Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Selbst(Doppelsonett)“ von Aylin .

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Renate Tank (renate-tankt-online.de) 13.11.2017

So zerbrechlich geschrieben...
Und über allen "Lebenslügen"
ist die eine Sehnsucht verblieben.

****

Das eine stumme Lied
hielt ihm die Treu'.
Er sang es lebenslang,
- mit einer tiefen Scheu.

Und nun, umgeben
von trostlosen Zeichen,
greift er nach ihm
und will es erweichen.
Einzelne Töne sich den
"Weißbekleideten"
offenbaren, die ihm schon
immer Trostmelodien waren.
Sie sehen darin sein
langsames Werden.
Er selbst aber fühlt
ein beginnendes Sterben.

Die Sehnsucht spinnt ihn ein,
ganz weich und sacht.
Er schmiegt sich ergeben in sie hinein
und wird bald ganz erfüllt von ihr sein...

Gedankengrüße von Renate

 

Antwort von Aylin . (17.11.2017)

entschuldige bitte, liebe Renate, ich habe deinen schlnen Kommi total übersehen. Wieder einmal hast du punktgenau nachempfunden und ein schönes Verschen dazu geschrieben. danke dafür und lG von Monika


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 12.11.2017

Es hat mir sehr gefallen, außergewöhnlich gut, liebe Monika. LG Margit

 

Antwort von Aylin . (12.11.2017)

danke, liebe Margit.lG von Monika


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Paule (paul-uhlweb.de) 12.11.2017

KLASSE, Aykin - so ist das Leben!
begeistert:
der Paul

 

Antwort von Aylin . (12.11.2017)

deine Begeisterung freut mich, lieber Paul. Danke dafür und lG von Monika


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 11.11.2017

Liebe Monika,

die beiden Sonette habe ich genossen und sie haben mich auch stark berührt. Dass sich unerfüllte Sehnsucht in die Seele frisst und ein Wesen verändern kann, wissen wir. Aber dass sie letztendlich als Kostbarkeit bleiben und sogar als Chance wirken kann... das ist ein mehr als tröstlicher Gedankte!

LG von Andreas

 

Antwort von Aylin . (12.11.2017)

Ja, so kann man es durchaus lesen, lieber Andreas, das Werk hat viele Facetten. man könnte es auch gegenteilig und kafkaesk lesen, jeder wie er mag. Dein Lob freut mich und dass du dich mal wieder gemeldet hast. Lg und danke von Monika


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