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„Rituale zivilisierter Menschen“ von August Sonnenfisch

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rnyff (drnyffihotmail.com) 28.10.2017

Ausgezeichnet, kenne einige Beispiele.
Manch einer hält die Arbeit fest
In den zerfurchten Pfoten.
Es ist für ihn der Eignungstest,
Nur das gäb gute Noten.
Herzlich Robert

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Riobert, Bertl, Renate, Hans (Hauspoet), Horst Werner, Christa, Franz!!! Ich freu(t) e mich über euren Blumenstrauß von Feedback! In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch mal selbstständig betätigen - und dann zu anderen Sichtweisen kommen! ... Der Achtstundentag in den Industrienationen wird künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


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FranzB (eMail senden) 28.10.2017

Ja lieber August, der Bereich „Arbeit“ muss immer gut durchdacht sein! Grüße der Franz

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Franz, Renate, Robert, Bertl, Hans (Hauspoet), Horst Werner, Christa!!! ... Ich freu(t) e mich über euren Blumenstrauß von gereimten oder prosaischem Feedback! ... In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch einmal selbstständig betätigen - und dann eventuell zu anderen Sichtweisen kommen! ... M. E. wird der Achtstundentag in den Industrienationen künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber eine tiefere Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


Horst Werner (horst.brackergmx.de) 27.10.2017

Hallo August!
Deine Gelehrtheit ist unverkennbar!
Dein Schreibniveau ist anspruchsvoll und erfrischend.
Ich freue mich immer dich zu lesen,
auch wenn ich nicht immer kommentiere!
Was sollte ich zu deinem heutigen Gedicht noch sagen?
Klasse!
Liebe Grüße zu dir!
Horst Werner


 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Horst Werner, Renate, Robert, Bertl, Hans (Hauspoet), Christa, Franz!!! ... Ich freu(t)e mich über euren Blumenstrauß von gereimten oder prosaischem Feedback! ... In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch einmal selbstständig betätigen - und dann eventuell zu ganz anderen Sichtweisen kommen! ... M. E. wird der Achtstundentag in den Industrienationen künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber eine tiefere Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


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chriAs (christa.astla1.net) 27.10.2017

Lieber August,
dieses Problem ist selbstgemacht. Kein Mensch ist gezwungen, NUR zu arbeiten. Doch manche wissen sonst nichts mit dem Leben anzufangen, scheint es.
Grüße über meinen Blätterstapel, den ich dabei bin zu sortieren,
Christa

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Christa, Renate, Robert, Bertl, Hans (Hauspoet), Horst Werner, Franz!!! ... Ich freu(t) e mich über euren Blumenstrauß von gereimten oder prosaischem Feedback! ... In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch einmal selbstständig betätigen - und dann eventuelle zu ganz anderen Sichtweisen kommen! ... M. E. wird der Achtstundentag in den Industrienationen künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber eine tiefere Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


Hauspoet Hans (witteborg.hansgmx.de) 27.10.2017

Arbeit macht nur dann Freude, wenn man zusehen darf (Ironie)

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Hans (Hauspoet), Renate, Robert, Bertl, Horst Werner, Christa, Franz!!! ... Ich freu(t)e mich über euren Blumenstrauß von gereimten oder prosaischem Feedback! ... In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch einmal selbstständig betätigen - und dann eventuelle zu ganz anderen Sichtweisen kommen! ... M. E. wird der Achtstundentag in den Industrienationen künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber eine tiefere Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 27.10.2017

Konfrontiert durch dein Gedicht
mit gängigen Verhaltensweisen
beginnt im Menschen was zu reißen.
Das hast du bestens verdeutlicht.

Die Henker, die man gewählt,
vollbringen das Werk.
Sie sind rigoros und befehlen bald:
"Sterb!"

Da gibt es zwei Arten,
auf die das geschieht:
Als seelisches Darben
oder gleich: Im letzten Lied.

Gedankengrüße zurück - Renate

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Renate, Robert, Bertl, Hans (Hauspoet), Horst Werner, Christa, Franz!!! ... Ich freu(t) e mich über euren Blumenstrauß von gereimten oder prosaischem Feedback! ... In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch einmal selbstständig betätigen - und dann eventuelle zu ganz anderen Sichtweisen kommen! ... M. E. wird der Achtstundentag in den Industrienationen künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


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freude (adalberttele2.at) 27.10.2017

...August, man darf sich niemals zuviel Arbeit auflasten,
der Mensch ist nicht zur Arbeit nur geboren, auch zum Rasten.

Ein schönes WE und lG, Bertl.

 

Antwort von August Sonnenfisch (06.11.2017)

Werte(r) Bertl, Robert, Renate, Hans (Hauspoet), Horst Werner, Christa, Franz!!! Ich freu(t) e mich über euren Blumenstrauß von Feedback! In der Tat, sie predig(t)en uns, dass gewünschte Arbeitsresultate uns erst wertvoll machten als Menschen (= gute Noten)! Doch nach Kants Imanuel dürfte der Mensch seinen Verstand auch mal selbstständig betätigen - und dann zu anderen Sichtweisen kommen! ... Der Achtstundentag in den Industrienationen wird künstlich aufrechterhalten: es ist m. E. eine moderne Form der Sklaverei - zumal im Stress dieser Tage (in Rouge und Krawatte) ... da hilft dann nur Glück (ich hatte einen Vier-Tage-Job, von dem ich leben konnte!) oder (Hansens) Ironie: "Arbeiten macht Spaß - stundenlang könnte ich zusehn!" Oder (nach dem Vesper/ der Jause): "Jetzt wollen wir mit frischer Kraft der Arbeit aus dem Wege gehn!" ... Heute suggeriert man uns, wir seien zur Arbeit (Maloche) geboren - doch uns Goethe wusste darüber Wahrheit: "Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt ... Ich blick in die Ferne, ich seh in die Näh, den Mond und die Strne, den Wald und das Reh. So seh ich in allen die ewige Zier, und wie mir's gefallen, so gefall ich auch mir! ..." (der Türmer in Goethes Faust 2, Verse 11.288 ff) ... Und laut Arno Gruen (1923-2015) gäbe es noch immer sogenannte primitive Völker, die mit 2 bis 3 Tagen Arbeit pro Woche gut lebten! ... Ich danke euch! Herzlich: August


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