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„MeToo“ von Robert Nyffenegger

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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 04.11.2017

Lieber Robert,

also es gibt Frauen, die aus Profitgier Männer wegen solcher Handlungen anzeigen, obwohl alles erfunden ist, (siehe Kachelmann) dann ist der Mann wirklich bedauernswert. Aber es gibt auch Frauen, die soche Übergriffe wirklich erlebt haben, ohne sich helfen zu können, siehe Sylvesternacht in Köln. Es sollen Frauen bei Vergewaltigungen auch schon umgekommen sein. Und es gibt schreckliche Männer, genauso wie Frauen. Und es gibt sehr nette, liebe Männer, wie auch Frauen. Aber es so hinzustellen, als ob jede Frau nur Böses im Sinn hätte und auf jeden Fall dem armen Mann nur schaden wollte, ist eine Unterstellung. Allerdings erst nach Jahren damit herauszurücken und sich erst dann zu trauen, wenn auch andere auf dem Mann herum hacken, finde ich auch übel,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Robert Nyffenegger (04.11.2017)

Mit jeder Deiner Zeile bin ich einverstanden. Beim Sexismus gibt es doch die verschiedensten Spielarten. Nur mit Worten, sollte sich doch jede Frau wehren können. Ebenso beim Betatschen. Bei Gewaltanwendung ist es selbstverständlich eine verdammte Schweinerei, weil die Frau doch meist kräftemässig unterlegen ist. Früher hiess es Schwanz ab (Kastration), bei Vergewaltigung mit Todesfolge, heute geht es auf Kosten der Allgemeinheit zum Psychiater. Herzlicher Dank und lieber Gruss Robert


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 04.11.2017

Lieber Robert,

in den USA werden Prominmente angezeigt, die sich in der Vergangenheit an vielen Frauen nicht gentlemanlike benommen haben. Schauspieler, Reporter und auch der momentane Präsident. Frauen haben eine gute Erinnerung.
Prima dein Gedicht wie immer.
Herzlich Karl-heinz

 

Antwort von Robert Nyffenegger (04.11.2017)

Danke Dir, ich hab es gelesen. In Portugal ist Sexismus so an der Tagesordnung, dass man nicht darüber schreibt. Das ist wie die Luft zum Atmen. In der Schweiz wird auch nichts erzählt, die Schweizer wussten gar nicht, dass es so was gibt. Herzlich Robert


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Lyrikus (eMail senden) 03.11.2017

Lieber Robert!
...ein Flächenbrand wurd´ hier feministisch groß entfacht
der Busengrabscher erst jetzt zur "SCHNECK" gemacht!
irgendwie spielt jeder Boss den großer LOVER
nun bleibt nichts geheim, wie einst under COVER!
Aber Strafe sollte dabei nie verjähren...
Meint ernst bestürzt der Schwabenfreund Jürgen
mit herzl. Abendgruß zum Wochenende

 

Antwort von Robert Nyffenegger (03.11.2017)

Herzlich verdankt und einverstanden. Kann nur sagen: Der Robert und der Lyrikus, Waren nie aus auf einen Kuss! Und wenn es einmal doch passiert, Ist die Frau nicht angeschmiert. Herzlich Robert


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 03.11.2017


Ja, es ist schwer zu begreifen,
dass erst heute die Stunde
der Wahrheit schlägt.
Vor Jahren, da galt es
den Mund zu halten,
weil das "böse Blumen"
hätte gesät.

Das Treppchen nach oben
wollt' niemand verpassen,
drum hat man sich vielleicht
auch begrabschen lassen,
- selbst wenn man davon
nicht begeistert war.
Man schluckte es mit
Alkohol runter, - und schon
war damals alles wieder klar.

Ein Aufstoßen kommt nun
vollkommen verspätet
und man weiß genau warum:
Heute zeigt man angstlos
auf den (die) Täter,
und Justita bleibt gewiss
nicht stumm...

Also, ich möchte mit meinem Text als
Kommentar so ein Vorgehen nicht be-
schönigen. Es ist nach wie vor eine
Sauerei, seine Machtposition so aus-
zunützen. Aber man hätte halt schon
beizeiten Zivilcourage zeigen müssen.
Da spielten aber noch vermehrt Ängste
mit als heute.

Nachdenkliche Grüße - Renate

 

Antwort von Robert Nyffenegger (03.11.2017)

Danke für Deinen treffenden Kommentar.Muss ehrlich gestehen, ich finde es auch lächerlich von den Männern, wenn man von einer Machtposition aus handelt, weiss doch jeder, dass man nicht als Person/Mensch/ Mann gewählt wurde, folglich sicher nicht aus Zuneigung/Liebe. Kann nur sagen Vollidioten, sowas ist mir nie passiert. Herzlich Robert


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Mohrle (eMail senden) 03.11.2017

Lieber Robert,

jetzt musste ich lächeln, als ich deinen Text las! Nur so viel zu diesem Thema: ich denke, dass sich jede Frau Männern gegenüber, die ihre Hände nicht unter Kontrolle haben, sofort zu helfen wissen sollte!

Liebe Grüße, Helga

 

Antwort von Robert Nyffenegger (03.11.2017)

Genau das denke ich auch. Sonst ist die Frau doch mitschuldig. Es gibt natürlich eine Menge Stufen von Sexismus. Heute ist ja schon die unterste Stufe "sie sehen gut aus" anrüchig.Lächerlich! Betatschen in jeder Form ist natürlich nicht gestattet. Aber es ist mir schon öfters passiert, dass mir auf eine Frage ein junges Mädchen auf den Rücken klopfte, im Sinne lieber Alter hast du das mitgekriegt. Also ich beklage mich ja nicht! Herzlich Robert


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ketti (hans-j.kettelerosnanet.de) 03.11.2017

Lieber Robert, sehr gut die aktuelle Situation verarbeitet.
Besser als Hans, kann ich meinen Kommentar auch nicht formulieren.

LG Hans-Jürgen

 

Antwort von Robert Nyffenegger (03.11.2017)

Danke Dir. Hatte eine wunderbare Jugend und wurde ständig verführt, obwohl ich mich heftigsten dagegen wehrte. Herzl. Robert


Hauspoet Hans (witteborg.hansgmx.de) 03.11.2017

Ach ja, erst profitieren durch provozieren,
dann sich nach Jahren erinnern- was für ein Theater!

 

Antwort von Robert Nyffenegger (03.11.2017)

Zutreffend und jetzt ein riesiges Geschrei. Mit Dank und liebem Gruss Robert


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