch vor 2 Jahren nach Odysee von einer Bruchbude zur nächsten nur über Beziehungen bekommen. So dachte ich, es wäe nicht so schwer, was zu kaufen. Unbezahlbar. -hatte es mir nicht so vorgestellt. Mieten sind aber auch sehr hoch. LG und danke von Monika


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Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com) 15.09.2017

Liebe Aylin,
deine Zynik ist vollkommen berechtigt. Auch wir sind uns nicht sicher, ob wir in der Großstadt bleiben werden, zumal bei uns die Nerven total blank liegen. Seit fünf Wochen können wir aufgrund eines Wasserschadens die Küche nicht mehr nutzen. Ein Ventil im Leitungsschacht war defekt, und hatte den Wasserschaden ausgelöst, sodass der Fußbodenlag und die Küchenmöbel entfernt werden mussten. Vom zuständigen Handwerksbetrieb erfuhren wir, dass gleich mehrere Wasserschäden in unserem Wohnumfeld aufgetreten sind. Ich halte es durchaus für möglich, dass die Instandhaltung vernachlässigt wird, um aufgrund von derartigen Schäden die Mieter zum Wegzug zu bewegen, um die vorhandenen Wohnungen anschließend aufwendig zu sanieren, um noch höhere Mieterträge zu erzielen. Wir wohnen in einer Genossenschaft, und auch diese hat in unserem Stadtteil schon zahlreiche Wohnungen "aufgehübscht". Nun warten wir noch auf die Handwerker, die uns den Fußboden neu verlegen und die Küche wieder montieren. Jedoch ein Termin ist nicht in Aussicht, da die Firma aufgrund vieler anderer Wasserschäden mit der Abarbeitung der Aufträge kaum noch nachkommt. Mit deinem tollen Gedicht spricht du mir voll aus dem Herzen. Das bezahlbare Wohnen gehört für mich zum Grundbedürfnis eines Menschen, und ist für mich ein wichtiger Eckpfeiler der Menschenwürde. Und diese ist ja laut Grundgesetz unantastbar. Deutschland ist halt ein reiches Land. Und das nicht auf die Anzahl der Millionäre und Milliardäre bezogen, sondern reich an markanten Ungerechtigkeiten. Ich danke dir für das Posten dieses tollen Gedichtes, dessen Inhalt sich die noch unentschlossenen Wähler besonders zu Herzen nehmen sollten!
LG. Michael

 

Antwort von Aylin . (15.09.2017)

Ja, au0er Zynismus bliebt einem ja nichts, lieber Michael. Ob Wahlen an dem Zustand etwas ändern, weiß ich nicht. Passiert ja sowieso nix danach, es fehlen Bauplätze und Investoren. LG und danke dir von Monika


Hauspoet Hans (witteborg.hansgmx.de) 15.09.2017

Das ist leider der Alltag. Ich mußte beruflich etliche Male umziehen, Bielefeld, Rednitzhembach, Schwabach, Köln , zwischendurch Fürth/Nürnberg, Hamburg letzlich in Appartments, nun
seßhaft im Kreis Soest.
Also alles dabei Großstadt, Mittelstadt und aufm Land.
Hatte aber immer etwas Passendes Gefunden. Habe dann aber gebaut, weil die Familie
nun genug hatte!

,

 

Antwort von Aylin . (15.09.2017)

Ja, früher hat man noch was gefunden. Heute ist das wirklich schwierig und in Apparetments möchte ich nun nicht wohnen... Lächeln und danke, lieber Hans, von Monika


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