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„Fragen an Gott“ von Robert Nyffenegger

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Alma Brosci (eMail senden) 29.10.2017

Lieber Robert,
ich versuche, dir auf deinen Gedankengängen zu folgen und kann auch deine Bedenken teilen.
Ganz am Schluss aber könntest du da nicht "futsch" mit "Pfusch" verwechelt haben?
Irgendetwas sagt mir, dass du Letzteres eigentlich gemeint hast! Lieben Gruß ... Inge

 

Antwort von Robert Nyffenegger (30.10.2017)

Danke Dir für Deine Worte. Habe mir genau dasselbe überlegt. Pfusch war mir zu anklagend, das heisst der Fehler wird dem Gründer zugewiesen und das wollte ich nicht.Futsch wurde seine Schöpfung durch die Fehlkonstruktion Mensch, alles andere = Natur ist an sich okay. Herzlich Robert


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ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 29.10.2017

Lieber Robert, Du hast ein schwieriges Thema diskret und sehr diplomatisch
beschrieben. Egal welchem Glauben man anhängt, jeder kann sich aus Deinen
Gedanken bedienen. Denn es ist noch niemand, auch der Papst nicht, nach dem Tode
zurückgekehrt, um berichten zu können, wie es nach dem Ableben weitergeht.
Und dennoch bin ich der Überzeugung, dass es keine hundertprozentigen Atheisten
gibt. An irgendeiner Hoffnungsstütze hält sich jeder fest.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von Robert Nyffenegger (30.10.2017)

Danke Dir für Deinen Kommentar.Persönlich habe ich einige erlebt, die den Seelsorger irgendeiner Konfession auf dem Sterbebett strikte abgelehnt haben. Sie würden nichts von all dem glauben und seien froh ihre Ruhe zu finden. Herzlich Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 29.10.2017

Lieber Robert,

es kommen immer wieder die alten Fragen,
an denen Menschen zu knabbern haben.
Und doch kann es sein, dass deine Gedanken
allein dazu bestimmt sind, ein Tor aufzuschieben,
in das man tritt ein, um aus Gedachtem
neue Klarheit zu sieben...

Unterhaltung darüber ist immer wertvoll,
nur ein Streiten ist unangebracht.

Als Menschen vor dem Kreuze standen,
an dem der hing, der den Vater bekannte
und starb, - NICHT wie ein Gottessohn,
da waren die ALTEN Fragen schon...

Es geht nicht um 's WISSEN;
es geht um den GLAUBEN.
So viele versuchen, ihn zu berauben.
Was hättest du dir denn erworben,
wärest du mit einem GESCHENKTEN
WISSEN geboren und später gestorben?

Aber der Weg soll ein anderer sein:
Die FREIE ENTSCHEIDUNG
des Menschen allein, der die Liebe sucht
und leben will, ist der Maßstab allein...

Vergeblich ist alle Suche in Fragen,
wenn GOTT ausgeschlossen wird
und nicht einmal angedacht.
In der Seele herrscht eine lange Unruhe;
diese verbreitet sich weiter mit Macht.

GOTT will den Menschen zu nichts zwingen;
er möchte Antworten von den Menschen,
aus ihrem freien Willen allein.
GOTT hat Empfehlungen/Gebote gegeben
für das irdische Leben. Der Mensch ent-
scheidet, wie er leben will, lieben will. Damit
füllt er sich seine Seele auf.

Liebe Gedankengrüße - Renate










 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Herzlichen Dank für Deine bestens formulierte Antwort, die sicher für viele wenn nicht den Grossteil, die sich Christen nennen, zutrifft. Ich bin mir von Natur nicht gewohnt einfach etwas zu glauben, dafür habe ich meine fünf bis sechs Sinne und dann wird Gedachtes zum für mich gültigen Wissen. Jedem aber gestehe ich seinen eigenen Glauben zu, sofern er für die menschliche Gesellschaft nicht schädlich ist. Missionieren ist für mich ein Gräuel, denn darauf sprechen die Dummen an und davon gibt es eine Menge. Und allein seligsprechende Religionen sind mir im innersten zuwider. Herzlich Robert


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Hermann Braun (dorfpoett-online.de) 29.10.2017

Robert,
soviel vorweg: gut dein Gedicht,
ein Thema das mich sehr anspricht.

Der Mensch ist dreist, lies nach bei Kleist,
korrupt dazu, von hohem Geist –
ein schier vernunftbegabtes Wesen.
Hier aber trügt gewiss der Schein,
wie wohl sonst könnt es anders sein,
obwohl er schreiben kann und lesen,
ein Hundsfott stets nur ist gewesen.

Und das mit dem, wo wird man sein,
geht man als Mensch dann einmal heim:
Mutmaße mal, am gleichen Ort,
wo man schon war vor der Geburt,
in einem Nichts mit nichts herum,
genau deshalb, grad eben drum!
Es lacht aus vollem Halse und
als Hundsfott ein sehr bunter Hund! 

Herzlichst Hermann

 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Lieber Hermann, Deinen exzellent verdichteten Kommentar möchte ich ganz herzlich verdanken. Ich denke auch so wird es sein und nicht anders.Alles andere wäre noch sinnloser und gegen jede Natur. Hätte Gott wirklich die Kraft, hätt`er sich längst abgeschafft. Herzlich Robert


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Karinmado (eMail senden) 29.10.2017

Lieber Robert! Im Elternhaus und in der Schule im Religionsunterricht wurde uns eingetrichtert, dass es einen lieben Gott gibt. Auch ich habe dazu ein paar Fragen, die aber nie eine Antwort finden. Die Religion ist eins der Themen über die ich nicht gerne diskutiere der Meinungsverschiedenheiten wegen. Ich lasse jeden glauben was er will aber manchmal denke ich auch, wenn es ihn wirklich gäbe, warum lässt er all das Elend zu auf Erden. Liebe Sonntagsgrüsse Karin











 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Danke Dir herzlich für Deinen Kommentar. Mich macht vor allem sauer was alles im Namen Gottes passiert. Kinder werden von katholischen Schweinepriester missbraucht usw. und was dann so alles im Namen Allah passiert, sprengt jede denkbare Sauerei.Die Buddhisten sind angeblich die Bravsten, was sie aber nicht davon abhält in Myanmar die muslimische Minderheit der Rohingya zu vertreiben oder zu töten. Religionen sind ausnahmslos menschen gemacht und vom Teufel. und dieser braucht ein Gegenstück, was noch nicht erfunden ist. Herzlich Robert


Ramona Be (ramona.benouadahweb.de) 29.10.2017

Lieber Robert,

ich finde es Klasse,und ich las hier schon einige unmögliche Gedichte mit einem wirklich unterirdischen Niveau, wie du trotz der Satire,immer noch den Anstand wahrst und nicht beleidigend wirst.
Das muss ich dir noch mal schreiben.
Daher,mir gefällt dein Gedicht und ich finde deine Gedichte auch gelungen und ordentlich verfasst.
Ich finde es wieder sehr ehrlich und ich habe auch Fragen,so einige,an Gott.
Deine Meinung teile ich auch,bei allem Respekt und den muss man wahren,vor allen Gläubigen.
Aber ich bin Jesus oder Gott auch noch nicht begegnet.
Und wenn gerade wieder,wo auf grausamste Weise ein Kind verhungert oder ermordet wird,da frage mich auch,verdammt ,wo bist du denn Gott? Warum hast du das nicht verhindert mit deiner Allmacht?
Liebe und nachdenkliche Grüße zum Sonntag.
Ramona

 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Danke Dir herzlich für Deine Komplimente. Als Dichter fühle ich mich keinesfalls, möchte höchstens ein bisschen unterhalten und zum Nachdenken anregen. Auch mein bisschen graue Substanz sollte nicht ganz ausdorren. Im achtzigsten Altersjahr läuft man immer Gefahr, dass Nachbar Alzheimer anklopft - seinen Vornamen habe ich soeben vergessen. Herzlich Robert


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esuark (gekrhigmail.com) 29.10.2017

Lieber Robert
Die Frage die du gestellt
mir irgendwie auch gefällt,
das wo her und auch wo hin
ist nie geklärtwas mich dabei stört
es gibt da so viel Theorie
zu beweisen ist sie jedoch nie.
Was hat Gott für eine Religion,
da haben wir den Streitpunkt schon,
ein jeder glaubt ihn zu besitzen
und seine Religion soll ihm nützen,
dabei hat keiner wohl bedacht
Religionen hat der Mensch gemacht.
Es zählt das Gesetz der Natur
Werden und Vergehen nur.
und das bleib in jedem Fall
gilt für das Leben überall.
Herzlich Gerhard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Danke Dir für Deine Worte, mit denen ich zu hundert Prozent einig gehe.Von Aussen kam nie ein gottähnliches Wesen auf Erden, es ist alles von Menschen erdacht und das zu einer Zeit als die Kenntnisse der Natur noch minimal waren. Gott ist gleich Evolution und die läuft ohne menschliches Zutun ab, obwohl der heutzutage ständig von Nachhaltigkeit spricht - dem Gegenteil. Herzlich Robert


Tensho (eMail senden) 29.10.2017

Gott gab den Menschen Freiheit, so heißt es, und dieser nutzte sie - in seinem Sinne.
Was, wenn Gott nur ein Spieler ist?
Ein Gruß am Sonntag
Bernhard

 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Danke Dir, bin aber nicht einverstanden. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen und deshalb an sich frei.Er kann sich das Leben nehmen und das ist dann auch seine letzte Freiheit. Die Idee von Gott ist wie das Sahnehäubchen auf dem Kaffee, braucht es nicht, der Kaffee schmeckt auch ohne und erst noch besser. Herzlich Robert - ist natürlich Geschmackssache!


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FranzB (eMail senden) 29.10.2017

Ja Robert, auch als bekennender Christ und dies jedoch mit Vernunft, da habe ich zuweilen meine Fragen an unseren Schöpfer! Warum auch nicht und oft genug komme ich zur Lösung! Dir viele Grüße der Franz
*Robert, wir werden alles erleben wat kütt!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (29.10.2017)

Lieber Franz, den Glauben möchte ich doch keinem nehmen, aber ihn doch zumindest zum Denken auffordern. Ob da Götter, Feen, Teufel und Zwerge in seiner Welt rumschwirren, ist mir völlig schnuppe, solange sein Handeln sich in einigermassen vernünftigen Bahnen bewegt. Herzlich Robert


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