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„Verantwortung“ von Jürgen Wagner

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freude (bertlnagelegmail.com) 21.02.2018

...richtig Jürgen, und dieser Verantwortung sollte sich niemand entziehen!
LG Bertl.


Renate Tank (renate-tankt-online.de) 21.02.2018


Das ist richtig, aber man sagt es, wenn man eine
besondere Liebe und Verbundenheit spürt.
Manche sehen es als selbstverständlich an und
leiten ein Eigentum davon ab.

Ganz streng genommen dürfte man es auch
nicht bei seinem eigenen Kind sagen, denn
sein Lebensatem kommt nicht von uns.

Liebe Grüße von Renate

 

Antwort von Jürgen Wagner (21.02.2018)

Es gilt ja auch das Gegenteil: ich gehöre zu allem und alles gehört zu mir, alles ist mein und ich bin sein. Wenn man es in der rechten Weise lebt, gehört einem auch die ganze Welt. Bei Kindern ist es emotional vielleicht am schwierigsten, aber ich habe Taufeltern manchmal auch die Verse von Khalil Gibran zugemutet, die Du vielleicht kennst: Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen. Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist. Herzlich! Jürgen


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