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„Die Gefahren des Glaubens“ von Georges Ettlin

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Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 24.04.2018

Lieber Georges,
mit deiner Strophe betrübst du wirklich gläubige Leute (wie mich z.B., und ich bin nicht krank). Der Gegensatz von Glauben und Wissen wird gleichermaßen von Atheisten wie Sektierern ins Feld geführt. Nach meiner (rein persönlichen!) Erfahrung ist diese Trennung Unsinn, auch wenn sie von einem psychisch kranken Philosophen postuliert wurde. Einige geile Bücher hat er ja trotzdem geschrieben.
Liebe Grüße von Andreas

 

Antwort von Georges Ettlin (24.04.2018)

Guten Tag, lieber Andreas; Natürlich Ist der vernünftige Glauben an einen vernünftigen Gott (das gibt es) kein Zeichen für Krankheit, wie Du zu Recht andeutest. Ich bin auch gläubig, auch wenn ich den Glauben an Sich für Privatsache betrachte. Ich halte den Glauben, der zu Unterdrückung, Bevormundung, Mord und Todschlag führt für krank. Wo das Wissen endet, fängt der Glauben an. Eine Trennung von Glauben und Nicht-Glauben gibt es nicht, da die Atheisten auch ihren eigenen Glauben haben, nämlich den Glauben, dass es keinen Gott gibt. Der Glauben des Atheisten befriedigt mein Denken aber nicht, Eine gottlose Welt ist für mich fast undenkbar. Deshalb gehe ich das Glaubensrisiko ein, indem ich eine persönlich Beziehung versuche zu Gott aufzubauen : .Das braucht viel Arbeit, aber auch viel Toleranz, Vernunft und Liebe. Die christliche Bibel verbietet den Menschen nicht, ihren Verstand und ihre Vernunft zu gebrauchen, Gelegentliche Zweifel machen den Glauben gesund. Danke für Deinen guten Kommentar, lieber Andreas... und herzliche Grüsse von Georges


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